1

Linksterroristen machen Frankfurt zum Kriegsschauplatz

blockupy aufmacherHeute Morgen eröffnete die Europäische Zentralbank (EZB) ihre neue Zentrale am Mainufer in Frankfurt. Nicht dass irgendetwas, das die Geldvernichtungsbehörde EZB in letzter Zeit getan hätte, Anlass für ein Fest gewesen wäre – aber was sich heute in Frankfurt-Nordend ereignete, hatte auch wenig mit Protest, aber viel mit Terror zu tun. Schon in den frühen Morgenstunden kam es zu ersten Schlachten mit der Polizei. Rund 17.000 Personen, davon etwa 6000 krawall- und gewaltbereite Blockupyanhänger aus ganz Europa hatten sich offenbar zur Schlacht zusammengerottet. Mit etwa 60 Bussen wurde der linke Terrormob u.a. herrangekarrt.

Blockupy ist eine linksradikale, antikapitalistische Gruppe, die eine linksorientierte radikale Regulierung der Finanzwelt etablieren möchte. Im Grunde aber ging es heute in Frankfurt nur um blanken Terror, allem voran gegen die Polizei. Bereits in der Nacht waren auf den Straßen sogenannte Krähenfüße ausgelegt worden, um Reifenplatzer zu provozieren. In den drauffolgenden Stunden wurden Barrikaden errichtet und später angezündet, Vermummte schleuderten katzenkopfgroße Steine gegen Polizisten, Feuerwehr, Polizeiautos und Schaufenster, Polizeiautos wurden in Brand gesetzt – Rauchsäulen stiegen über der Stadt auf, Wasserwerfer kamen zum Einsatz. Einige Beamte wurden durch ätzende Flüssigkeiten verletzt. Während all das geschah wurde in der EZB-Zentrale gefeiert.

blockupy1

blockupy4

Am Ende des Tages titelt die FAZ, als hätte es nie was gegeben: „Blockupy-Abschlusskundgebung endet weitgehend friedlich“ – ja nach dem Krieg ist vor dem Krieg, dazwischen ist vielleicht so etwas wie Frieden, um die Wunden zu lecken und die Kräfte neu zu bündeln.

Die Bilanz, laut Polizeiangaben: 94 verletzte Beamte, 130 verletzte „Demonstranten“, bisher 350 Festnahmen, zerstörte Polizeiautos und erheblicher Sachschaden. Die Polizei hatte in ihrer Planung auf deeskalierende Gespräche gesetzt. Ein Beamter auf die Situation während der Krawalle angesprochen sagte dem Reporter sinngemäß, mit diesen Leuten könne man nicht reden, so mache das alles keinen Sinn.

blockupy_polizei

blockupy6

Wie war das neulich in Wuppertal? Die Polizei konnte angeblich die im Vergleich kleine Pegidademonstration wegen der Gefahrenträchtigkeit der Lage nicht gestatten? Und heute? Das war wohl viel weniger gefährlich, denn man konnte einen „bunten Demonstrationszug“ von etwa 17.000 Menschen genehmigen, nachdem davor schon der Krieg ausgebrochen war. Hier wird wohl eindeutig zweierlei Maß angelegt.

Tweets der Polizei:

blockupy_polizei1

blockupy_polizei2

Videos der Randale: