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PI vor Ort: Propagandaveranstaltung für riesiges Moschee-Projekt in Stuttgart

moschee_stuttgartPI war dabei, als letzten Montag im vollbesetzten Ditib-Veranstaltungsraum in Stuttgart-Feuerbach vor 220 Zuhörern für den geplanten Moscheebau geworben wurde. Unter der Überschrift „Braucht Stuttgart eine repräsentative Moschee“ führten die Stuttgarter Nachrichten im Rahmen der Veranstaltungsserie „mittendrin“ mit Chefredakteur Dr. Christoph Reisinger und Jörg Hamann, Ressortleiter Stuttgart und die Region, als Moderatoren durch den Abend.

(Von PI-Stuttgart)

Die Teilnehmer der Podiums-„Diskussion“

Erdinc Altuntas, Ditib-Vorstand Württemberg aus Heilbronn. Hinter ihm stehen 100 Ditib-Ortsgemeinden in Württemberg mit 25.000 Mitgliedern. Mit Familienangehörigen sind das 100.000 Muslime in Württemberg, mit Baden sind es 150.000 Muslime, d.h. 1/4 der Muslime in Baden-Württemberg. Bahattin Akyildiz vertrat den Stadtverband der Ditib-Stuttgart mit 1000 Mitgliedern. Fritz Kuhn, Oberbürgermeister Stuttgart (Grüne). Barbara Traub sprach an diesem Abend für 3500 Juden aus Stuttgart. Kamal Ahmad, der Sprecher der Ahmadiyya Muslim Jamaat Stuttgart vertrat 350 Mitglieder. Stadtdekan Sören Schwesig (ev.) kam als Vertreter der beiden großen Kirchen, der ungefähr die Hälfte der 600.000 Stuttgarter Bürger angehören (auf dem nachfolgenden Bild von li. nach re). An den Enden des Tisches saßen die Moderatoren des Abends.

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Gäste waren des weiteren der türkische Generalkonsul und der Vorsitzende der Fraktion der CDU im Stuttgarter Stadtrat, Alexander Kotz. Die Landtagsabgeordnete Muhterem Aras (Grüne), sowie Vertreter der örtlichen Polizei.

Großmoschee in Stuttgart-Feuerbach

In Stuttgart gibt es bereits jetzt schon über 35 Moscheegemeinden und Vereine, davon mindestens vier unter Beobachtung des Verfassungsschutzes. Eine neue große repräsentative Moschee mit zahlreichen Gebäuden (Bild) soll innerhalb der nächsten drei bis vier Jahre auf einem 8500 qm großen Areal, das der Ditib bereits gehört, errichtet werden, so der örtliche Vertreter der Ditib, Akyildiz. Die Moschee soll auf einer Fläche von 3000 qm entstehen und sogar schon vor den anderen Gebäuden in den nächsten zwei bis drei Jahren fertig gestellt sein. Sie soll 1500 Muslimen Platz bieten. Das Umfeld, in dem das Bauvorhaben realisiert werden soll, ist schon jetzt von mehreren Straßenzügen ausschließlich mit muslimischen Geschäften und Einrichtungen umgeben (PI berichtete).

Kosten: 8 Mio. Euro. Finanzierung: das Meiste soll durch Mieteinnahmen von einem auf dem Gelände befindlichen Supermarkt, einer Großbäckerei, eines Schuhgeschäftes, einem Brautladen und einer Bäckerei gedeckt werden. Außerdem erfuhren die Zuhörer, ganz ominös, aus dem Mund des örtlichen Ditib-Vertreters Akyildiz, von „anderen Wegen, die wir jetzt noch nicht Preis geben wollen“.

Ditib hofft auf zwei repräsentative Moscheen

Dass es an diesem Abend aber nicht nur um eine neue Moschee in Stuttgart-Feuerbach ging, wurde schnell klar: „Feuerbacher Moschee wird gebaut, das ist kein Thema..“, „eine zweite Moschee kann Stuttgart auch stemmen…“, unterstrich Altuntas (Ditib-Württemberg) mit Blick auf die 65.000 Muslime in Stuttgart. Bahattin Akyildiz forderte von der Stadt Stuttgart ein Angebot von 1000 Parkplätzen neben dem Standort einer Zentralmoschee für mindestens 2000 Besucher in der Innenstadt.

