chris_mariaARD-Journalist Christoph Maria Fröhder (Foto l.) haut im neuen Spiegel einmal richtig auf die Pauke – und auf die lieben Kollegen. Sein Wort hat Gewicht; denn immerhin war Fröhder seit 50 Jahren für die Öffentlich-Rechtlichen tätig. Seine Kritik trifft bei uns auf offene Ohren, weil wir seit Jahren auf die anhaltende Niveauabsenkung der ÖR hinweisen.

(Von Peter Helmes, conservo.wordpress.com)

Fröhder könnte sich also unseres, speziell meines Beifalls, sicher sein – in der Sache. Denn so einfach ist das gar nicht. Es stellt sich doch sogleich die Frage, wieso er erst jetzt, da er mit 72 Jahren in den Ruhestand geht, mit seiner Kritik rausrückt. Was er bemängelt, das hat sich doch gewiß in fünfzig langen Jahren bei ihm angesammelt und aufgestaut. Aber da kriegte er wohl genügend Schmerzensgeld (Honorar) dafür. Jetzt nachzutreten – so richtig und berechtigt seine Kritik auch ist – erscheint ein wenig wohlfeil und den ehemaligen Kollegen gegenüber unfair. Schließlich läßt er kein einziges gutes Haar an ihnen.

Fröhder kritisiert im „Spiegel“ vom 7.2.15 unter anderem die „Kleinstaaterei der einzelnen Anstalten“ sowie eine „sprachliche Verlotterung“, es wimmele z. B. von Grammatikfehlern. Und ihn störe „dieses ständige Geduze“! Jeder Korrespondent werde mit Vornamen aufgerufen. Das sei „dem Zuschauer gegenüber unhöflich, es ist ärgerlich.“ Da will ich ihm gerne zustimmen. Die Duzerei läßt jeglichen Respekt vor den Zuhörern vermissen.

Missionar möchte der ARD-Mann zum Abschied vom Mikrophon auch noch gerne sein: „Ich will, dass sich etwas ändert“, ruft er in die Medienlandschaft. Er, Christoph Maria Fröhder, wolle schließlich diese Kritik nicht für sich selbst formulieren, sondern für seine journalistischen Nachkommen. „Ich will, dass sich etwas ändert, damit die jungen Kollegen in Zukunft wieder den Journalismus machen können, den die ARD braucht. Mein Entschluss ist auch ein symbolischer Abschied.“ Nun denn, ein wenig (allzu dick aufgetragenes) Pathos darf nach 50 Reporterjahren wohl sein. Nur, wie gesagt, ein bißchen früher wäre ein bißchen glaubwürdiger gewesen. Ändern wird er mit seinem finalen Rundumschlag wohl eh nix.

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46 KOMMENTARE

  1. Vorgestern lief in den Radionachrichten wiederholt die Meldung, dass die aus Syrien und dem Irak zurückgekehrten Dschihadisten (von Verbrechern war nicht die Rede) häufig stark traumatisiert seien. So wären sie häufig unfreundlich von der IS behandelt worden. Einer der Traumatisierten wurde sogar als „Erziehungsmaßnahme“ zusammen mit einem enthaupteten Leichnam in einen Raum gesperrt.
    Dass der Enthauptete vermutlich seinen Kopf gerne behalten hätte und tausende andere lieber nicht von „Gotteskriegern“ massakriert worden wären, kam in Anbetracht der schweren Traumatisierung unserer lieben Heimkehrer natürlich nicht zur Sprache.
    Ist schon ein Skandal, wie der Reiseveranstalter „IS-Tours“ mit seinen Gästen umgeht – wäre doch was für die Verbraucherschützer.
    Wie unsere Medien mit diesen Themen umgehen ist einfach unerträglich – jetzt werden Mörder und Verbrecher wieder zu Opfern gemacht.

