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Wolfgang Prabel: Handbuch der Demonstration

image25 Jahre liegen die großen Demos in Prag, Leipzig und in den baltischen Staaten zurück. Und es beginnt gerade eine neue Welle der Empörung. Am vergangenen Montag folgten in Dresden 7500 Demonstranten einem Aufruf der PEGIDA. Das waren nochmals 2000 mehr als eine Woche zuvor. Einige erfolgreiche Organisatoren der Ereignisse von 1989 können uns heute nicht mehr beraten, weil sie inzwischen beim Lieben Gott sind oder auch nicht. 1989 ist einiges falsch gemacht worden, sehr viel und das Entscheidende aber alles richtig. Es gibt fatale Fehler, die man vermeiden kann und es gibt einen reichen Erfahrungsschatz, aus dem man schöpfen kann.

Als Planer von Demonstrationen trägt man eine große Verantwortung für das Leben und die Gesundheit der Demonstranten. Man trägt aber auch eine Verantwortung vor der Geschichte. Man darf sich selbst und die Mitstreiter nicht blamieren, man muss vorsorgen, dass die Bilder, die entstehen, eine große suggestive Kraft auf kommende Generationen ausüben. Denn die Revolution ist permanent. (Weiter auf prabelsblog.de)