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Tröglitz: Keine rechten Täter? Linke empört

schmoekelDa wagt es der Direktor des Landeskriminalamtes (LKA) Sachsen-Anhalt, Jürgen Schmökel (Foto), öffentlich in Erwägung zu ziehen, dass auch andere als „rechte“ Täter für den Dachstuhlbrand in Tröglitz verantwortlich sein könnten, schon jaulen die roten und grünen Deutschlandabschaffer im Landtag laut auf. Dabei ist bislang noch nicht einmal die Brandursache hinreichend geklärt, doch ist das für die Asylantenfreunde völlig unmaßgeblich – Hauptsache ihr krudes Weltbild kommt nicht ins Wanken. Und danach können eben nur „Rechte“, und das sind für sie alle, die nicht ebenso traumtänzerisch und ideologisch verblendet durch die Welt irren wie sie selbst, Täter gewesen sein.

Der Tagesspiegel berichtet:

Der Direktor des Landeskriminalamtes (LKA) Sachsen-Anhalt, Jürgen Schmökel, hat darüber spekuliert, dass der Brandanschlag gegen die geplante Flüchtlingsunterkunft im Tröglitz nicht von rechten Tätern verübt worden sein könnte – und damit heftigen Widerspruch bei den Oppositionsparteien im Magdeburger Landtag provoziert.

Schmökel warnte, wie die „Mitteldeutsche Zeitung“ berichtete, davor, die Täter nur im rechtsextremen Milieu zu suchen.

Zwar liege das Hauptaugenmerk bei rechten Tätern. „Es kann aber überhaupt nicht ausgeschlossen werden, dass eine politische Richtung diskreditiert werden soll.“ Ähnliche Behauptungen werden seit Tagen auf Anti-Asyl-Seiten im Internet aufgestellt.

Die Oppositionsfraktionen reagierten empört auf die Äußerungen Schmökels. Der Linken-Fraktionschef im Magdeburger Landtag, Wulf Gallert, sagte dem Tagesspiegel: „Wenn ein Polizeichef in Sachsen-Anhalt öffentlich darüber spekuliert, dass die Brandstiftung in Tröglitz ja auch zur Diskreditierung einer politischen Richtung dienen könne, ist das keine Unvoreingenommenheit, sondern verrät viel über dessen Weltsicht. Schließlich ignoriert er vollständig die reale Situation in Tröglitz.“ Gallert sagte weiter: „Man könnte das als abwegig ignorieren, wenn wir nicht die traurigen Erfahrungen mit dem polizeilichen Versagen beim NSU gemacht hätten.“

Ähnlich äußerte sich Sebastian Striegel, Innenpolitiker der Grünen-Landtagsfraktion. Er sagte: „Solange es keine belastbaren Hinweise in dieser Richtung gibt – und ich sehe keine – verbietet es sich, solche Sprüche zu machen.“ Auch Striegel verwies dabei auf Ermittlungspannen beim NSU-Skandal. Auf seiner Facebook-Seite schrieb Striegel: „Ich bin froh, dass nach dem Brandanschlag in Tröglitz sorgsam und in alle Richtungen ermittelt wird. Wenn der Chef des LKA Sachsen-Anhalt aber nun öffentlich spekuliert, der Anschlag könnte auch durch Täter begangen worden sein, die Nazis diskreditieren wollen und dazu keine irgendwie gearteten fundierten Hinweise vorlegt, dann frage ich mich schon, ob er aus dem NSU tatsächlich gelernt hat.“ (…)

So wie hier versucht wird, durch einen Rekurs auf Ermittlungspannen bei den sogenannten „Dönermorden“ einen braunen Schatten auf die Ermittlungsbehörden zu werfen, so perfide ist es, zwar einerseits angeblich froh darüber zu sein, dass in alle Richtungen ermittelt werde, andererseits aber in den durchaus berechtigten Äußerungen des LKA-Chefs keine Unvoreingenommenheit zu sehen, sondern vielmehr daraus Rückschlüsse auf seine „Weltsicht“ ziehen zu wollen.