  2. #2 NormalerMensch (08. Feb 2015 15:17)

    Vorgestern lief in den Radionachrichten wiederholt die Meldung, dass die aus Syrien und dem Irak zurückgekehrten Dschihadisten (von Verbrechern war nicht die Rede) häufig stark traumatisiert seien.

    ——-

    immerhin bringen sie deren verbrechen mit dem islam in verbindung und sagen nicht, daß deren taten nichts mit dem islam zu tun haben.

  3. Dass sich ein Journalist einer guten Sprache befleißigt, erwarte ich schon lange nicht mehr. Dass jemand „anscheinend“ und „scheinbar“ nicht auseinander halten kann, Wörter wie „öfters“ und der „Einzigste“ benutzt und der Meinung ist, dass ein Erdbeben für Tote „sorgt“-gut, das „sorgt“ bei mir für graue Haare, aber: geschenkt. Was mich aufgeregt ist, dass die Dilettanten bei der ARD nicht mit Geld umgehen können, welches als Zwangsgebühr doch regelmäßig eingetrieben wird. Und dass nicht mehr recherchiert wird. Dadurch die zahlreichen inhaltlichen Ungenauigkeiten. Anlass zum Fremdschämen bieten die Polittalks ala Anbe Will. Dort gerieren sich die Moderatoren wie Stars, spielen Chefchen im Sandkasten, genießen es, Herrscher über Leben und Tod zu sein und nur jene ausreden zu lassen, deren ideologische Einstellung ihnen genehm ist. Da wird es dann richtig peinlich. Peinlich auch die Werbespots für die GEZ-Zwangsgebühr, welche mit dem Argument erhoben wird, es sei wichtig, unabhängige Medien zu haben. Traurig, wie wenig man für seine Zwangsgebühr bekommt.

  4. Das ist wie mit Altpolitikern oder Ex-Generälen, die mit ihrer Kritik erst dann hinterm Berg vorkommen, wenn sie im Ruhestand sind.

  5. Das sind die , ach so kritischen (Selbstkritik selbstverständlich ausgeschlossen) unabhängigen , „neutralen“ und Investigativen Medien die einen Julian Assange oder Edward Snowden hoch leben lassen und als Held feiern. Aber einen „Whistleblower“ aus den eigenen Reihen ? Der würde gesteinigt und so fertig gemacht das der nicht mal mehr Obdachlosenzeitungen in der Fussgängerzone verkaufen könnte. Klar das sich da keiner speziell aus den „öffentlich“ „rechtlichen“ nicht seine Pension die sich an der für Beamte orientiert verderben lassen will. Erst muss die GEZ Finanzierung , der 68er Ungeist und der Apparat als solches verschwinden bevor wir überhaupt so etwas wie flächendeckende freie Medien bekommen.

  6. @ Wolfgang R. Grunwald (08. Feb 15:33)
    Du kannst deinen Post auch ohne diese penetrante Schleichwerbung für dein Buch ablassen. Aber auch so hat wohl mittlerweile jeder gemerkt, daß deine Kommentare lediglich Trojaner sind und eine Alibifunktion haben.

  7. Wird die Lügenpresse beim allzu dreisten Lügen erwischt, war es nur ein „Versehen“:

    http://www.derwesten.de/panorama/peinlicher-recherchefehler-bei-der-heute-show-id10322209.html

    Die Redakteure der „heute show“ haben einen Recherchefehler gemacht: Sie stellten die Görtlizer Linke-Politikerin Schiewer als Ex-NPD-Wählerin dar.

    Der ZDF-Satiresendung „heute show“ ist bei einem Beitrag ein peinlicher Fehler unterlaufen. Durch die verkürzte Wiedergabe eines Interviews am vergangenen Freitag erschienen die Äußerungen einer jungen Frau fälschlich so, als sei sie früher Wählerin der rechtsextremen NPD gewesen und sympathisiere jetzt mit der AfD.

