Statt Mehrheiten, Worte und Argumente dominieren immer mehr Filme und Bilder unsere Gesellschaft. Diese verlegt die Bühne immer mehr auf die Straße. Das droht letztlich zum Ende der Aufklärung zu werden. In Berlin gibt es in einem einzigen Jahr unvorstellbare 5000 Demonstrationen, erzählte dieser Tage Innensenator Henkel… (Fortsetzung bei Andreas Unterberger!)

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27 KOMMENTARE

  1. Um seine These nach zuweisen hat der liebe Andreas Underberg aber verdammt viele Worte gebraucht. Ein kleines Video hätte dann doch auch gereicht.

  2. Das Wort wird auch deshalb nicht mehr wahrgenommen, weil es in den konventionellen Medien nur noch gleichgeschaltet oder verlogen daherkommt. Es ist schon etwas wahr an dem Aufsatz von Dr. Unterberger, aber das Verhalten der Menschen ist eine Reaktion auf die Nichtbeachtung durch Politik und andere Mächtige.
    Wenn die Wiener Zeitung „Die Presse“ berichtet, daß die Amis von deutschem Boden aus Tötungsdrohnen steuern, dann kann das der deutsche Bürger nicht so einfach hinnehmen. Was soll er machen? Schweigen?

    https://rundertischdgf.wordpress.com/2015/04/18/ramstein-die-schaltzentrale-fur-ami-drohnen-weltweit/

  3. Und für die intellektuell Überforderten gibt es bei den linksgrünen NichtsnutzInnen noch das „Wahlprogramm in leichter Sprache“:

    https://www.gruene.de/fileadmin/user_upload/Dokumente/Wahlprogramm/Bundestagswahlprogramm2013_LeichteSprache.pdf

    Achtung:

    In diesem Heft stehen die wichtigsten
    Informationen vom Wahl-Programm
    in Leichter Sprache.

    Aber nur das Original-Wahlprogramm ist gültig.

    Im Wahl-Programm sind manche Wörter
    schwierig zu verstehen.
    Sie sind in Grün geschrieben,
    damit man sie gut erkennt.

  4. Deutschland und Europa machen fertig.Die Musike spielt längst in Asien(China,Indien).

  5. Da geht noch was: Statt „Film“ heißt das ja neuerdings „bewegte Bilder“. Besonders eifrig von der Propagandaanstalt „4. Gewalt“ propagiert, die ja so dermaßen unabhängig ist, daß sie sofort und immer beflissen jeden politischen Sprachfurz der Parteien hackenknallend übernimmt. Ging mit der „Rechtschreibreform“ los, und ein Ende ist nicht in Sicht.

    Ich könnte mich schon wieder aufregen….

  6. Leider bin ich da eher pessimistisch. Wir haben keine Demokratie (mehr); wir steuern immer schneller in eine Diktatur.
    Ich sehe nicht, dass direkte Demokratie noch eine Chance hat. Das würden die Politiker niemals zulassen.
    Inzwischen ist längst erwiesen, dass Wahlergebnisse gefälscht werden.
    Es bleibt erst mal nur, auf die Straße zu gehen.

  7. Was jammert der Unterberger da eigentlich rum? Filme und Bilder dominieren „immer mehr“ unsere Gesellschaft? „Immer mehr“ sagt einer, der nichts Genaues weiß. Bilder waren schon immer aussagekräftiger, das Sprichwort „Ein Bild sagt mehr als tausend Worte“ stammt nicht erst von gestern, sondern wahrscheinlich von Paul Julius Reuter, dem Erfinder der Reuters-Nachrichtenagentur, 1816-1899.

    Und die „unvorstellbaren“ 5000 Demonstrationen dürften in erster Linie damit zu tun haben, dass es „immer mehr“ junge Leute gibt, die keiner regulären Arbeit nachgehen und es sich, ausgehalten vom Staat, leisten können, unter der Woche bildwirksam auf den Putz zu hauen: am 18. März, einem Mittwoch, in Frankfurt, am 14. April, einem Dienstag, in Lübeck. Dass Ereignisse es nur dann in die Tagesschau schaffen, wenn sie bebildert werden können, ist auch keine neue Erkenntnis, sondern so alt wie das Fernsehen.

  8. #4 Eurabier (18. Apr 2015 09:46)

    So, Eurabier 😉

    Jetzt hast Du es fast wieder geschafft, dass ich vor lauter Lachen fast vom Stuhl gefallen bin.

    😆 😆 😆

  9. #9 Simbo (18. Apr 2015 10:30)

    Gibt es bei den Eidgenossen auch so einen Unfug wie bei uns oder sind wir in Sachen wohlstandsverwahrloster Verdummung ein „Einzelfall“? 🙂

    Bruß,

    Eurabier

  10. Immer mehr sind fast Analphabeten. Alles, was nicht 20 x im Fernsehen gesagt wurde können sie sich nicht merken. Einen Satz mit mehr als 5 Wörter lesen ist bereits schwierig.

    #4 Eurabier brachte einen Link in Leichter Sprache. Viele Leute können nur noch das verstehen, alles andere ist zu kompliziert.