„Wer Täter ist, bestimmen wir“ – so sehen es wohl die roten und grünen Lumpen im Landtag von Sachsen-Anhalt. Das erinnert fatal an den Nazi-Verbrecher Hermann Göring, der einst sagte: „Wer Jude ist, bestimmen wir.“ Es ist doch erstaunlich, wie sehr sich manche Weltsicht ähnelt. Und es bleibt zu hoffen, dass die Ermittlungsbehörden nicht unter dem politischen und medialen Druck, der nun auf ihnen lastet, einknicken werden. (hg)




Horst Krause: Müssen unsere Kultur verteidigen

imageDer deutsche Schauspieler Horst Krause (Foto), vielen bekannt als Ermittler im „Polizeiruf 110“, hat in einem Interview mit der Neuen Osnabrücker Zeitung klare Worte dafür gefunden, was er von Multikulti hält: nichts. Auch äußerte er indirekt sein Wohlwollen gegenüber Pegida und sieht, dass es eben Ursachen gebe für das Entstehen der Bewegung, mit denen man sich beschäftigen müsse: „Aber da sind unsere politischen Verantwortlichen lammfromm.“ Man dürfe das, worum es Pegida ginge, nicht von vornherein abtun, sondern müsse darüber reden, so Krause.

Er fände es zwar schön, wenn Kulturen aufeinander zugingen, aber es dürfe zu keiner „Vergewaltigung“ kommen.

Krause:

Wenn ich in Neukölln rumlaufe, denke ich, es wäre Fasching, weil alles vermummt und verkleidet ist. Das ist nicht in Ordnung. Wir haben für den Film vor einer Kneipe in Neukölln gedreht. Wir saßen draußen vor der Tür, als drei 14-jährige Türken kamen und fragten: „Hast du mal Zigarette?“. Da meinte ein Kollege von mir: „Ihr dürft doch noch gar nicht rauchen!“ (macht eine kleine Pause) „Scheiß Deutsche!“. Also ich hätte die am liebsten festgehalten und die Eltern gerufen, und die hätten dann erklären sollen, warum der Junge „Scheiß Deutsche!“ sagt. Der Apfel fällt doch nicht weit vom Stamm. Und so wie zuhause geredet wird, so verhalten die sich auch.

Auch das deutsche Justizgebaren gegenüber ausländischen Straftätern sieht Krause als zu lapidar an:

Knallhart muss gesagt werden: „Pass auf, du fühlst dich hier nicht wohl. Wir möchten uns von dir verabschieden!“. Ganz einfach. Wir müssen bereit sein, aufeinander zuzugehen, aber die auch. Egal wo sie herkommen. Ich rede jetzt nicht nur von Türken. Ich rede auch von Leuten, die Einbrüche begehen. Nicht alle Menschen, die hier zu uns kommen, wollen auch das Beste für unser Land, sondern manche allein das Beste für sich. Und da muss man wirklich Grenzen setzen.

Wir müssten unsere wunderbare Kultur verteidigen, sagt der Schauspieler, denn wer seine Kultur schlecht behandle, müsse sich später den Einwand gefallen lassen, keine zu haben, wohingegen andere ihre Kultur bei uns über die Maßen lebten:

Was mir gar nicht gefällt ist, dass bestimmte Völker, die hier bei uns leben, sehr aufdringlich mit ihrer Kultur umgehen. Wenn ich in einem Land lebe, in dem ich nicht geboren bin, muss ich doch ein bisschen neugierig auf die Kultur sein und mich mit ihr beschäftigen.

Und er gibt Thilo Sarrazin im Punkt „Deutschland schafft sich ab“ recht:

Wenn wir nicht auf uns selber aufpassen, sehr aufpassen, dann schaffen wir uns tatsächlich ab.

Der linke gutmenschliche Sturm der Entrüstung wird bestimmt folgen. Wir sagen Respekt für die klaren Worte, Herr Krause!