    Das ZDF bat am Samstag um Entschuldigung. In der Kommunikation zwischen Mitarbeitern, die TV-Ausschnitte sichten, und den Autoren sei „die entscheidende Information verloren gegangen“, dass eine gezeigte Frau keineswegs ihre eigene Meinung äußert, sondern die Meinung anderer.

  8. @ #12 le waldsterben (08. Feb 2015 16:14)

    Who Cares . Die Verräterin wurde doch gekauft und wartet jetzt mit linken Themen auf.

    PEGIDA 4ever! Bin auf morgen gespannt!

  9. „Dieses ständige Geduze“ stört den Mann,
    aber das ständige Gelüge / Vertusche / Verdrehe nicht?

  10. #16 Schüfeli (08. Feb 2015 16:25)
    #17 Lasker (08. Feb 2015 16:26)

    Vielleicht sind die Lügenjournaillen auch alle SPD-GenossInnen, die duzen sich auch in der Öffentlichkeit!

    Lüge und SPD, das würde mich nicht verwundern! 🙂

  11. #12 le waldsterben (08. Feb 2015 16:14)
    So wenige Demonstranten!
    Und da haben sie bestimmt auch noch die Journalisten mitgezählt!
    Buh-Rufe gab es auch; diese Leute werden beim nächsten Mal nicht wieder erscheinen, die sind nur gekommen, um ihr Mißfallen auszudrücken.
    Wo waren eigentlich die Gegendemonstranten?
    Kein Interesse?

  12. #1 Stefan Cel Mare (08. Feb 2015 15:08)

    Irgendwie haben wir andere Probleme als das Duzen.
    ———————-
    Sehe ich auch so. Wenn er die systematische Meinungsmanipulation und den Abschied von der objektiven Berichterstattung kritisiert hätte, wäre es lesenswert gewesen, so ist es schlicht banal.

  13. #15 Freya- (08. Feb 2015 16:20)

    @ #12 le waldsterben (08. Feb 2015 16:14)

    Who Cares . Die Verräterin wurde doch gekauft und wartet jetzt mit linken Themen auf.

    PEGIDA 4ever! Bin auf morgen gespannt!

    Das ist ja der Punkt: ich finde, die Sache ist schon mit diesem Satz aus dem Mopo-Artikel geklärt:

    „Nach Schätzung der Polizei kamen etwa 500 Personen auf dem Neumarkt zusammen … Angemeldet hatten die Organisatoren 5000.“

    Trotzdem – morgen brauchen wir JEDEN! Unser bestes Aushängeschild sind die Teilnehmerzahlen. Und gerade, wo etliche unserer Systemversager die Spaltung schon als Lösung ihres Problems herbeigesehnt haben – Sonntag 500, Montag 25.000 wäre genau der passende Faustschlag ins Gesicht unserer Hochverräter-Polit-‚Eliten‘. Darum:

    Wer irgendwie kann – morgen ab nach Dresden!

  14. Nichts für Hasenfüße und Maulhelden: Bei PEGIDA Frankfurt mitzumachen, das erfordert ECHTEN Mut

    https://www.facebook.com/events/919085951457854/

    Vor zwei Wochen war ich dabei, und ich fühlte mich wie in einem Kriegsgebiet. Die linken Gegendemonstranten hätten uns umgebracht, wenn die Polizei nicht da gewesen wäre. Trotzdem werden die gewalttätigen Schlägerbanden der sogenannten „Antifa“ von der staatlich gesteuerten Systempresse immer noch hochgejubelt. Erinnert schon sehr an die Sowjetunion unter Stalin.
    Wenn wir jetzt nicht handeln, wird es bald wieder Konzentrationslager geben, in denen die Regierung politische Gegner mißhandelt und tötet.

    Handelt, bevor es zu spät ist

  15. #22 le waldsterben (08. Feb 2015 16:42)
    Wer irgendwie kann – morgen ab nach Dresden!
    – – –
    !

  16. Auch wenn es vielleicht unfair ist: Aber wie charakterlos muss man sein, um 50 Jahre in den ÖR arbeiten, ohne gefeuert zu werden?

