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Video: Merkel liefert Treibstoff für PEGIDA

merkelEine bessere Werbung für die kommenden PEGIDA-Demonstrationen hätte Merkel mit ihrer Neujahrsansprache gar nicht machen können: Sie behauptete völlig wahrheitswidrig, die PEGIDA-Demonstranten würden andere Menschen „wegen ihrer Hautfarbe oder Religion“ ausschließen. Sie nötigte die Bürger auch noch, den Aufrufen zu solchen Demonstrationen nicht zu folgen, denn in den Herzen der Organisatoren seien „Vorurteile, Kälte und Hass“. Jetzt dürfte sich der Zulauf zu den Montags-Veranstaltungen aus Trotz über diesen dreisten Bevormundungsversuch erst Recht verstärken.

(Von Michael Stürzenberger)

Bevor Merkel den klar denkenden Bürgern bei den PEGIDA-Demonstrationen in absurder Weise „Hass“ zu unterstellen, hätte sie in ihrer skurrilen Ansprache besser mal ihr moslemisches Schutz-Klientel erwähnen sollen, das auf deutschen Straßen im vergangenen Jahr ungesühnt „Juden ins Gas“ skandieren durfte. Aber so etwas fällt bei der „Zonenwachtel“, wie sie hie und da auch genannt wird, wohl unter den Teppich der politischen Korrektheit.

Die Arroganz der Macht und Ignoranz gegenüber den Problemen wird dieser Bundeskanzlerin im Jahr 2015 mit Sicherheit größte Schwierigkeiten bescheren. Wer sein Volk so knallhart anlügt, wer die unzweifelhaft stattfindende Islamisierung verleugnet und den massenhaften Asylmissbrauch durch unkontrolliert bei uns einfallende Ströme von Wirtschaftsflüchtlingen, die nicht selten bei uns kriminell in Erscheinung treten und vielfach kulturell inkompatibel sind, als „Bereicherung“ verkauft, verhöhnt den Eid, den man als Bundeskanzler zum Wohle für das deutsche Volk zu schwören hat.

Es war eine regelrechte Frechheit, die den Bürgern gestern Abend über den Zwangsgebühr-finanzierten Staatsfunk DDR 1 ARD und DDR 2 ZDF zugemutet wurde. Das Video wurde bei YouTube u.a. von „tagesschau“ – inoffizieller Nachrichtenkanal“ hochgeladen. Die PEGIDA-Passage beginnt bei Minute 4:

Auch auf Livingscoop ist das Video bereits aufgetaucht:

Aus unserem Nachbarland Schweiz kommt klare Kritik an den Merkelschen Auswürfen, beispielsweise vom Schweiz Magazin:

Die Kanzlerin wendet sich in ihrer Silvesteransprache an das Volk, das ihr längst den Rücken zugekehrt hat und verurteilt scharf die neue Volksbewegung, die mittlerweile Millionen Anhänger hat. Merkel zeigt bei ihrer Ansprache, die eine mittelmässige Ansammlung konturloser Nichtstandpunkte ist, einen erschreckenden Hochmut und eine unglaubliche Arroganz gegenüber dem Souverän, dem sie untersteht.

Die deutsche Kanzlerin Angela Merkel verurteilt in dem vorab veröffentlichten Text die Proteste der Volksbewegung die sie nur vom Hörensagen kennt. Die Kanzlerin empfiehlt, dass niemand sich denen anschliessen sollte die direkte Demokratie, den Kampf gegen die zunehmende Armut und die Arbeitslosigkeit, die Anwendung bestehender Gesetze, die schonungslose Aufklärung des NSA-Skandals und ein Ende der friedensgefährdenden Kriegstreiberei gegen Russland fordern. Merkel ruft die Deutschen auf: „Folgen Sie denen nicht!“ (..)

In den Herzen der mittlweile Millionen Anhänger dieser neuen Volksbewegung der Deutschen, seien zu oft „Vorurteile, Kälte und Hass“, so Merkel. Diese Aussage würde jedoch wohl eher für die meisten Deutschen die Gefühle beschreiben, welche die Regierenden in Berlin gegenüber dem Volk immer deutlicher zeigen.

In Deutschland gibt es bisher nur eine einzige kritische Stimme in Form von AfD-Vize Alexander Gauland, wie der SPIEGEL berichtet:

Über Merkel sagte er an diesem Mittwoch: „Sie verurteilt Menschen von oben herab, die sie gar nicht kennt.“ Die Kritik der Kanzlerin an den Kundgebungen werde der Protestbewegung noch mehr Zulauf als bisher bescheren, so der AfD-Politiker.