Türken-Kolat gesteht Gelder-Veruntreuung

imageKenan Kolat (SPD, hier mit Finanzminister Schäuble) war von 2005 bis 2014 Bundesvorsitzender der Türkischen Gemeinde in Deutschland e.V. (TGD) und einer der bekanntesten muslimischen Dauerjammerer und –forderer im staatlich gelenkten Fernsehen („Lieber Partizipation als Integration.“ „Auch die deutschstämmige Bevölkerung muss sich auf die Zuwanderer einlassen“). Die TGD ist einer der wichtigsten Interessenverbände von Türken in Deutschland mit einer starken Nähe zum türkischen Nationalstaat. Dann trat Kolat überraschend zurück – angeblich aus „gesundheitlichen Gründen“. Nun wird bekannt: Sein Berliner Landesverband hatte ihn zum Rücktritt gezwungen, weil Kolat sich vorher immer wieder vom Konto der Türkischen Gemeinde bedient hatte. Wie der Deutschlandfunk berichtet, hat sich Kolat deswegen nun selbst angezeigt.

(Von Verena B., Bonn)

Bereits Ende 2011 hatte Kolat sein Amt als bezahlter Geschäftsführer des Türkischen Bundes in Berlin-Brandenburg niedergelegt, um Interessenkollisionen aus dem Weg zu gehen, nachdem seine türkischstämmige Ehefrau Dilek zur Senatorin für Arbeit, Integration und Frauen des künftigen Kalifats Landes Berlin gewählt worden war. Am 30. November 2011 wurde Kolat zur Senatorin ernannt und am 1. Dezember 2011 vereidigt. Nach der Wahl Michael Müllers zum Regierenden Bürgermeister von Berlin am 11. Dezember 2014 wurde Kolat als Bürgermeisterin von Berlin ernannt.

Zeit-online berichtet:

2012 und 2013 habe er (Kolat) immer wieder Beträge zwischen 200 und 1.000 Euro abgehoben, und diese später zurückgezahlt. Manchmal nach wenigen Tagen, manchmal erst nach acht Monaten. Er habe „das Vereinskonto mehr oder weniger wie sein eigenes Konto privat benutzt“, sagte der Kassenprüfer des Verbandes Ilke Duyan.

Als das kurz vor den Vorstandswahlen im Mai 2014 bekannt wurde, habe der Berliner Landesverband Kolat nicht erlaubt, noch einmal als Bundesvorsitzender zu kandidieren, wie es dieser eigentlich geplant hatte. So berichtet es der Deutschlandfunk unter Berufung auf den damaligen Kassenwart Hilmi Kaya Turin und schriftliche Absprachen.

Ermittlungen gegen Kolat wegen Untreue eingeleitet

Trotz der vermeintlichen Veruntreuung beschäftigte der Verein Kolat allerdings weiter auf Honorarbasis. Dagegen sprach aus Sicht des heutigen Co-Bundesvorsitzenden Gökay Sofuoglu nichts, „weil es aus unserer Sicht keine Straftat gab, die Kenan Kolat belasten würde.“

Kolat selbst, der mit der Berliner Sozialsenatorin Dilek Kolat (SPD) verheiratet ist, hat sich zu den Vorwürfen bisher nicht geäußert. Sein Anwalt aber hat die Barauszahlungen bestätigt, Anfang März ist zudem bei der Berliner Staatsanwaltschaft eine Selbstanzeige Kolats eingegangen. Nun wurde ein Ermittlungsverfahren wegen Untreue eingeleitet.

Kolats beschämendstes Vermächtnis aus seiner Amtszeit ist die Verharmlosung beziehungsweise Leugnung des Völkermords der Türken an den Armeniern. 2009 kritisierte Kolat die Aufnahme dieser Themen in die Lehrpläne und Schulbücher des Bundeslandes Brandenburg und ein damals geplantes Denkmal für Johannes Lepsius und kündigte ein entsprechendes Beschwerdeschreiben an Bundeskanzlerin Merkel an. Diese „geschichtlichen Ereignisse“ seien „bisher unzureichend und einseitig behandelt worden“, das Thema „gefährde den inneren Frieden“ türkischer Schüler und könne diese unter „psychologischen Druck“ setzen. Die FAZ bewertete Kolats Intervention als „diskriminierenden Versuch, türkische Schüler zu entmündigen“.