Im Hinblick auf Fragen zur Realisierung einer möglichen innerstädtischen zentrumsnahen zweiten Moschee sprach sich Altuntas für eine gemeinsame Finanzierung durch Ditib-Stuttgart und Ditib-Württemberg aus. Fünf Orte werden derzeit geprüft. Ein Gelände in Nähe des Rosensteinparks/S21 ist momentan am wahrscheinlichsten, erfuhr PI am Rande der Veranstaltung. Es wird mit einem Zeitplan und der Fertigstellung in sechs bis acht Jahren gerechnet.

Die Diskussion

Als der Vertreter der Ahmadiyya von einer Vielfalt im Islam sprach, schüttelten die beiden Ditib-Vertreter ihre Köpfe, wie dann auch öffentlich durch den Moderator angemerkt wurde. In der Folge gab es einen kleinen Schlagabtausch zwischen den Ditib-Vertretern und dem Vertreter der Ahmadiyya über die Definition des Islam.

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Eine Video-Umfrage wurde auf einer Leinwand neben dem Podium gezeigt, in der Bürger Bedenken äußerten und einer Moschee im Zentrum mehrheitlich ablehnend oder mit Einschränkungen gegenüber standen.

Befragte Muslime plädierten naturgemäß für den zentrumsnahen Bau und forderten teilweise sogar mehrere Moscheen.

OB Kuhn sprach sich grundsätzlich für den Bau von Moscheen aus, präferierte aber aufgrund des Baurechts den Feuerbacher Standort und verwies in diesem Zusammenhang noch darauf, dass der Gemeinderat die letztliche Verantwortung habe.

Jüdische Vertreterin Traub hofft auf Integration durch Spende für Moschee

Barbara Traub von der israelitischen Religionsgemeinschaft Württemberg bekräftigte ihren jüngsten Aufruf zu einer überkonfessionellen Spendenaktion zugunsten des geplanten Moscheebauprojekts. Sie führte dazu aus, dass die Bevölkerung sich mit einer Spende mit dem Bau identifizieren würde und behauptete, dass auch die Muslime als Empfänger der Spenden sich in der Folge verpflichtet fühlen würden, sich der Bevölkerung zu öffnen. Meint die Vertreterin der jüdischen Gemeinden in Person von Frau Traub tatsächlich, dass sich Integration „kaufen“ ließe, ist das nicht sehr naiv?

Anbiederung und Selbstverleugnung durch ev. Stadtdekan

Sören Schwesig, evangelischer Stadtdekan und Sprecher der Ökumene Stuttgart, unterstrich ausdrücklich mit Hinblick auf sein evangelisches Christsein und unter Bemühen auf die Zeit des dritten Reiches, seine Unterstützung einer repräsentativen Moschee. In diesem Zusammenhang bekräftigte er noch einmal völlig zusammenhanglos, wie man es ohnehin von Vertretern der evangelischen Kirche gewohnt ist, dass er nicht darauf stolz sei, Deutscher zu sein. Ohne nach den Inhalten des Islam zu fragen, stellte er diese „Religion“ mit Religion allgemein gleich und leitete daraus ein grundgesetzliches Recht ab, Moscheen bauen zu dürfen. Schwesig findet es auch „nicht würdig“, dass Moscheen in einem Hinterhof stehen. Zu dem Entwurf sagte er widersprüchlich (Zitat): „Da bauen Menschen, die angekommen sind in diesem Land und die nicht sagen, ich will euch durch das Gebäude zeigen, dass ich etwas Fremdes bin, sondern, dass das deutsche Nachbarn sind, muslimischen Glaubens“. Kurz davor sprach er sich gegen repräsentative kirchliche Bauten aus und nannte beispielhaft das Ulmer Münster, um im gleichen Atemzug den geplanten repräsentativen muslimischen Bau in den höchsten Tönen zu loben. Er wollte den Gästen allen Ernstes den Moscheebau (siehe Bild oben) in diesem Zusammenhang als ein nicht repräsentatives, sondern „integratives“ Projekt verkaufen – eben typisch evangelisch. Ablehnend gegenüber dem Eigenen, anbiedernd gegenüber dem Fremden.

