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EU-Rettungsaktionen verstärken Asylantenflut

imaget-online schreibt: Nach den jüngsten Flüchtlingskatastrophen im Mittelmeer mit über 1000 Toten wächst der Druck auf die Politik. Auch die Bundesregierung reagiert prompt – und kündigt einen Kurswechsel an. Eine neue Seenotrettungsmission der EU im Mittelmeer werde nicht mehr ausgeschlossen. „Es ist allen in der Bundesregierung klar, dass gehandelt werden muss, um weitere massenhafte Tode im Mittelmeer zu verhindern“, sagte Regierungssprecher Steffen Seibert. Er verwies dabei auf Beratungen der Außen- und der Innenminister der EU in Luxemburg. Aktuell sollen alleine eine Millionen „Flüchtlinge“ in Libyen darauf warten, nach Europa überzusetzen.

Im Focus und im Stern sind jeweils längere Reportagen über in der Türkei ansässige professionelle Schleuserbanden und deren Methoden erschienen.

Daraus nachfolgend drei bezeichnende Textstellen, die belegen, dass die Schleuser gezielt die Hilfe der Europäer ausnutzen:

Und das bereits im Mai, als die meisten Flüchtlinge noch über die klassische Route von Libyen nach Italien kamen, immer noch mehr Menschen in immer noch kleineren Booten. 2014 kamen dreimal so viele wie in den Rekordjahren zuvor, geradezu animiert von der italienischen Küstenwache, die direkt vor der libyschen Küste patrouillierte und Schiffbrüchige zuverlässig aus dem Wasser fischte. Die Schleuser kalkulierten diese Hilfe ein. Mitunter brachten sie ihre Boote absichtlich zum Sinken. So haben die Küstenschützer das Geschäft sogar noch angeheizt. Ein Unsinn, der monatlich neun Millionen Euro verschlang, offiziell wurde das Programm aus Kostengründen eingestellt.

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Manche türkische Polizisten verheimlichen nicht, dass Deutschland ihrer Meinung nach ohnehin mehr Flüchtlinge vertragen könne. Warum sie also aufhalten? Vor allem, wenn mit Wegschauen auch noch Geld zu verdienen ist.

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Die Anleitung zur Weiterreise nach der Landung gibt es vorab in der Online-Broschüre des Veranstalters: „Verweigern Sie tunlichst die Abgabe von Fingerabdrücken in Italien, egal, was ihnen angedroht wird; jedoch keine Sorge, in Europa ist Ausübung von Druck durch Behörden ein Kinderspiel, verglichen mit den arabischen Ländern.“

Innerhalb von nur 6 Tagen haben mehr als 11.000 Boots“flüchtlinge“ die Küste Italiens erreicht. Inzwischen weigern sich ganze italienische Dörfer und Regionen, weitere „Flüchtlinge“ aufzunehmen. Laut Umfragen wollen sich bis 2050 alleine 800 Millionen Schwarzafrikaner in Europa ansiedeln.

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Das Einwanderungsland Australien zeigt, wie man seine Grenzen und Bevölkerung schützt. Seit Anfang 2014 hat es aufgrund der strengen Flüchtlingspolitik kein Boot mehr nach Australien geschafft. International wird das Vorgehen scharf kritisiert, Australien feiert es als großen Erfolg, berichtet „die Presse“.