Nach der Bundestagswahl 2013 äußerte Kolat während einer TGD-Sitzung in Baden-Württemberg, dass die doppelte Staatsbürgerschaft „die wichtigste Tagesordnung der TGD“ sei. „Die SPD hat sie uns versprochen. Wenn die SPD zum zweiten Mal ihr Versprechen bricht und türkischstämmige Wähler enttäuscht, werden die Türken dies nicht vergessen.“ Er verwies in diesem Zusammenhang darauf, dass 35 Prozent der Bevölkerung in Deutschland unter sechs Jahren einen Migrationshintergrund hätten: „In zwanzig Jahren wird dieser Anteil noch höher sein. Jetzt schon ist in manchen Städten dieser Anteil auf über 75 Prozent gewachsen. Deutschland muss diese Realität sehen. Diese Menschen werden Deutschland regieren und führen“, betonte der türkische Eroberer Kolat korankonform.




Bald 2000 neue Moscheen in Frankreich?

Gegenwärtig gibt es in Frankreich etwa sieben bis acht Millionen Muslime, was auf groben Schätzungen beruht. Die statistische Erfassung ist in Frankreich aus Gründen der Political Correctness nämlich verboten. Genauer bekannt ist die Zahl der Moscheen. Es sind über 2.200. Diese Zahl soll nach einer Aussage des Präsidenten des Französischen Rats der Angehörigen muslimischen Glaubens (CFCM) und Rektors der Pariser Moschee, Dalil Boubaker [Foto], in zwei Jahren verdoppelt werden. Für das Machtgefüge im CFCM ist der Moscheebau übrigens entscheidend: Die Vertretung in dieser Organisation erfolgt pikanterweise nach dem Maßstab der genutzten Moscheeflächen. (Weiter auf geolitico.de)




Kittlitz: 100 Einwohner – 130 Asylforderer

kittlitzIn Kittlitz einem beschaulichen, bisher friedlichen Ortsteil von Lübbenau im Spreewald geht die Angst um. Schon bald sollen den 100 Einwohnern 130 Asylforderer ins Nest gesetzt werden. Eine ehemalige Förderschule wird zum Quartier für Illegale. Die Entscheidung wurde, wie fast überall über die Köpfe der Menschen hinweg getroffen und um Information ist man erst bemüht, seit dem Bürgermeister eine Drohung zuging, dass er sich bald genauso viele Sorgen machen müsste, wie die Menschen in Kittlitz.

Viele Bürger fragen sich, wer sie schützen wird, vor Einbrüchen und möglicherweise sexuellen Übergriffen, wie sie andernorts, aufgrund der Eindringlinge schon an der Tagesordnung sind. Einige können nachts jetzt schon nicht mehr schlafen, anderen beginnen hohe Zäune zu bauen.

rbb berichtet:

Bei manchen Kittlitzer Bürgern mischen sich nun Ängste mit Mutmaßungen. Wenn in die Förderschule so viele Betten „reingepfercht“ würden, habe der Ort mehr als doppelt so viele „Asylanten“ wie Einwohner, sagt eine Anwohnerin dem rbb. Eine Nachbarin sagt: „Wie werden wir hier geschützt? Ich kann nachts schon nicht mehr schlafen. Wir sind voller Sorge.“

Die Sorge, dass Asylbewerber bei Kittlitzern einbrechen könnten. Ein Bewohner hat damit begonnen, sein Grundstück mit einem übermannshohen Zaun zu sichern: „Diese Leute haben Langeweile, lungern hier vielleicht im Dorf rum, begehen vielleicht Einbrüche“, sagt der Mann. Der Ortsvorsteher Elsner sagt: „Auch ich persönlich habe Ängste.“

„Situation in Kittlitz ist brenzlig“

Fehlende Busverbindungen, keine Ärzte, keine Einkaufsmöglichkeiten, Plattenbauten als humanere, bessere Unterkünfte – diese Argumente bringen viele Kittlitzer gegen das Flüchtlingsheim in ihrem Ort vor. Auch Inge Ernst, die in Sichtweite des zukünftigen Heims gerade ihre Einkäufe auslädt, fürchtet sich offensichtlich. „Du weißt gar nicht, ob du dich noch ruhig irgendwo hinsetzen kannst, und ob der Stuhl dann früh noch steht, den du hingestellt hast, und ob mein Huhn dann noch da ist, das ich jetzt eingesperrt habe“, sagt sie.