Merkel sagt in ihrer Rede für den Silvesterabend, deren Text vorab verbreitet wurde, über Pegida, ohne den Namen der Bewegung ausdrücklich zu nennen: „Heute rufen manche montags wieder ‚Wir sind das Volk‘. Aber tatsächlich meinen sie: Ihr gehört nicht dazu – wegen eurer Hautfarbe oder eurer Religion.“

Zu dem idiotischen Merkel-Vorwurf bezüglich der vermeintlichen Ausgrenzung von Menschen mit anderer „Hautfarbe“ reicht dieses Foto aus Dresden zum Widerlegen:

pegida-2

Aber auch innerhalb der AfD ist die Haltung zu PEGIDA keineswegs einheitlich, wie aus den Äußerungen von Olaf Henkel, ebenfalls AfD-Vize, zu entnehmen ist:

Gaulands Pro-Pegida-Kurs ist in der eigenen Partei durchaus umstritten. Offen hatte dieser zuletzt gesagt: „Wir sind die natürlichen Verbündeten dieser Bewegung.“ Das sieht Hans-Olaf Henkel, ebenfalls AfD-Vize, anders. Er warnt ausdrücklich vor einer Zusammenarbeit mit Pegida. „Wir sollten uns tunlichst von dieser Bewegung fernhalten“, sagte er dem SPIEGEL. Rechtspopulistische Ausfälle von Demonstranten könnten sonst schnell auf die Partei zurückfallen. Vor allem vom Besuch Gaulands in Dresden war Henkel alles andere als begeistert: „Wieso muss man extra aus Brandenburg anreisen, um diese Truppe zu sehen?“

Bei den etablierten Parteien scheint es wie zu DDR-Zeiten nur zustimmendes Klatschvolk zu geben, wie ebenfalls im SPIEGEL zu lesen ist:

Der politische Gegner springt ihr bei: Die Opposition im Bundestag hat die scharfe Kritik von Kanzlerin Angela Merkel (CDU) an der Anti-Islam-Bewegung Pegida einhellig begrüßt. (..)

Der innenpolitische Sprecher der Grünen, Volker Beck, verteidigte die Kanzlerin gegen die Kritik des AfD-Politikers. Er sagte, mit seinem Angriff auf Merkel habe Gauland „seine Maske fallen lassen und das wahre Gesicht der AfD offenbart“. Unter den Pegida-Demonstranten seien Holocaust-Verharmloser, obskure Persönlichkeiten und Kader rechtsextremer Gruppen.

Grüne und Linke forderten die Kanzlerin auf, den deutlichen Worten in ihrer Ansprache nun auch Taten folgen zu lassen. „Frau Merkel sollte nicht nur in ihrer Neujahrsansprache mal klare Kante zeigen, sondern auch im Parlament und in ihrer täglichen Politik. Regieren statt präsidieren, mehr Klarheit statt Nebel – das wäre für Frau Merkel doch ein guter Vorsatz für 2015“, sagte die Vorsitzende der Grünen-Bundestagsfraktion, Katrin Göring-Eckardt.

Es sei richtig, dass die Kanzlerin und CDU-Chefin vor der Anti-Islam-Bewegung gewarnt und zu mehr Menschlichkeit im Umgang mit Flüchtlingen aufgerufen habe. Dazu passe aber nicht die Ankündigung der Schwesterpartei CSU, Abschiebungen künftig zu beschleunigen. Bayerns Innenminister Joachim Herrmann hatte im „Münchner Merkur“ angekündigt, er wolle dafür sorgen, dass abgelehnte Asylbewerber künftig schneller in ihre Heimatländer zurückkehren.

Der stellvertretende Vorsitzende der Linksfraktion, Jan Korte, sagte, Merkels Abgrenzung von Pegida sei „begrüßenswert“.

Immerhin, die CSU kündigt schnellere Abschiebungen von abgelehnten Asylbewerbern an. Dazu müsste sich aber erst einmal die großzügige Duldung dieser Asylmissbraucher ändern. Angesichts des Linksrucks in der Parteienlandschaft sehnt man sich nach den Zeiten eines Franz Josef Strauß, der schon 1986 vor der Rotgrünisierung unseres Landes warnte:

Aber leider ist eine solch klare Haltung selbst bei seiner eigenen Partei heutzutage kaum mehr zu erkennen. Doch das Volk scheint langsam aufzuwachen, wie der FOCUS heute meldet:

Kanzlerin Merkel positionierte sich in ihrer Neujahrsansprache klar gegen die Protestzüge der Islamkritiker. Eine Umfrage zeigt nun, dass sie damit fast ein Drittel der Deutschen gegen sich hat.

29 Prozent der Deutschen meinen, der Islam habe auf das Leben in diesem Land einen so großen Einfluss, dass Protestmärsche wie die Pegida-Montagsdemos in Dresden gerechtfertigt seien. Dieser Auffassung sind nach einer Forsa-Umfrage für das Magazin „Stern“ mit 71 Prozent vor allem die Sympathisanten der rechtspopulistischen AfD. Forsa-Chef Manfred Güllner: „Dieser Befund bestätigt einmal mehr, dass die Anhänger der AfD keinesfalls die Mitte der Gesellschaft repräsentieren, sondern eine Randgruppe mit klarer fremdenfeindlicher Tendenz sind.“ 67 Prozent der Bundesbürger finden, dass die Gefahr einer Islamisierung Deutschlands übertrieben dargestellt werde

13 Prozent aller Befragten würden sich gegebenenfalls an Protestmärschen gegen eine Islamisierung Deutschlands beteiligen, wenn sie in der Nähe ihres Wohnorts stattfänden. Die größte Bereitschaft, an solchen Demonstrationen teilzunehmen, findet sich unter den Anhängern der AfD (45 Prozent) und der Linken (26 Prozent).

Erstaunlich, dass die Anhänger der Linken auch auf das Problem aufmerksam werden. Und die Zahlen der PEGIDA-Demonstranten werden im neuen Jahr nach oben schnellen, denn durch die Flutung unseres Landes mit weiteren 230.000 „Flüchtlingen“ dürften sich die Zustände hierzulande merklich verschlimmern..