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Hamburg: Sind das noch deutsche Wahlen?

gueclueStellt man heute jemandem die Frage, ob er wisse, wo morgen die Bürgerschaft gewählt wird, dann wird derjenige, soweit er halbwegs politisch interessiert ist, sicher antworten: „Klar doch, in Hamburg“. Sollte man meinen. Ob jedoch alle Hamburgischen Wahlberechtigten überhaupt wissen, wo sie sich befinden, ist angesichts der Wahlwerbung der Partei „Bündnis 90 / Die Grünen“ nicht so ganz klar.

(Von Hinnerk Grote)

Da wird zum einen für eine Kandidatin namens Nebahat Güclü (Foto), Sozialpädagogin (ein üblicher Beruf bei den Grünen) in türkischer Sprache geworben. Nun gut, diesem Bild kann ein nicht der türkischen Sprache mächtiger Deutscher zumindest noch halbwegs entnehmen, worum es geht. Frau Güclü kandidiert am 15.02. auf Listenplatz 25 für die Grünen.

erkVöllig kurios wird es jedoch bei der Wahlwerbung für ..? Ja, welcher deutsche Wähler, und an den Bürgerschaftswahlen in Hamburg dürfen doch bislang nur Deutsche teilnehmen, weiß hier ohne Arabistik studiert zu haben, um welche Kandidatin es sich handelt? Müssen wir nun schon aller uns bereichernden Sprachen mächtig sein, um zu erfahren, wer sich in Deutschland um ein politisches Amt bewirbt? (Zum Vergrößern, um das ganze Bild zu sehen bitte anklicken)

erk2Ein wenig Klarheit verschafft dann ein Blick auf die Rückseite des Flyers. Aha, da will also eine Frau Erk, Aramak, dass jemand auf seinem Stimmzettel fünf Kreuze für sie macht. Man fragt sich: Hat Frau Erk keinen Deutschkurs absolviert? Doch, das hat sie sicher, ist sie schließlich von Beruf Heilpraktikerin für Psychotherapie (sowas wird bei den Grünen auch gern genommen, ist ähnlicher Unfug wie Sozialpädagogik). Doch die von ihr angesprochenen Wähler scheinen da gewisse Defizite zu haben. „Deutsche“ die kein Deutsch können – die Wählerschaft der Grünen.

Ein Wähler, der die deutsche Sprache nicht beherrscht, dürfte jedoch auch dem politischen Diskurs in Deutschland kaum folgen können und wohl noch weniger wissen, was im Interesse Deutschlands liegt. Doch genau das dürfte das Anliegen der grünen Vaterlandsverräter sein, die sagen „Nie wieder Deutschland“.

So geht Integration … bestimmt nicht.