  17. OT: erst „50 jahre gastarbeiterabkommen“
    und schon waechst der wunsch auf „teilhabe“

    „Wir sind auch auf eine funktionierende Feuerwehr angewiesen, deshalb müssen wir uns auch aktiv daran beteiligen“, sagte der Vorsitzende der Gemeinde, Cebel Küçükkaraca,

    „Vielen Einwanderern sei das deutsche System schlicht unbekannt, weil in ihren Heimatländern solche Strukturen nicht existieren.“

    http://www.kn-online.de/Lokales/Kiel/Tuerkische-Gemeinde-Kiel-Rein-in-die-Feuerwehr

    wahrscheinlich waere schneller mehr erreicht
    wenn die junk-tuerkengangs des herr kucaraca bei den vielen braenden in „tuerkenhaeusern“
    (kinderwagen, elektrik, oefen, dachkammern)
    die dort rettenden dhimmis nicht blockierten.

    wer sich vor ankunft nicht informiert,
    was die roten autos mit lalülala machen,
    lieber in teestuben hasch vertickt oder koran studiert statt willkommenskulturbroschueren,
    und lieber mit bruedern und cousins abhaengt,
    wird in der ffw sowieso nichts werden.

    nur brennende schweinestaelle und kirchen,
    da hoert die liebe zum dhimmi dann doch auf,

    wobei herr k. als teil des kieler sozialfilzes
    aus ehem arbeiterpartei spd/gruene, verdi/dgb
    und dem steueralimentierten halbstaatlichen
    sozial und einwanderungsindustriellen komplex
    von der spd-madsack lokalpresse gut rauskommt.

    und noch mehr geld fuer irgendein „projekt“

  18. OT Ludwigshafen

    http://www.rnf.de/ludwigshafen-warten-auf-die-demos-67071/

    Kurze Zusammenfassung: Festnahmen bei Demonstration in Ludwigshafen

    Bei der Demonstration gegen Hooligans und Sympathisanten der rechten Szene in Ludwigshafen sind am Sonntag nach ersten Angaben der Ordnungshüter zahlreiche Anhänger des linken Spektrums festgenommen worden. Eine genaue Zahl nannten Polizei und Staatsanwaltschaft zunächst nicht.

    Vielen Festgesetzten wird Landfriedensbruch vorgeworfen, weil sie sich entgegen der Auflagen zum Bahnhof absetzten, um gegen die Kundgebung des Vereins «Gemeinsam-Stark Deutschland» zu demonstrieren. Außerdem sollen bei ihrer Aktion Autos beschädigt worden sein. Viele Festgenommene sollen zu Mannheimer Demonstranten gehören, die sich nach der Ankunft in Ludwigshafen absetzten.

    Zu der Kundgebung des Vereins «Gemeinsam-Stark Deutschland» , die nach dem Willen der Stadt auf den Bahnhofsvorplatz beschränkt bleibt, kamen nach Angaben eines Polizeisprechers mehrere hundert Menschen. Die Organisatoren hatten mit 1000 Teilnehmern gerechnet. Die Zahl der Gegendemonstranten im Stadtgebiet bezifferten die Organisatoren auf 3000 bis 4000. Von der Polizei gab es dazu zunächst keine Angaben.

    Nach den Kundgebungen der Gegendemonstranten ist seit 16:30 Uhr auch die Kundgebung der rechten Gruppierungen am Bahnhof beendet. Sie endete ohne weitere Zwischenfälle. Einzelheiten über die Geschehnisse des Tages erfahren Sie in den Einträgen des Tickers auf dieser Seite. (rk/lrs)

    Da sabbert sich die Dreyer einen voll, während ihre Bodentruppen gegen ihre Polizei massiv zu Felde ziehen. Die Vertreter des Staates treten mit einer illegalen gewalttätigen Kampftruppe, die hochgradig faschistoid sich gibt, gegen die Polizei und demonstrierende Bürger an.
    Man kann es halt immer nur wieder betonen.