Man habe viel zu spät informiert, so auch der Vorwurf der ebenfalls bedrohten Ortsbeiräte an den zuständigen Landrat: „Die Situation in Kittlitz ist brenzlig und wird noch brenzliger, wie es aussieht.“

Der zuständige Landrat des Kreises Oberspreewald-Lausitz, Siegurd Heinze (parteilos, kl.Foto) ist sich keiner Schuld bewusst, schließlich hätte man die Lübbenauer und damit auch die Kittlitzer ohnehin schon im März darüber informiert, was man im Laufe des Jahres 2015 so vorhätte. Wichtig ist ihm, dass „Flüchtlinge“ menschenwürdig untergebracht würden.

Bei den derzeit avisierten 130 Personen wird es aber wohl gar nicht bleiben, denn insgesamt ist der Landkreis 2015 noch verpflichtet 450 Illegale unterzubringen.

Vielleicht sollte allmählich jemand anfangen sich mehr Sorgen, um die Bürger zu machen, als um illegal in unserem Land aufhältige Personen, die zu beinahe 100 Prozent keinerlei Anspruch auf Asyl haben und allein durch das illegale Eindringen als Kriminelle anzusehen sind.

Kontakt:

Landrat Siegurd Heinze

Tel: (03573) 870-1002
Fax: (03573) 870-1010
E-Mail: landrat@osl-online.de




Ulrich Horstmann: Erhard über Bord – Die CDU im Taumel der Prinzipienlosigkeit

imageDr. Ulrich Horstmann, Autor diverser Fachbücher, analysiert in seinem Beitrag „Erhard über Bord – Die CDU im Taumel der Prinzipienlosigkeit“ den scheinbar „alternativlosen“ Schritt der CDU weg vom Gedanken einer freien Marktwirtschaft hin zur Planwirtschaft. Er schreibt dazu: Die zweite Große Koalition (GroKo) Kanzlerin Merkels mit der SPD setzte nicht auf mehr fairen Wettbewerb, sondern auf marktwidrige Regulierungen, z.B. die Festlegung von Mindestlöhnen, die Einführung von Mietpreisbremsen oder die Frauenquote. Der neue Sozialismus von Andrea Nahles und Sigmar Gabriel mit sozialer Bevormundung, Industriepolitik, staatlicher Protektion und einem planwirtschaftlichen EEG-Gesetz, das sie von der christlich-liberalen Regierung unter Angela Merkel erbten, ist ein Bruch mit der ‚Sozialen Marktwirtschaft‘ nach Ludwig Erhard.

Vergleichen wir hingegen die aktuelle Politik der CDU mit der Haltung eines Ludwig Erhard. Er beschrieb seine Maxime wie folgt:

„Nein, wenn und wo nicht ein vollständiger Wettbewerb besteht, wo immer Konkurrenz durch faktische oder rechtliche Maßnahmen unterbunden, unterdrückt oder geschmälert wird, gibt es keine Freiheit – dort gibt es auch keine Gerechtigkeit.“

Mit maßgeblicher Unterstützung der CDU ist der Wettbewerb inzwischen in vielen Wirtschaftsbereichen ganz oder teilweise durch staatliche Regulierung ersetzt. Landwirtschaft, Energiewirtschaft, Gesundheitswesen – um nur die augenfälligsten zu nennen. Ulrich Horstmann stellt die Frage „Gibt es eine Chance auf eine Kehrtwende?“ – jedoch ohne Hoffnung auf eine positive Antwort. (Hier weiterlesen!)




„Konservativer Aufbruch“ (KA): Wider den Verlust unserer Heimat!

