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Frachter mit 1000 Asylanten ohne Kapitän

imageDas scheint doch eine neue, größere Dimension zu sein und ist durch den Jahreswechsel bei den Medien noch nicht richtig eingesickert. Ein moldawischer Frachter schipperte tagelang vor Griechenland herum, anscheinend, um noch weitere Asylanten aufzunehmen oder weil Frontex im Weg war, und nahm dann mit knapp 1000, angeblich meist syrischen Flüchtlingen Kurs nach Westen. Dann stellte der Kapitän auf Autopilot Richtung italienische Küste und verschwand mit der bewaffneten Schleuserbande von Bord. Von den Flüchtlingen konnte natürlich keiner das Schiff steuern. Was bedeutet diese neue verbrecherische Geschäftsidee?

Es rentiert sich anscheinend, mit dem Geld der Flüchtlinge statt alter Fischerboote jetzt größere rostige Frachter zu kaufen und sie dann aufzugeben. Man kann sich ja noch Seelenverkäufer mit mehr Tonnage vorstellen. Warum nicht Schiffe, auf denen 3000 oder 5000 Flüchtlinge Platz haben? Man startet irgendwo in Libyen, fährt eine Meile raus, stellt den Autopiloten auf Nord Richtung Lampedusa oder Malta oder Sizilien, und die Schleuserbande seilt sich dann gleich ab! Irgendwo wird das Schiff vielleicht schon auf Europa treffen, falls der Sprit reicht, auch wenn es dann zerschellt.

Mal schauen, ob Europa ein weiteres Jahr hilflos zuschaut, was da alles abgeht!