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Der Moderator stellte Schwesig gegenüber die Frage nach der Religionsfreiheit in der Türkei. Schwesig behauptete wahrheitswidrig, dass in der Türkei Kirchen gebaut werden könnten. Er berief sich in diesem Zusammenhang wahrscheinlich auf eine Meldung, die Anfang des Jahres sogar in der Tagesschau vermeldet wurde. Darin wurde vom ersten Kirchenbau seit 1923 berichtet. Die Wahrheit dahinter ist: Der Baubeginn der Kirche sollte eigentlich schon vor drei Jahren erfolgen. Der Grundstein ist bis heute nicht gelegt und die türkischen Behörden legen nach wie vor Widersprüche gegen den Bau ein und verhindern ihn somit bis heute. Generell sieht er in der Entwicklung der Türkei einen „Fortschritt“. Hinsichtlich islamischer Länder sagte er allgemein: „Wenn Kirchen in islamischen Ländern nicht gebaut werden können, das wirft nicht ein schlechtes Licht auf den Islam, (…) es gibt nicht den Islam“, so Schwesig. Er hofft, dass wenn in Deutschland Moscheen gebaut werden, die Muslime in ihren Heimatländern dies weiter erzählen und so auch der Kirchenbau dort möglich wird. Dass in der westlichen Welt, egal ob in den USA, in Europa oder anderswo, seit Jahrzehnten, wenn nicht sogar seit Jahrhunderten, Moscheen gebaut wurden und dies zu keiner liberaleren Haltung in den von mehrheitlich Muslimen bewohnten Ländern geführt hat, scheint an diesem Kirchenmann total vorbei gegangen zu sein.

Stellungnahme der Ditib zur Einflussnahme der Türkei

Die Auswahl der Imame geht über das Amt für religiöse Angelegenheit, die dem türkischen Regierungschef unterstellt ist, sagte Altuntas. Das sei eine „Erleichterung und Stütze für uns“. Außerdem werden die Kosten für die Imame von der Türkei übernommen. Für die Zukunft forderte er analog zu den Kirchen, die Finanzierung und Ausbildung der Imame über den deutschen Staat (Universitäten) und die Anerkennung des Islam als Religionsgemeinschaft. Er nutze nur die Religionsexpertise der religiösen Behörden der Türkei und empfange keine Anweisungen von der türkischen Regierung, so Altuntas sich verteidigend.

Anmerkung: Da Regierung und Religionsbehörde in den entscheidenden Fragen sowieso einer Meinung sind, ist es auch unerheblich, von wem Altuntas seine Anweisungen erhält.

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Ganz stolz berichtete der Vertreter der islamischen Ahmadiyya-Sekte, dass sie 2015 mit dem ersten „Schwung“ von 40 in deutscher Sprache ausgebildeter Imame fertig sein werden.

Ob dieses dann größere Missionierungspotential positiv für die deutsche Gesellschaft sein wird, kann angesichts der Inhalte des Korans heute schon eindeutig mit NEIN beantwortet werden!

Kuhn wehrte sich dagegen, von staatlicher Seite Druck auszuüben, die Predigten in Deutsch zu halten. Um Misstrauen abzubauen, sprach er sich aber persönlich für das Verwenden der deutschen Sprache aus. „Es wäre ein Schritt der Integration des Islam in diese Stadt, im positiven Sinn“, betonte Kuhn. Zudem sprach er in Richtung der Ditib-Vertreter, dass er überhaupt keinen Grund habe, misstrauisch gegenüber ihrer Organisation zu sein. Er umschrieb wage die Entwicklung in der Türkei, weg vom kemalistischen Verständnis des Verhältnisses zwischen Staat und Religion. Kuhn dazu naiv: „Meine Botschaft: Wir halten die Konflikte aus, wenn wir rechtzeitig und ehrlich darüber sprechen.“

Der Ahmadiyya-Vertreter vergaß nicht einzuwerfen, dass islamische Staaten wie Saudi-Arabien nichts mit der koranischen Lehre zu tun hätten.

