Das Thema „Islam und Homosexualität“ ist kontrovers und löste viele Diskussionen in der islamischen Welt aus. Brother Rashid stellt ein Gespräch vor, das er mit dem homosexuellen Imam von der Al Nur-Moschee in Washington DC, Hadsch Abdullah Daayiee, führte.

Imam Abdullah Daayiee wuchs in einer christlichen Baptisten-Familie auf. Seine Abkehr vom Christentum erfolgte, als er 8 Jahre alt war. Sein Bruder, der sich einer islamistischen Bewegung namens „Die islamische Umma (Nation)“ anschloss, beeinflusste seine Entscheidung. Während seines Studiums lernte Imam Abdullah Moslems in China Muslime kennen, die ihn missionierten. Da dieser Glaube sein Interesse weckte, wurde er Moslem. Dann ging er auf Pilgerreise nach Saudi-Arabien, wo er auch studierte. Danach kehrte er nach Amerika zurück und wurde dort zu einem der Vertreter des sogenannten fortschrittlichen Islams.

Im Westen versteht man unter dem „fortschrittlichen Islam“ eine Ausrichtung, die sich gegen Geschlechtertrennung in der Moschee stellt und das Frauen-Imamat (Frauen als Vorbeterinnen), sowie homosexuelle Eheschließung erlaubt. Dieser Imam schloss sich diesen Trend an und ist der Meinung, der Islam ließe sich mit solchen Freiheiten vereinbaren. Hinzu fügte er, dass er – im Gegenteil zu den Moslems – zwischen dem Islam als Glaube und der Kultur der arabischen Halbinsel vor 1400 Jahren unterscheide.

Die Argumente, die Imam Abdullah als Beweis dafür verwendet, dass der Islam es ihm erlaubt, ohne Probleme ein Homosexueller und gleichzeitig ein guter Moslem zu sein, können Sie diesem Interviews entnehmen.


(Mehr Videos von Al Hayat TV gibt es auf der Internetseite von islam-analyse.com oder auf der Facebook-Seite, die sich noch über das ein oder andere „gefällt mir“ freut)

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11 KOMMENTARE

  1. Naja, da muss er wohl nur noch seine NICHT schwulen „Glaubensbrüder“ überzeugen.
    Die schmeißen ja die Schwulen von den Dächern oder hängen sie an den Baukran.
    Ansonsten geht er aber mit dem KORAN konform?

  2. Der Neger und Islamkonvertit Hadsch Abdullah Daayiee (ex Sidney Thompson aus Detroit) wird von keinem Mohammedanerverband der USA anerkannt. Er bleibt ein Außenseiter mit einem Privatislam, der von der islamischen „Graduate School of Islamic Social Sciences“ in Virginia geworfen wurde, als die Schulleitung sein Schwulsein mitbekamen. Die Schule ist Teil der islamischen „Cordoba University“ (Namen beachten: „Wir wollen Spanien zurück!“) und bildet u.a. Militärimame für die US-Streitkräfte aus.

    http://en.wikipedia.org/wiki/Cordoba_University

    Soviel zu Islam und Homosexualität.

    Islam ist und bleibt Islam. Auch wenn Hadsch Abdullah Daayiee was anderes fabuliert und in seiner An-Nur Al-Isslaah LGBT-„Moschee“ Lesben, Homos, Transen etc. feiert.

    http://en.wikipedia.org/wiki/Daayiee_Abdullah

  3. Schon seltsam, dass sich fast alle bekennenden Schwulen wie z.B. Volker Beck sich so für den Islam verwenden. Sind sie es doch, die als erste am Baukran baumeln. Das verstehe wer will 🙂

  4. Es ist eigentlich paradox: Im Diesseits werden Muslime für ihre Homosexualität bestraft, teilweise sogar getötet, aber sie können dennoch ins Paradies gelangen. Ausschlaggebend ist Sure 4:48:

    Allah vergibt gewiß nicht, daß man Ihm (etwas) beigesellt. Doch was außer diesem ist, vergibt Er, wem Er will. Wer Allah (etwas) beigesellt, der hat fürwahr eine gewaltige Sünde ersonnen.

    Quelle: http://islam.de/13827.php?sura=4

    Die größte Sünde im Islam ist nämlich Shirk – also Polytheismus.

  5. Oh weh. Dieser Abdullah Daayiee sollte sich in Acht nehmen. Ich wünsche ihm von Herzen, dass ihm kein wirklich „Rechtgläubiger“ in der Dunkelheit auflauert …

  6. Die Argumente, die Imam Abdullah als Beweis dafür verwendet, dass der Islam es ihm erlaubt, ohne Probleme ein Homosexueller und gleichzeitig ein guter Moslem zu sein

    Ja, solange der andere noch kein Mann ist, ist es kein Problem.

  7. Er verfährt nach dem Motto: was nicht passt, wird passend gemacht. Was ihm persönlich nicht viel einbringen wird, außer dass er sich selbst belügt. Röhm kann als warnendes Beispiel dienen.

  8. Auch diesen Herrn würden die Friedensaktivisten vom höchsten Gebäude schubsen. Wahrscheinlich braucht es aber mehr als einen kräftigen Surensohn (danke an cahit kaya für den tollen Ausdruck) um diesen Koloss über das Geländer des höchsten Gebäudes zu hiefen.

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