    Hier das Video: „Friedliche ANTIFA Demo in Ludwigshafen“
    https://www.youtube.com/watch?v=xDxD-vuLBFU

  19. #29 Kara Ben Nemsi (08. Feb 2015 17:07)

    Wenn man von den 500 Anwesenden diejenigen abzieht, die einmalig neugierig waren und die, die, ich sag mal, „berufsmäßig“ sich hin trollten, dann relativiert sich der „Ansturm“ doch sehr.
    Oertel dürfte ein Bistrostehtischlein als „runder Tisch“ ausreichen. Herrn Richter von der Landeszentrale könnte das auch zum „Griff ins Klo“ werden.
    Auf jeden Fall wird es spannend.

  20. #30 FrankfurterSchueler (08. Feb 2015 17:11)
    Hier das Video: “Friedliche ANTIFA Demo in Ludwigshafen”
    https://www.youtube.com/watch?v=xDxD-vuLBFU
    – – –
    Her mit dem Video.
    Gestern und heute gab’s so wenig zu lachen, das muß ich jetzt nachholen.
    „Friedliche Antifa“ – hehe.
    Mal sehen, was die für 25 Teuro Stundensatz so alles drauf haben, die kleinen Strolche.
    (Nee, im Ernst, ich habe den Hools heute sehr die Daumen gedrückt; ist keine schöne Sache, Kundgebung und ohne Mucke – wie ich im November in H selbst erlebt habe.)

  21. #30 FrankfurterSchueler (08. Feb 2015 17:11)

    http://www.rnf.de/ludwigshafen-warten-auf-die-demos-67071/
    Bei der Demonstration gegen Hooligans und Sympathisanten der rechten Szene in Ludwigshafen sind am Sonntag nach ersten Angaben der Ordnungshüter zahlreiche Anhänger des linken Spektrums festgenommen worden.

    Immerhin schreibt die Presse mal, von wem die Gewalt ausgeht. Ich hatte eigentlich schon die übliche Formulierung erwartet: „Am Rande eines Aufmarsches gewaltbereiter Rechtsextremer kam es zu Ausschreitungen, woraufhin mehrere Personen in Gewahrsam genommen wurden“

  22. #31 FrankfurterSchueler (08. Feb 2015 17:17)

    #29 Kara Ben Nemsi (08. Feb 2015 17:07)

    Wenn man von den 500 Anwesenden diejenigen abzieht, die einmalig neugierig waren und die, die, ich sag mal, “berufsmäßig” sich hin trollten, dann relativiert sich der “Ansturm” doch sehr.
    Oertel dürfte ein Bistrostehtischlein als “runder Tisch” ausreichen. Herrn Richter von der Landeszentrale könnte das auch zum “Griff ins Klo” werden.
    Auf jeden Fall wird es spannend.
    – – –
    Denke ich auch.
    Hier kann man sich mal einfach entspannt zurücklehnen und sich aufs Beobachten beschränken.

  23. UNFASSBAR!
    Wen interessiert denn „Kleinstaaterei“ und Geduze?
    Ich will ehrliche, aufrichtige, unzensierte und ungefilterte Berichterstattung und nicht diesen widerlichen PC-Mist, für den wir auch noch Zwangsabgaben zahlen müssen.
    Kleinstaaterei hin, Grammatik her, am Ende erzählen einem die Medien zu 95% die selben Lügen und Halbwahrheiten. Hier liegt das Problem und nicht beim Du!

  24. OT

    Das Niveau in Deutschland ist im Sinkflug:

    An der Supermarktasse(Marktkauf-Edeka) wird man von 20-Jährigen mit inhaltsleerem „Hallo!“ gegrüßt, statt mit einem gehaltvollen „Guten Tag!“ und „Auf Wiedersehen!“.

