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Die Ausländer – Warum es immer mehr werden

imageMan kann bei Diskussionen über das Thema Zuwanderung gar nicht mehr mit konkreten Zahlen hantieren: Zu krass weichen heute genannte Daten zur Einwanderung und zur Asyllage bereits morgen voneinander ab. Der Grund ist sonnenklar. Die Zahlen gehen durch die Decke, sie explodieren regelrecht. Ein Ende ist nicht in Sicht. Das erklärt jedenfalls der Publizist Felix Menzel.  Soeben ist seine Untersuchung „Die Ausländer. Warum es immer mehr werden“ als der bereits fünfte Band der Schriftenreihe des liberalkonservativen und freiheitlichen Jugendmagazins „Blaue Narzisse“ erschienen. Der Autor erklärt in seiner Studie, warum der Einwanderungsdruck in den nächsten Jahren sogar noch weitaus zunehmen wird.

Menzel ist kein Fan davon, Einwanderung als Innenpolitik zu verstehen und nur über Integration zu faseln. Außenpolitische Fehler verursachen Wanderungsströme auf der ganzen Welt. Also sollte man nachdenken, bevor man Kriege führt und Regierungen stürzt. Ein Diktator wie Gaddafi hatte nicht ohne Grund vor Flüchtlingsströmen und Asylanten gewarnt, die nach den Revolutionen im Nahen und Mittleren Osten nach Europa strömen werden.

Lobenswert auch, dass Menzel faktenreich darlegt, dass Einwanderung nicht nur uns schadet, sondern auch den Herkunftsländern der Migranten. Nicht nur, weil ihre Unterschicht zu uns strömt, sondern weil auch ihre schlauen Köpfe das Land verlassen. Dort würden sie aber mehr gebraucht als bei uns. Was bringt es, wenn in Deutschland bald mehr bulgarische Ärzte leben als in Bulgarien? Nutzt das was den Menschen, die dort leben? Erhöht das ihre Lebensqualität und die Zufriedenheit mit ihrem Land?

Für Diskussionen sorgt sicherlich auch Menzels Vorschlag, auf die offensive Verbreitung der Menschenrechte zu verzichten und lediglich ein „menschliches Minimum“ zu fordern. Denn der Anspruch, dass gewisse Dinge für alle Menschen dieser Erde gelten sollten, führe erst zu Konflikten, so der Medienwissenschaftler. Womit wir wieder beim Thema von Flüchtlingsströmen wären, die nach gewalttätigen Umstürzen zu uns drängen…

Felix Menzels Verdienst ist es also, aktuelle Probleme der Zuwanderung (ob normal oder armutsbedingt), des sogenannten „Fachkräftemangels“ und der Überalterung unserer Gesellschaft auf 100 Seiten darzustellen und verschiedenste Verbesserungsvorschläge auf den Punkt zu bringen. Deutlich wird: Der Andrang von Asylbewerbern ist nichts weniger als ein „Ansturm auf Europa“. Ihm gilt es, mit fundierten Argumenten zu begegnen.

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