Wir müssen den Islam erklären und nicht reformieren, sagte Altuntas (Ditib) und wies in diesem Zusammenhang scharf zurück, dass die Frau geschlagen werden dürfe. „Der Islam muss der hiesigen Gesellschaft erklärt werden, den Nichtmuslimen“, betonte Altuntas aufgeregt.

Altuntas erzählte, dass er auf dem kommenden Kirchentag in Stuttgart als Ehrengast eingeladen sei. Abschließend sagte der Hausherr der Veranstaltung, Akyildiz: „Wir wollen so schnell wie möglich bauen!“

Fragerunde zu den Themen Radikalisierung, Steuer, Anerkennung als Religionsgemeinschaft

In der anschließenden Fragerunde stellte ein Vertreter der Ditib klar, dass ein Ahmadiyya-Imam niemals in der neuen Moschee predigen dürfe, dafür seien die Glaubensauffassungen einfach zu unterschiedlich. Eine muslimische Politikwissenschaftlerin forderte in ihrer „Frage“ von den Stuttgarter Nachrichten, dass diese über die Kirchen, die zahlreich in den türkischen Innenstädten stehen, doch berichten sollen. Ehrlicherweise umschrieb sie diese als „historische Gebäude“, verschwieg aber, dass die meisten Kirchen im eigentlichen Sinne gar nicht mehr genutzt werden dürfen. Der Chefredakteur der Stuttgarter Nachrichten versprach der Frau, über die Kirchen zu berichten. Ein junger Fragesteller fragte nach den Konzepten gegen die sich ausbreitende Radikalisierung unter jungen Muslimen. Es antwortete ein Ditib-Vertreter. Es störe ihn, dass Terror mit dem Islam in Verbindung gebracht werde, denn das hätte alles nichts mit der Religion zu tun. Anklagend gegenüber der deutschen Gesellschaft nannte er die aus seiner Sicht möglichen Gründe für die Entwicklung hin zum Terroristen. Muslimische Bewerber würden auf dem Arbeitsmarkt häufiger abgelehnt, weil ihre Namen türkisch klingen würden. Er wörtlich: „Da muss die Gesellschaft schon etwas tun“. Und stellte die Frage in den Raum: „Was tut die Gesellschaft, damit diese Jugendlichen nicht auf die schiefe Bahn geraten?“. Die Ditib wolle die Jugendlichen ausbilden, um die Gesellschaft zu gestalten, so Altuntas.

Auf den Umstand angesprochen, dass Moscheen in Stuttgart auch vom Verfassungsschutz beobachtet werden, antwortete Kuhn, er wünscht sich „einen Islam, der nichts mit Gewalt zu tun hat“. Muhterem Aras (Grüne) meldete sich zu Wort und bekräftigte erst einmal mit einem Statement, dass der Islam zu Baden-Württemberg gehöre. Sie forderte von den Vertretern der Ditib, dass die Türkei die Ausbildung der Imame in Deutschland doch finanzieren solle. Als Antwort gab Altuntas für die Ditib-Württemberg ausweichende Bemerkungen ab und schloss seinerseits mit der Forderung, den Islam als Religionsgemeinschaft anzuerkennen. Ein weiterer Zuhörer merkte an, dass Moscheen nicht nur Orte des Gebets, sondern auch von Handel und Politik sind. Er fragte, wie viel von dem Gebäudekomplex konkret für „Religion“ vorbehalten sei. Herr Akyildiz (Ditib-Stuttgart) antwortete etwas angekratzt: „In erster Linie keine Terroristenausbildung“. Sie würden hier Jugendliche in der Koranlehre ausbilden, Deutsch und Englisch. Sie würden Räume anbieten, um sich aufzuhalten. Der Landesvorsitzende der Ditib ergänzte, dass Moscheen auch Kulturzentren sind und entsprechend der Religion die Kultur ausgeübt werden kann. Auch soziale Einrichtungen gehören dazu, so Altuntas.

Silvia Fischer (Die Grünen), Stadträtin aus Stuttgart, freut sich über die Vielfalt der verschiedenen muslimischen Einrichtungen und möchte das Geld lieber „vielfältig“ eingesetzt sehen. Ihre Frage verstanden die Gefragten zunächst nicht und antworteten dann allgemein. Immer wieder forderten die Gefragten, dass der Islam als Religionsgemeinschaft anerkannt werden solle, damit darüber auch Steuern eingezogen werden könne, so Altuntas.