    Neulich pfiff die südländische aufgetackelte Kassiererin eine Kundin an, sie sei jetzt lange genug in der Schlange gestanden, sie hätte es sich vorher überlegen können. Kaum war die Kundin weg, zog sie über diese lautstark her und zwar mit einem anderen Kunden, einem älteren Orientalen, vermutl. Aramäer. Als er weg war, sagte ich zur Kassiererin, daß man dies nicht mache, worauf sie meinte, der Kunde sei ihr Bekannter. Ich erwiderte, daß es alle anderen Kunden auch mitbekommen haben.

    In der Marktkauf-Textilabteilung arbeitet eine Orientalin, Aramäerin oder Türkin. Nicht nur, daß sie dauernd mit Kolleginnen ratscht, sie röhrt auch mit ihrer Raucherstimme quer durch die Abteilung, als sei sie zuhause, stinkt 10m gegen den Wind nach Patschuli und hebt beim Gehen die Füße nicht, sondern schlurft daher. In den letzten Jahren ist sie unheimlich abgemagert, krebsrot im Gesicht und bekommt einen starken Buckel. Älter als 45 kann sie keinesfalls sein. Vielleicht trinkt sie und übertüncht mit Patschuli ihre Fahne.

    Vorgestern lief ein alter Orientale den Bürgersteig lang, rotzte laut in seine linke blanke Hand und schleuderte den Schnod dann von sich.

    Rossmann beschäftigt fast nur noch junge Orientalinnen. Wenn sie das Regal mit Schokoriegeln umräumen, legen sie sie auf den Fußboden. Kritisiert man dies, meinen sie dümmlich, sie seien ja eingepackt. Daß man diese Packungen als Kunde in die Hand nimmt, zuhause in der Küche auf dem Tisch ablegt oder in den Vorratsschrank räumt – sooo weit denken diese Schmutzfinken nicht. Auch ratschen sie dauernd mit einem Heer Freundinnen, Verwandten oder mit ihrem Verehrer/Aufpasser. Die eh schon engen Gänge werden blockiert. Als ich neulich artig sagte: „Entschuldigung bitte, ich müßte mal hier ans Regal.“, wurde der Freier/Aufpasser auch noch pampig.

    Was werde ich tun? Nachher gesalzene E-Mails an die Zentralen schicken!

  25. Die „Kritik“ des Herrn Ex-Mittäters der „Öffentlich-Rechtlichen“ klingt mir zu sehr nach dem Lostreten einer Scheindebatte, als daß man dies für wichtig oder gar für „systemverändernd“ halten sollte. Sicherlich die die anhaltende Plebejisierung, gepaart mit den üblichen Marotten um sich greifender Niveaulosigkeit, in der Medienwelt problematisch, und ganz sicher muß das geändert werden. (Heute leisten sich einige Herrschaften zuweilen Zoten, mit denen sie es noch vor Jahren nicht einmal über die Schwelle geschafft hätten.)

    Worum es jedoch geht, sind die Inhalte, die in weiten Bereichen viel mit (meist linksgrün, auf jeden Fall aber „EU-hörig“ eingefärbter) Propaganda, dafür aber sehr wenig mit seriöser und ungefärbter Berichterstattung etwas zu tun haben. Aber es ist ja so einfach: Man erfinde oder schaffe die Bühne für einen Nebenschauplatz, um von den längst überfällig gewordenen „Großbaustellen“ abzulenken. Nichts neues also unter der Sonne.

  26. Frei nach Kanzler_X Merkel:
    Betreutes Denken durch Lügenpresse ist Alternativlos,Basta.
    PS alles was im fernsehen läuft ist die wahrheit,danke an GEZ.

