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Was für ein Idiot, dieser Michael Hüther (IW)!

Viele Flüchtlinge seien gut ausgebildet, dürften aber in Deutschland nicht arbeiten. Angesichts des Fachkräftemangels fordert der Direktor des Instituts der deutschen Wirtschaft (IW), Michael Hüther (kl. Foto r.), das „große Potenzial“ der Asylbewerber zu nutzen. Jeder Ankommende sollte die Möglichkeit erhalten, unbürokratisch in den rechtlichen Status eines Arbeitsmigranten zu wechseln…

Hüther, der Idiot vom Instituts der deutschen Wirtschaft:

Jeder fünfte Asylbewerber bringt einen Hochschulabschluss mit, jeder dritte hat eine Qualifikation, die der eines deutschen Facharbeiters entspricht. Die größte Hürde sind die oft fehlenden Deutschkenntnisse…

Kommentare der WELT-Leser zu diesem Quark:

Luftnummern. Die Ausbildung des deutschen Facharbeiters findet seinesgleichen nur in Oesterreich und der Schweiz. Ingenieurswissenschaften, vergleichbar mit der deutschen, werden nur in Laendern vermittelt von welchen keine Fluechtlinge nach Europa kommen. Universitäten in Afrika sind nicht vergleichbar, eine handwerkliche Ausbildung findet nicht statt.

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„Gut ausgebildete Flüchtlinge“? Bezüglich der Möglichkeit, hier als Facharzt für Pathologie zu arbeiten, kann ich Ihnen folgendes definitiv sagen: Die telefonische Durchgabe der Ergebnisse von Schnellschnitten ist lebensgefährlich, weil sie durch den Akzent kaum zu verstehen sind. Die schriftlichen Berichte sind unverständliches Kauderwelsch. Der Standard der Medizin in den Herkunftsländern ist so niedrig, dass sie hier faktisch eine neue Facharzt-Ausbildung machen müssen. Männer weigern sich, eine weibliche Chefin zu akzeptieren. Viele arbeiten, handeln, denken so langsam, dass sie in einem modernen Klinikalltag nur den Betrieb aufhalten…

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„Jeder fünfte Asylbewerber bringt einen Hochschulabschluss mit, jeder dritte hat eine Qualifikation, die der eines deutschen Facharbeiters entspricht.“ Soso, interessant, dass er sowas weiß, wo doch die meisten Asylbewerber noch nicht mal einen Pass o. Ä. vorlegen können, damit sie nicht mehr in ihr Herkunftsland abgeschoben werden können. Aber ihre Diplom-/Bachelor-/Masterurkunde haben sie sicherlich dabei…

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Die meisten ‚Flüchtlinge‘ haben keine Papiere bei sich (unter anderem, damit sie nicht direkt wieder nach Haus geschickt werden können). Bisher ist mir kein ‚Flüchtling‘ aufgefallen, der sein Diplom bei der Ankunft in Italien hochgehalten hat. Wie kann Herr Hüther erklären, dass die ‚Flüchtlinge‘ plötzlich ihre Diplome oder Nachweise über berufliche Qualifikationen vorlegen?

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Soso, jeder fünfte mit Hochschulabschluss, jeder dritte mit deutscher Facharbeiterqualifikation – selbst wenn das stimmen sollte (dürfte man erfahren, woher diese Zahlen stammen? Eigenauskunft der Flüchtlinge?) – diese Leute nimmt sich also die Industrie mit Handkuss, den Rest, der nicht mal in der Muttersprache lesen und schreiben kann oder bestenfalls auf Grundschulniveau, für den darf dann der deutsche Steuerzahler lebenslang Unterhalt zahlen…

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Ich habe 25 Jahre Asylbewerber betreut. Die meisten konnten noch nicht mal eine Waschmaschine so bedienen, dass sie nicht kaputt ging. Lesen und schreiben, eine neue Sprache lernen, praktisch die gesamte deutsche Schul- und Berufsausbildung nachzuholen wäre erstmal nötig. Wer will das bezahlen, damit sie anschließend als Lohndrücker eingesetzt werden?

Siehe WELT-Interview! Auf dem Foto oben sieht man, wie alle ihre Diplome hochhalten! Welche Qualifikation hat eigentlich der Herr Hüther?