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Dortmunder Polizei versichert Moslem-Verbänden ein „friedvolles Miteinander“

imageDie Polizei in Dortmund und muslimische Organisationen haben am 20. März eine gemeinsame Erklärung für ein friedvolles Miteinander unterschrieben. Darin heißt es unter anderem: „Wir positionieren uns deutlich gegen die Instrumentalisierung und den Missbrauch einer friedliebenden Religion für terroristische Akte!“

Hier die Erklärung im Wortlaut:

Dortmund (ots) – Lfd. Nr.: 0439

In Dortmund und Lünen gehen Polizei und muslimische Organisationen in ihrer Zusammenarbeit den nächsten Schritt. Bei ihrem dritten Treffen im Rahmen des "Dialoges zwischen Muslimen und der Polizei" haben Polizeipräsident Gregor Lange und die Vertreter der Organisationen gestern (20. März) eine gemeinsame Erklärung unterschrieben – für ein friedvolles Miteinander.

Als eines der wichtigsten Ziele haben sich die Teilnehmer darin die Bekämpfung von Extremismus jeglicher Couleur auf die Fahne geschrieben. Großes Thema ist neben dem Rechtsextremismus in Dortmund daher auch der islamistische Extremismus.

Aus diesem Grund machen die Dialogteilnehmer in ihrer Erklärung unter anderem klar: "Wir bekennen uns uneingeschränkt zur freiheitlich demokratischen Grundordnung!"

"Wir positionieren uns deutlich gegen die Instrumentalisierung und den Missbrauch einer friedliebenden Religion für terroristische Akte!"

"Wir sind gegen eine Spaltung unserer Gesellschaft durch Schüren von Ängsten sowohl bei den Muslimen als auch bei Nichtmuslimen!"

Für Polizeipräsident Gregor Lange ist diese Erklärung mehr als nur ein Stück Papier: "Sie ist ein Zeichen, dass die Dialogpartner in Dortmund und Lünen an einem Strang ziehen. Und dafür, dass Vielfalt, Toleranz und ein friedvolles Miteinander nicht nur uns als Polizei besonders wichtig sind. Darüber hinaus wird deutlich, dass die große Mehrheit der in Dortmund lebenden Muslime friedliebend ist und keinerlei Misstrauen oder Argwohn verdient."

Gestartet war das Miteinander von Polizei und muslimischen Organisationen unter dem Arbeitstitel "Präventionsforum" im vergangenen September.

Die gestrige Dialogveranstaltung war nun die dritte. In der zweiten Sitzung hatten Gregor Lange und die Vertreter der Organisationen das Thema Salafismus intensiv beleuchtet. Gestern ging es um das Thema Rechtsextremismus. Ziel der regelmäßigen Veranstaltungen ist es, den Austausch, die Zusammenarbeit, aber auch das Verständnis füreinander zu verbessern.

Rückfragen bitte an:

Polizei Dortmund
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Fax: 0231-132 1027
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Finden wir total supi, dass sich die Dortmunder Polizei zu einem „friedvollem Miteinander“ bekennt. Und dass sie weiß, dass es sich bei dem Islam um eine „friedliebende Religion“ handelt, beruhigt uns auch außerordentlich. Bekennt sich die Polizei gegenüber irgend jemanden anderem, außer den Angehörigen der „Friedensreligion Islam“ zu einem friedlichen Miteinander? Warum eigentlich nicht?

PS: Die Dortmunder Polizei sorgte schon einmal im Jahr 2012 für „Begeisterungsstürme“, als sie eine Einladung zu einer Infoveranstaltung für die Nachwuchsgewinnung außschließlich in türkischer Sprache verschickte.

(Spürnase: Anthropos)