  27. #4 BenniS (08. Feb 2015 15:32)
    Peinlich auch die Werbespots für die GEZ-Zwangsgebühr, welche mit dem Argument erhoben wird, es sei wichtig, unabhängige Medien zu haben. Traurig, wie wenig man für seine Zwangsgebühr bekommt.
    —————————————————
    Warum tun sich Menschen so etwas an, dieses widerliche Staatsfernsehen à la Karl-Eduard von Schnitzler und seinesgleichen? Von den ständig geschminkten Fratzen wie Anne Will, die Maischberger, der moralinsaure Johannes-B Kerner, die Illner, oder die ultramumifizierte Gerster, und aus Berlin grüßt der nur im Keller lachende Siebert, habe ich schon seit 18 Jahren die Schnautze gestrichen voll – in meinen Haushalten gibt es kein Fernsehen. Niemals würde ich mir das jemals wieder antun!

  28. Sorry: Der Blödmann aus Berlin heißt nicht Siebert, sondern Seibert – ist aber auch scheixxegal!

  29. Ich brauche weder die ÖR noch die ARD oder das ZDF, Ich muß heute schon immer nachfragen was die gerade durchziehen, ich beforzuge direkte Information über das Internet. Und das dort in den GEZ bezahlten und RTL und NTV gelogen wird das die Balken brechen weis ich nicht erst seit PEGIDA sondern seit CLIMATEGATE im Jahr 2009
    Also schaft die GEZ und diese Pensionen endlich ab.

  30. Der Froeder scheint nur in sich selbst verliebt zu sein, mediengeil um in die Presse zu gelangen.

    An die allgemeine Situation in D und E hat er jedoch dabei nicht gedacht.

    Man kann ihn ruhig vergessen.

  31. Helmes:

    ARD-Journalist Christoph Maria Fröhder (Foto l.) haut im neuen Spiegel einmal richtig auf die Pauke – und auf die lieben Kollegen.

    Was? Auf den drei „Spiegel“-Seiten steht auch nicht mehr, als in der SPON-Vorabmeldung drinstand. Fröhder meckert ein bisschen rum, die Rivalitäten der ARD-Sender unter-einander, kennen wir, er, der Freie, kommt nicht so zum Zuge, wie er gerne möchte, die Bürokratie, ja genau, die Aufsager vor Parteizentralen sind lächerlich (vor allem wenn sie nach einem Beitrag aufgesagt werden, in dem der gleiche Text schonmal vorkam). Und, was er nicht sagt: Die „Tagesthemen“-Kommentare sind genauso lächerlich, darüber hat sich schon Hanns Joachim Friedrichs lustig gemacht.

    Aber was ist das für ein Journalismus, den die ARD laut Fröhder braucht? „Die Strukturagenten ersticken den Journalismus“, sagt Fröhder – oder ist es nicht eher die rotgrüne Schlagseite? Die konsequente Parteinahme für Links gegen Rechts? Dass sie immer genau wissen, wo die Guten, wo die Bösen sind? Dass Fröhder Golineh Atai, deren Betroffenheitston mir schwer auf die Nerven geht, einen „seltenen Lichtblick“ nennt, stimmt mich auch nicht gerade froh, denn was wir brauchen, ist nicht mehr Empathie, sondern sind Journalisten, die unvoreingenommen und nüchtern beschreiben, was ist.

  32. Ergänzend und teils berichtigend zu #38 Tom62 (08. Feb 2015 18:49) merke ich an, daß die Kritik des Ex-Journalisten doch weiterzugehen scheint, als daß sie nur die Struktur und einige vordergründige Marotten bei ARD & Co. beträfe.

    https://www.youtube.com/watch?v=TwlPVZSIXlE

    Danke an #40 martin67(08. Feb 2015 19:34) fürs Posten des Links.

    Dennoch wird das nicht ausreichen; der Fehler liegt im System; zudem hat es ein recht seltsames Geschmäckle, wenn Leute, die in ihrer aktiven Zweit die Dinge selbst in der Hand hatten, um sie besser zu machen, am Ende die „graue Masse“ entdecken, die Gott ihnen zum Zwecke selbständigen Denkens einst mit auf den Weg gegeben hat.

    Es zeigt aber eben auch, daß genau das offensichtlich in den ö.r. Medien nicht gewünscht ist.

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