Frage nach Antisemitismus unter Muslimen sorgte für Unruhe

Ein Fragesteller erwähnte, dass im Sommer vergangenen Jahres Muslime in ganz Deutschland auf die Straße gegangen sind und „Jude, Jude feiges Schwein, komm heraus und kämpf allein“, „Juden ins Gas“ und „Kindermörder Israel“ geschrien hätten. An die jüdische Vertreterin Frau Traub richtete er die Frage: „Haben Sie da nicht manchmal Beklemmungen, wenn man nicht weiß, wie sich die Muslime hier dazu stellen?“ Proteste von Muslimen gegen diese Entwicklungen gab es hier nicht, so der Fragesteller. Frau Traub wich aus und erzählte von guten Kontakten zur Polizei. Muslime lobte sie pauschal als treue Staatsbürger. Sie schwärmte über den bereits an allen Schulen in Österreich eingeführten Islamunterricht und äußerte in diesem Zusammenhang ihr Unverständnis von der „Beklommenheit über den Islam hier“. Sie lobte den „Interreligiösen Dialog“ und angebliche Gemeinsamkeiten. Der Fragesteller warf noch einmal sehr energisch ein, dass Frau Traub von dem zu großen Teilen muslimischen Publikum zuvor wenig Beifall bekam, als sie forderte, dass sie „Jude“ als Schimpfwort auf den Schulhöfen nicht mehr hören wolle. Sofort heulte das Publikum auf und Muslime wurden in der nächsten Wortmeldung pauschal als Opfer dargestellt. „Vielleicht haben wir ja als Muslime Angst?!“ Pegida wurde angeführt und Hakenkreuzschmierereien und angezündete Moscheen genannt, ohne die wirklichen Täter zu nennen. OB Kuhn (Grüne) fühlte sich auch angegriffen und verteidigte Muslime gegen einen „Generalverdacht“. Er wurde von einem Muslim gefragt, was er für die Anerkennung als Religionsgemeinschaft tun könne. Kuhn schlug eine extra Veranstaltung in Stuttgart dafür vor, um das auszudiskutieren. Ein anderer meinte, dass eine repräsentative Moschee geeignet sei, präventiv gegen Terrorismus, wie den in Paris gesehenen, zu wirken. Auf Inhalte ging er wie seine Vorredner nicht ein und verlor sich in Floskeln.

Wir meinen: Es liegt wohl nicht an der äußeren Form oder der Lage der Gebetshäuser, dass junge Muslime in den Dschihad ziehen! Weder in Saudi-Arabien noch in Afghanistan oder im Sudan oder Nigeria liegen die Moscheen in Hinterhöfen und trotzdem wird ein radikaler Islam gepredigt, der Menschen dazu befähigt, anderen die Kehlen durchzuschneiden.

Ein Muslim meldete sich gegen Ende der Veranstaltung und beschwerte sich, dass am Anfang jemand behauptete, dass die Zahl der jungen gewaltbereiten Muslime steige. Herr Altuntas wurde abschließend zur Scharia befragt. Er bestritt, dass die Frau im Islam nicht die gleichen Rechte hätte. Alles wäre nur kulturell bedingt, wenn die Frau doch einmal benachteiligt wäre. Zum Abschluss wurde die Scharia noch als „Pfad zur Wassertränke“ schön geredet.

Angebot von Kuhn an die Muslime in Stuttgart

„Die, die in Feuerbach jetzt die Moschee neu bauen wollen, kommen einfach ins Rathaus (…) und wir schauen wie wir es flüssig kriegen. Sie müssen zu mir kommen, dann geht es schneller“, so Kuhn gegen Ende der Veranstaltung.

Hier eine Audioaufnahme der Veranstaltung mit wechselnden Bildern:

CDU sagt ebenfalls ja zu Moscheeplänen

Wie am 12. Februar bekannt wurde, war der als Gast teilnehmende CDU-Fraktionsvorsitzende im Stadtrat, Alexander Kotz, von der Veranstaltung so angetan, dass er seine Unterstützung zu den Moscheeplänen bekannt gab.