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Berlin: Ein amerikanischer Jude bei 8. BärGiDa

Teilnehmer am BundeskanzleramtWieder hatte Petrus für die Berliner Patrioten beim 8. Abendspaziergang der BärGiDa in die Schlechtwetterkiste gegriffen, um sie offenbar auf ihre Standhaftigkeit zu prüfen. Trotzdem versammelten sich bei Regen und etwas milderen Temperaturen als am vorletzten Montag, mindestens 300 Teilnehmer und erlebten einen ansonsten wunderbaren Spaziergang.

(Von Mario, BärGiDa)

Das Programm begeisterte, die warmen Getränke wurden reißend abgenommen und die Laune stieg mit jedem Redner. Direkt am Bundeskanzleramt trat dann ein Redner ans Mikrofon, der sich als amerikanischer Jude vorstellte und seit 26 Jahren in Deutschland lebt. Die Teilnehmer erlebten nun eine eindrucksvolle Rede, die sich auch die Vertreter des Zentralrates der Juden hinter die Ohren schreiben sollten.

So ganz nebenbei erfuhr das Orga-Team von BärGiDa, dass sich inzwischen auch eine JewGiDa gegründet hat. Die Initiatoren der Gruppe sagen: „Hauptsächlich sind wir gegen Antisemitismus und gegen eine fortschreitende Islamisierung. Wir sind in der Gruppe noch über das ganze Land verstreut, so dass zwar eine eigene JewGiDa-Demo noch in weiter Ferne liegt, aber das soll sich ändern.“ Sie wollen „… versuchen, auch mit dem Zentralrat zu sprechen, denn viele Juden stehen klar hinter PeGiDa, trauen es sich aber nicht zu äußern.“

Eine starke Aussage, bei der jedem deutschen Patrioten das Herz aufgehen muss, sollte nicht vorenthalten werden:

Der deutsch-pathologische „Kampf gegen Rechts“, aufwändig aus Steuermitteln finanziert und als Gelddruckmaschine für Berufsbetroffene und Windmühlenkämpfer à la Don Quichotte missbraucht, ist absolut kontraproduktiv, weil floskelhaft und ritualisiert. Wenn uns an unseren jüdischen Mitbürgern etwas liegt, dann müssen wir ein individuelles Engagement zeigen und die Bewachung von Synagogen und jüdischen Kultureinrichtungen nicht bezahlten Uniformträgern der Wach- und Sicherheitsdienste, meistens älteren behäbigen Herren, überlassen, sondern selbst im Wechsel Freizeit opfern und Wache schieben. Das wäre ein wirkliches Zeichen des Lernens aus der Geschichte. Genauso, wie wir die unsäglichen Anmaßungen eines migrantischen Antisemitismus mutig ständig – und nicht nur gelegentlich – zurückweisen müssen. Denn wir haben nicht 7 Millionen Naziglatzen, aber fast 7 Millionen judenfeindliche Muslime. Der Islam gehört solange nicht zu Deutschland, solange aus seinen Reihen niemand aufsteht und gegen die unsäglichen Verunglimpfungen der Juden protestiert und verlangt, dass verächtlich machende Schulbücher aus dem Verkehr gezogen werden. All die Feiertagsbetroffenheitsreden unserer Nomenklatura sind Makulatur. Sie sind ritualisierte, mechanisierte Textbausteine, Treppenstufen zur Wiederwahl, Beruhigungs- und Anschleimreden an die jüdische Adresse. Furchtbares Geseihe unredlicher Karrieristen. Wir sollten uns befreien. Freiheit in Deutschland kann nur sein, wenn sie für alle gilt. Eben und gerade auch für Juden! Ein Bekannter formuliert es besser als ich: Es ist nicht der „hässliche Deutsche“, der dafür verantwortlich ist, dass jüdische Schulen und Synagogen von der Polizei bewacht werden müssen. Es sind keine „Nazis“ oder „Rechtsextremisten“, die Juden auf offener Straße bespucken und attackieren oder „Juden ins Gas“ skandieren. Es sind die radikalisierten Anhänger jener Religion, die aufgrund ihrer Geschichte, ihrer Werte und ihrer Herkunft eben nicht zu Deutschland gehört: dem Islam. Sie sind es, die dafür sorgen, dass in Braunschweig ein Karnevalsumzug abgesagt werden muss. Wo war hier der Schutz? Wo waren Merkel und Maas, als in Dresden die Großdemonstration von PeGiDa wegen Terrordrohungen von Islamisten nicht stattfinden konnte? Anstelle symbolischen Beistands gab es Beschimpfungen. Und zwar für diejenigen, die vor der Gefahr durch Islamisten warnen und durch sie bedroht werden.

Soweit die Aussage einer Organisatorin der neuen JewGiDa, es muss wohl nicht extra erwähnt werden, wer in Zukunft zu den Partnern der BärGiDa gehören wird…

Am Ende der Kundgebung am Berliner Hauptbahnhof wurde wie immer das Lied der Deutschen gespielt und begeistert mitgesungen. Natürlich durfte auch ganz zum Schluss der Ruf nicht fehlen: „Wir kommen wieder!“

Der 9. Abendspaziergang von BärGiDa folgt am 2. März ab 18.30 Uhr. Treffpunkt ab 17.30 Uhr am Hauptbahnhof. Hinweis vom Orga-Team: Ein Teil der Kundgebung findet immer am Hauptbahnhof statt, so dass auch Nachzügler am eigentlichen Abendspaziergang trotz berufsbedingter Verspätung noch teilnehmen können.

(Foto: Nick)