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80 Illegale mit dem Zug unbehelligt aus Verona

muenchen_bh_asyl2Das Bild oben zeigt nicht etwa eine fröhliche Reisegruppe von Austauschstudenten. Nein, es handelt sich dabei um verfolgte, geschundene „Flüchtlingsfamilien“, die am Freitag aus Verona am Münchner Hauptahnhof ankamen. Italien löst sein Invasionsproblem dadurch, dass es die ankommenden Eindringlinge gleich direkt unregistriert weiterschickt. Das deutsche Schlaraffenland ist für einen Großteil das eigentliche Ziel. Daher ist es nicht verwunderlich, diese entspannt triumphierenden Gesichter zu sehen.

(Von L.S.Gabriel)

In den vergangen zwei Tagen registrierte die Polizei allein in Bayern über 700 illegale Einreisen und 100 unerlaubte Aufenthalte. Es wird damit gerechnet, dass heuer in den ersten sechs Monaten etwa genauso viele Personen in Münchner Ankunftszentren ankommen werden wie im ganzen Jahr 2014.

Die 80 am Münchner Hauptbahnhof Angekommenen wurden, nachdem man sie nach Papieren durchsucht und registriert hatte, in eines der Erstaufnahmezentren gebracht. 70 Personen wurden bereits in Rosenheim von der Bundespolizei aus dem Zug geholt, berichtet die Bayernrundschau.

Die tz schreibt:

Die meisten Menschen, die am Freitag um 14.26 Uhr von Verona über den Brenner am Gleis 11 des Hauptbahnhofs ankamen, sind aus Afrika. Viele tragen keine Jacke. Sie haben einen Rucksack oder Plastiktüte bei sich. Unter ihnen sind Kinder ohne ihre Familie. Sie haben die mehrtägige Bootsfahrt überlebt.

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Mag ja sein, dass auch ein oder zwei Kinder dabei waren, aber was wir hauptsächlich auf den Fotos ausmachen, sind junge Männer in Lederjacken mit nagelneuen Turnschuhen, Smartphones, Beats auf den Ohren, neuen Rucksäcken und zum Teil hellen, jedenfalls aber offenbar großteils sauberen Hosen.

Und wer jemals mit dem Zug von Italien nach Deutschland gefahren ist, weiß, dass man auf dieser Fahrt mindestens dreimal seine Fahrkarte vorweisen muss. Von Verona nach München muss man auch umsteigen. Wer gab den Reiseführer? Wer bezahlte die Fahrkarten? Wo kommt die teilweise sichtbar neue und vor allem saubere Kleidung her?

Was wir jedenfalls nicht erkennen können, sind unmittelbarer Hilfe Bedürftige oder gar leidende Familien. Viel mehr entsteht der Eindruck, bereits durch die Asylindustrie bestens versorgter und wohl auch zur erfolgreichen Asylgewährung instruierter Personen.