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Schuster (ZdJ) warnt vor „Politically Incorrect“

schuster_pi„Es kann nicht die Aufgabe des Zentralrates sein, sich als das gute Gewissen Deutschlands aufzuführen“, schrieb Henryk M. Broder 2009 in einem Artikel für den Tagesspiegel. Aber auch der ZdJ-Neuling Josef Schuster (Foto) scheint an dieser unrühmlichen Tradition festzuhalten. Warnte er noch kurz vor Weihnachten vor Pegida („brandgefährlich“), so sieht er jetzt in PI eine Gefahr für die pluralistische Gesellschaft.

Die Neue Osnabrücker Zeitung berichtet:

Rechtspopulistische Netzwerke würden immer mehr Einfluss in Deutschland gewinnen, mahnt Josef Schuster, Präsident des Zentralrats der Juden, im Gespräch mit unserer Redaktion. „Diese rechten Gruppierungen stehen etablierten rechtsextremen Parteien wie der NPD in ihrer Gefährlichkeit für eine pluralistische Gesellschaft in nichts nach“, sagte er.

Namentlich nannte der Zentralratsvorsitzende den reichweitestarken Web-Blog „Politically Incorrect“ (PI), der eng mit der Pegida-Bewegung verknüpft ist, vor einer Islamisierung Deutschlands und einem vermeintlich stark verbreiteten „Gutmenschentum“ in Deutschland warnt. „Dort wird Hetze übelster Sorte betrieben“, sagte Schuster.

Untermauert wird das ganze dann wie üblich vom schlimmsten Antifa-Hetzer Deutschlands Düsseldorfer Rechtsextremismusforscher Alexander Häusler:

[…] Zur Pegida-Bewegung und ihren Ablegern habe der Web-Blog eine deutliche inhaltliche Nähe durch das gemeinsame Feindbild Islam. „Beide warnen schließlich vor einer angeblichen Islamisierung“, so Häusler. Zudem böten die tendenziösen Blog-Beiträge gerade jenen Pegida-Anhängern eine Informationsquelle, die mit Blick auf etablierte Medien von einer „Lügenpresse“ sprächen. „Auf PI News wird die Verschwörungstheorie einer gesteuerten Presse klar bedient und gefördert“, betonte der Rechtsextremismusforscher.

Er sieht es dringend geboten, „Politically Incorrect“ vom Verfassungsschutz beobachten zu lassen. Dies ist bisher nur in Bayern der Fall. „Der Blog befindet sich an der Schnittstelle zur Volksverhetzung“, begründete Häusler.

Wie auch immer die verlogenen Diffamierungen der Schusters und Häuslers dieser Welt ausfallen: PI bleibt seiner Linie treu und wird sich auch weiterhin für Israel, der einzigen Demokratie im Nahen Osten, als Frontlinie im Kampf gegen die immer schneller voranschreitende Islamisierung Europas einsetzen.

Kontakt:

» Neue Osnabrücker Zeitung: leserbriefe@noz.de
» Josef Schuster: info@zentralratjuden.de
» Alexander Häusler: alexander.haeusler@fh-duessoldorf.de

(Spürnase: FrankfurterSchueler)