Ungeregelte Einwanderung – um einen zurückhaltenden Begriff zu nehmen – führt zu großen Problemen in Staat und Gesellschaft. Es wäre aber zu kurz gedacht, nur die materiellen Probleme zu erwähnen. Bedrückender scheinen mir die immateriellen, tief in die Seele eines Volkes einschneidenden Schäden: der Verlust der Heimat und des Heimatgefühls.

(Von Peter Helmes, www.conservo.wordpress.com)

Der „einfache“ Bürger – der sich damit abhebt von einer gewissen Elitedünkel-Kaste – denkt an seine Heimat als etwas Vertrautes, an etwas, bei dem er sich wohlfühlt. Und viele klagen, daß sie sich in ihrer Heimat eben „nicht mehr wohlfühlen“ und gar Angst haben. Angst, in ihrer Heimat nicht mehr „daheim“ zu sein. Das zeigt eine tiefe emotionale Bindung der Menschen an ihre Heimat.

Kampfansage Multikulti

Multikulturismus ist eine Kampfansage an unsere Heimat, an das Wohlgefühl unserer Nation. Heimat ist für den deutschen Volkskundler und Germanisten Hermann Bausinger (lt. Wikipedia)„eine räumlich-soziale Einheit mittlerer Reichweite, in welcher der Mensch Sicherheit und Verläßlichkeit seines Daseins erfahren kann, sowie ein Ort tieferen Vertrauens.“ Dieser „Ort des Vertrauens“ ist also eine gefühlte, vertraute Umgebung. Je mehr Fremde in diese Umgebung einströmen und sich dieser Heimat nicht anpassen wollen, desto mehr wächst die Unsicherheit und das Unwohlseins des angestammten Bürgers.

Heimat als Gegensatz zu Fremdheit und Entfremdung

Seine Heimat kann der Bürger überschauen, einschätzen und danach sein Handeln richten. Da er sich hier sicher fühlt. Der schon zitierte Volkskunde-Professor Bausinger nennt das: „Heimat also als Gegensatz zu Fremdheit und Entfremdung, als Bereich der Aneignung, der aktiven Durchdringung, der Verläßlichkeit.“

Noch deutlicher beschreibt dieses Heimatgefühl die deutsche Volkskundlerin und Kulturanthropologin Ina-Maria Greverus: Heimat sei „heile Welt“ und nur in der Dreiheit von Gemeinschaft, Raum und Tradition zu finden;

denn nur hier werden die menschlichen Bedürfnisse nach Identität, Sicherheit und aktiver Lebensgestaltung in einem kulturell gegliederten Territorium befriedigt. Auf jeden Fall stellt Heimat, oder besser: die Auseinandersetzung mit Heimat, eines neben anderen Identifikationsfeldern dar, die die Ich-Identität bilden“ (Quelle: Wikipedia).

Heimat ist kein Ort, Heimat ist ein Gefühl.

Die Bürger, die sich in ihrer Heimat wohlfühlen, identifizieren sich mit ihr. Es ist „ihre“ Heimat – genauso wie ihre Nation, ihr Vaterland und ihre Sprache. Für Gläubige gehört auch die Religion, die „geistige Heimat“, hierzu. Heimat ist also untrennbar mit ethnischer Identität wie Sprache, Geschichte und Kultur verbunden.

Heimatbindung versus Multikulti

Was bewegt uns denn dann, diese „Heimat“ zu gefährden, ja letztlich aufzugeben? Politisch korrekte Menschen – mit der Moralschere der „Frankfurter Schule“ im Kopf – hämmern uns seit Jahrzehnten ein, daß wir „nicht stolz auf unser Land sein“ dürfen. Sie wollen den Neuen Menschen, eine andere Natur. Da stört Heimatbindung – ja ist das krasse Gegenbild zu Multikulti. Das stumme bzw. bei Grün/Rot begeisterte Abnicken dieses Trends durch Medien und Politik – gemeint sind die „etablierten Parteien“ – leistet der Entwicklung zur „Ent-Heimatung“, Entwurzelung und Entnationalisierung Vorschub. Genau das ist ihr Ziel!