    Es sind zwar viele Migranten darunter, aber leider auch viele Einheimische.

    P.S.
    Danke Eurabier 🙂

  11. #11 Aargauer (18. Apr 2015 11:00)

    Die „Alpen“ des Kalifats Al-Kraft nennt man Sauerland. 30% der Bevölkerung von Al-Kraft kennen es nicht, das wäre so, wie wenn 30% aller Aargauer das Matterhorn nicht kennen würden.

    NRW hat fertig:

    http://www.derwesten.de/region/westfalen/30-prozent-kennen-das-sauerland-nicht-id6143669.html

    30 Prozent kennen das Sauerland nicht

    ….

    Eine Zahl überrascht. 30 Prozent der Menschen in Nordrhein-Westfalen kennen das Sauerland nicht. Und „kennen“ hieß bei der Frage nicht, ob sie schon mal in dieser Region waren, berichtete gestern Prof. Anne Jacobi, Marketing-Expertin der Fachhochschule Südwestfalen in Meschede. Nein, etwa ein Drittel der Befragten konnte mit der Bezeichnung der Region nichts anfangen, hatte bisher weder darüber gelesen, nichts im TV gesehen und auch nichts von Bekannten in Erzählungen darüber gehört.

  12. SPD-Wähler stellen Forderungen, denen sich KämpferInnen gegen Rechts und für Links wohl nicht verwehren können, schließlich ist die Islamisierung nur „angeblich“:

    http://www.derwesten.de/staedte/nachrichten-aus-herne-und-wanne-eickel/junge-muslime-in-herne-diskutierten-mit-ministerin-schwesig-id10578671.html

    Junge Muslime in Herne diskutierten mit Ministerin Schwesig

    Die Familienministerin betrat am Freitag zum ersten Mal eine Moschee. Dann sprach sie mit jungen Muslimen, die im Alltag nicht nur glücklich sind.

    Die jungen Muslime sind in Deutschland geboren, haben türkische Wurzeln und wollen auf Augenhöhe behandelt werden. Was sie fordern: Kindergärten für muslimische Kinder. Islamischen Religionsunterricht an deutschen Schulen. Islamische Gebetsräume in Flughäfen. Doch auch das: keine Frage zur Rolle der Frau, zum Kopftuch und zur Religion. ,,Wir verstehen nicht, warum wir uns ständig dafür rechtfertigen müssen. Uns stören die selbst ernannten Experten, die sich dazu äußern.“

  13. Die Kosten der Sicherheitsmaßnahmen und der durch die Demonstranten angerichteten Zerstörungen sind gewaltig.

    Heta sagt es mit anderen Worten, nämlich mit Hinweis darauf, daß solche „Veranstaltungen“ meistens Werktags stattfinden, während Rechte arbeiten gehen – es sind Linke, Inter-Nationalsozialisten!

    Ich selbst ziehe mir den Schuh nicht an. Ich ziehe das Wort dem Bild vor. Wilders Rede in Dresden habe ich mir nicht angehört, sondern den Text gelesen. Übrigens neigt auch pi oft zu dem hier kritisierten.

  14. #4 Eurabier (18. Apr 2015 09:46)

    Und für die intellektuell Überforderten gibt es bei den linksgrünen NichtsnutzInnen noch das “Wahlprogramm in leichter Sprache”
    _________________

    Wer wählt eigentlich die Grünen?

    Gebildet: Die Grünen rekrutieren ihre Anhänger fast ausschließlich unter Menschen mit Abitur. Der Wert liegt seit 1984 relativ stabil bei etwa 18 Prozent. Unter Menschen mit einem Volks- oder Hauptschulabschluss finden die Grünen kaum Unterstützung. Dieser Zusammenhang hat sich seit 30 Jahren nicht verändert.

    http://www.merkur-online.de/politik/wer-waehlt-eigentlich-die-gruenen-meta-1180492.html

    Ab wann wollen die Grünen das Wahlrecht ab 6 Jahren einführen?
    Habe ich da was verpasst?
    Oder richtet sich das Wahlprogramm in leichter Sprache an die Cro Magnons von der Antifa?

  15. #9 Simbo:

    So, Eurabier, Jetzt hast Du es fast wieder geschafft, dass ich vor lauter Lachen fast vom Stuhl gefallen bin.

    Bevor noch weitere lachend vom Stuhl fallen, solltet Ihr lesen, was es mit dieser „leichten Sprache“ auf sich hat. Sie richtet sich nämlich in der Hauptsache an Menschen mit geistiger Behinderung. Das Wahlprogramm 2013 der Grünen wurden folglich von einem Caritas-Zentrum in „leichte Sprache“ übersetzt.

    Das Problem dabei ist nur, dass geistig Behinderte, die ihr Leben nicht selbst regeln können, gar nicht wählen dürfen. Also dürfte sich das „leichte“ Programm an Migranten richten, so macht das auch Sinn, die gilt es zu umwerben, denn schließlich wählen nur 12 Prozent der Deutschtürken die Grünen und fünfmal so viele, 64 Prozent, die SPD (CDU/CSU: 7 Prozent).