Mitten in diese zeitgeistige Verirrung stößt jetzt eine Gruppe, die noch nicht einmal ein ganzes Jahr aktiv, aber schon (in Ansätzen) höchst erfolgreich ist: die Rebellentruppe in der CSU, der „Konservative Aufbruch“ – mit weit mehr als zehntausend Anhängern in der Partei inzwischen ein ernstzunehmender Faktor.

Da wagen die Jung´s vom KA (Konservativer Aufbruch) doch tatsächlich etwas Ungeheures: In einem neuen Positionspapier sprechen sie von – und fordern eine…

Deutsche und Bayerische Leitkultur: Heimat, Nationalstolz und Identität – aus Liebe zu Bayern und Deutschland!

Diese aufmüpfigen CSU-Kerle bekennen sich klar zur deutschen Kulturnation – zu ihrer Sprache, Geschichte, Tradition und zu den christlich-abendländischen Werten. Die Begründung des KA für ihre Forderung nach Bewahrung unserer Heimat ist klar und duldet keinen Widerspruch: „Verständnis unserer eigenen kulturellen Identität ist nicht zuletzt für den Dialog mit anderen Kulturen eine unverzichtbare Grundvoraussetzung.“ Das muß man zweimal lesen, um die letzten Zweifel zu beseitigen. Sie bejahen die deutsche Leitkultur!

„Bayern ist unsere Heimat, Deutschland unser Vaterland“

Die Frage, ob dies dem bayerischen Landeschef Seehofer paßt oder nicht, spielt im KA keine Rolle. Auch Konservative dürfen ´mal „basta!“ sagen. Sodann legen Sie dem Drehhofer ein richtiges Osterei ins Netz und sprechen – neben der deutschen Leitkultur – von einem Bekenntnis zu

einem besonderen bayerischen Staatsbewusstsein in der Vielfalt seiner Kultur, zu einem aufgeklärten Nationalbewusstsein, zum Patriotismus und zum aktiven Beitrag Deutschlands für Europa und die Welt. Respekt vor anderen Kulturen beginnt beim Respekt vor der eigenen Kultur. Unsere kulturelle Identität in Bayern und Deutschland ist mehr als Verfassungskonsens. Bayern ist unsere Heimat, Deutschland unser Vaterland.

Das klebt dem CSU-Chef jetzt an der Backe: Er muß zustimmen; denn würde er „nein“ zu der Charta der Konservativen sagen, bedeutete dies auch ein „Nein“ zur bayerischen Heimat – was Seehofer politisch nicht überleben würde. Und der KA bohrt weiter in die offene Flanke der Großen Vorsitzenden:

Heimat heißt gemeinsame Sprache, gemeinsame Alltagskultur, gemeinsame Geschichte mit ihren Höhen und Tiefen. Die vielfältigen Traditionen der Altbayern, Schwaben, Franken und Sudetendeutschen geben Bayern sein unverwechselbares Gesicht. Zur Heimat Bayern und somit zur bayerischen Leitkultur gehören Dialekte, Brauchtum und der große Schatz bayerischer Kulturgeschichte…. (KA-Positionspapier).

Nie die eigene Kultur aufgeben!

Der KA wird noch mutiger:

Von anderen Kulturen zu lernen und diese zu schätzen, darf niemals bedeuten, die eigene zu vergessen oder gar zu verachten. Toleranz heißt nicht Beliebigkeit. Toleranz darf nicht mit dem Wegschauen gegenüber Intoleranz verwechselt werden. Wir haben Respekt vor anderen Kulturen und fordern zugleich die Bereitschaft zur Integration (…)

Denn: Ein ehrliches, tiefes Heimatgefühl und ein gesunder, stolzer Patriotismus sind elementar für unser Land. Wenn wir nicht stolz auf unser Land sind, wie können wir dann von Zuwanderern erwarten, daß sie ein Gefühl zumindest des Respekts gegenüber unserer Art zu leben entwickeln?