  16. #19 Heta (18. Apr 2015 11:37

    Ja. Und die „leichte Sprache“ hat sich fluppdiwupp verselbstständigt, etwas, was z.B. Esperanto nie beschieden war. Es kam auch deutschen Redaktionen zugute, in denen es schon immer hieß „dem Leser erklären“, „komplizierte Sachverhalte allgemeinverständlich darstellen“ und „vorausetzungsfreie Schreibe“. Per se ja passabel, im Detail aber regelmäßig bis zum ideologischen Irrsinn durchgezogen.

    Da treffen sich nämlich zwangsläufig Politik, Medien und Ideologie. Schlecht mal wieder, wenn sie alle gemeinsam an einem Strang ziehen.

  17. #20 54torsten:

    Einer der bekannten Facharbeiter dürfte aber kaum das kaufmännische Und kennen, „Froind & Froindin“ dürfte daher von einem eher elaborierten doitschen Zeitgenossen stammen.

  18. #17 germanica (18. Apr 2015 11:19)

    Grossartiges Interview mit Bashar al Assad:
    ——————–

    Gab es da nicht schon mal ein ähnliches Interview:

    …. Rom – Der libysche Machthaber Muammar al-Gaddafi hat sich über den „Verrat“ Europas geschockt erklärt.

    „Ich bin wirklich über das Verhalten meiner europäischen Freunde geschockt. Auf diese Weise haben sie ernsthaft eine Reihe von Abkommen über die Themen Sicherheit und wirtschaftliche Kooperation gefährdet, die in ihrem Interesse waren“, sagte Gaddafi der Mailänder Tageszeitung „Il Giornale“.

    Gaddafi fühle sich auch von dem italienischen Premierminister Silvio Berlusconi verraten, mit dem er eine gute Freundschaft und eine enge wirtschaftliche Zusammenarbeit aufgebaut hatte. „Ich weiß nicht, was ich Berlusconi sagen soll. Ich bin vollkommen schockiert und fühle mich verraten. Ich habe keinerlei Kontakte mehr weder zu Italien noch zu Berlusconi“, sagte Gaddafi.

    Gaddafi warnt vor Flüchtlingswelle

    Der 69-Jährige warnte erneut vor der Gefahr einer riesigen Flüchtlingswelle in Richtung Europa. „Wenn statt einer stabilen Regierung, die Sicherheit garantiert, Banden mit Verbindungen zu Osama bin Laden die Führung des Landes übernehmen, werden sich die Afrikaner in Massen in Richtung Europa in Bewegung setzen. Das Mittelmeer wird ein Meer des Chaos werden“, betonte Gaddafi….

    Hoffentlich kein Deja vu!

  19. Das passt dazu wie der Zauselbart zum Moslem. Eigenes denken ist nicht erwünscht:

    Doch die DITIP-Jugend – vor allem deren Bundesvorstand – wollte nichts dem Zufall überlassen und hatte die Wortbeiträge offenkundig unter perfekt vorbereiteten Muslimen aufgeteilt.
    http://www.derwesten.de/staedte/nachrichten-aus-herne-und-wanne-eickel/junge-muslime-in-herne-diskutierten-mit-ministerin-schwesig-id10578671.html#plx1214273578

    Und die WAZ erlaubt es nicht das eigenständige Leser den Beitrag kommentieren.

  20. #4Eurabier

    Wenn man genau liest und hinschaut, wird einem klar, dass es ein Wahlprogramm für geistig behinderte Menschen ist.

  21. Dr.Andreas Unterberger hat einen Prozeß angesprochen, von dem niemand weiß wie er tatsächlich ausgehen wird.

    In Deutschland noch dadurch gefördert, dass gebildete Menschen ein Kauderwelsch aus Deutsch und Englisch sprechen und ungebildete, d.h. nur mit Schulwissen ausgestatte, Menschen nur in einer Umgangssprache zu Hause sind, die die Hochsprache in schlimmster Weise traktiert und malträtiert.
    Nur dort, wo noch unverfälschter Dialekt gesprochen wird, ist auch die Anziehungskraft der Bilder geringer, weil der Dialekt selbst noch genügend Bilder und Metapher zur Verfügung stellt.

    Ein Bild ersetzt tausend Worte, stimmt, aber
    ein Bild lügt aber auch mehr als tausend Worte.Wenn man sich erst einmal darüber klar ist, schrecken mich die Bilder im Fernsehen nicht mehr. Der Mensch ist ein Augenwesen und erst danach ist die Sprache, dann die Schreibschrift und erst viel später der mechanische Druck entdeckt worden.

    Die jahrhundertlange Balance zwischen Wort und Bild, wie z.B. im Mittelater, ist zugunsten des Bildes verlorengegangen.
    Den Rückgang und Niedergang der Printmedien bedauere ich nicht, wenn es signalisieren soll, dass der Bürger Halbwahrheiten und Lügen nicht mehr hinnimmt.Dann es ist ein gutes Zeichen. Da ist mir Dr.Andreas Unterberger zu kulturpessimistisch.

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