Links-progressiver Kampf gegen Heimatliebe

Wie einleitend von mir dargestellt, ist Heimatliebe ein Ausdruck bürgerlichen Wohlbefindens und einer Nationalverbundenheit. Auch der KA bestätigt:

Die Sehnsucht nach Heimat und die Liebe zur Heimat – beide sind so menschlich wie der Mensch selbst. Der Kampf gegen Nationalverbundenheit und Heimatliebe, meist geführt von Nihilisten aus dem „links­-progressiven“ Milieu, ist grundfalsch, gefährdet den Zusammenhalt unserer Gesellschaft und erschwert die Integration der Zuwanderer.

Integrationsangebot ja, aber nur auf der Basis unserer Werte

Wenn Integration in unserem Lande gelingen soll, dann müssen wir den Zuwanderern ein klares „Integrationsangebot“ aufzeigen. Hier dürfen nicht „nur“ das Grundgesetz und unsere Gesetze, sondern vielmehr auch unsere Werte, unsere Überzeugungen, unsere Bräuche, ergo unsere Leitkultur als Grundlage dieses „Integrationsangebots“ dienen. Dieses Angebot ist die Voraussetzung dafür, daß die Zuwanderer nicht neben oder gar gegen uns leben – sondern mit uns! (KA)

Am Schluß seines Positionspapiers wird der KA ganz deutlich – vor allem gegen die ständigen Mahner der political correctness, die uns einreden, daß 14 böse Jahre die tausendjährige Geschichte unseres Vaterlandes und unserer Kultur zunichte gemacht und wir auf alle Zeiten gebückt durch die Welt zu gehen hätten:

Wir dürfen und sollten stolz sein auf unser deutsches Vaterland und unsere bayerische Heimat, das Deutschlandlied und die Bayernhymne mit Inbrunst singen und freudig die schwarz-rot-goldenen und weiß-blauen Farben tragen. Aus Liebe zu Bayern und Deutschland! Und dies nicht nur beim nächsten großen Fußballturnier!

Bravo, Ihr bodenständigen Bayern! Würden die Rheinländer, die Westfalen, die Sachsen, die Schwaben und Württemberger, die Badener, die Berliner, die Norddeutschen usw. dem bayerischen Beispiel folgen und in konkrete Politik umsetzen, könnten wir uns unserer Heimat wieder sicher sein.




Roland Tichy: Das Monster ist los in Europa

Alexis Tsipras ist geradezu ein Gottesgeschenk – für alle jene, die den Euro für eine Mißgeburt halten, oder wie es neuerdings der linke französische Umverteilungsökonom Thomas Piketty beschreibt: „Mit der Eurozone haben wir ein Monster geschaffen“. Und die Zahl der Euro-Skeptiker wird jeden Tag genauso länger wie die Liste derjenigen, die sich in ihrer Kritik am Scheitern der Euro-Rettung bestätigt sehen können. Denn mit dem Euro stehen mittlerweile nicht nur eine vermurkste Währungsunion, sondern das Vereinte Europa auf dem Prüfstand. Anders ist es nicht zu verstehen, dass Deutschland ständig angepöbelt wird – gerade so, als ob Deutschland für die griechische Misswirtschaft, Korruption und notorische Steuerhinterziehung verantwortlich wäre. Das Monster ist los in Europa… (Ein sehr guter Artikel von Roland Tichy. Hoffentlich treffen seine Befürchtungen ein!)




Rekord bei illegalen Einreisen nach Deutschland

imageSchleusungen und illegale Einreisen von Flüchtlingen haben ein Rekordniveau erreicht. Allein die Bundespolizei registrierte 2014 mehr als 57.000 Fälle unerlaubter Einreisen. „Das ist der höchste Stand seit der Wiedervereinigung“, sagte Präsident Dieter Romann der dpa in Potsdam. Im Vergleich zu 2013 sei dies eine Steigerung von 75 Prozent. Zudem seien 2014 durch die Bundespolizei knapp 27.000 Menschen erfasst worden, die sich unerlaubt im Land aufhielten – ein Plus von 40 Prozent… (Aber was soll’s? Wer hier ist, darf bleiben und kriegt alles, was er braucht – legal und illegal. „Diese Menschen mit ihrer vielfältigen Kultur, ihrer Herzlichkeit und ihrer Lebensfreude sind uns willkommen, sie sind eine Bereicherung für uns alle.“)