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Deutsche Marine bringt Illegale nach Europa

marineschiff_berlinSeit heute befinden sich zwei Schiffe der deutschen Bundesmarine auf „Rettungsmission“. Wie ein Marinesprecher in Rostock mitteilte hätten die Fregatte „Hessen“ und das Versorgungsschiff „Berlin“ (Foto) den Suezkanal passiert und werden heute im Marinestützpunkt Souda auf Kreta erwartet, wo sie Hilfsmittel wie Decken und Verpflegung aufnehmen sollen. Gemeinsam werden die beiden Mannschaften nun dafür sorgen, dass Personen, die sich aufmachen via Seeweg illegal in Europa einzudringen auch ja sicher da ankommen.

(Von L.S.Gabriel)

Nach einem EU-Sondergipfel vor einigen Tagen in Brüssel zum Thema „Flüchtlinge“, wollen nun Deutschland, Großbritannien und Frankreich Kriegsschiffe, zur „Rettung“ und Schlepperbekämpfung in die Region entsenden.

Deutsche Welle berichtet:

Die Fregatte „Hessen“, die mit ihrem Radar bis zu 40 Kilometer weit schauen kann, solle das Meer nach Flüchtlingsbooten absuchen.

Der große Einsatzgruppenversorger „Berlin“ kann bis zu 250 Menschen aufnehmen und ist mit einem Lazarett ausgestattet. Ärzte und Sanitäter für dessen Betrieb sollen bei einem Zwischenstopp im Mittelmeer zusteigen.

Nach der jüngsten Flüchtlingskatastrophe mit bis zu 900 Toten hatte die Europäische Union vor gut einer Woche auf einem Sondergipfel in Brüssel beschlossen, die Geldmittel für ihre Grenzschutzmission mehr als zu verdreifachen. [..]

Vor einer Woche hatte Verteidigungsministerin Ursula von der Leyen eine zügige Entsendung der beiden Schiffe angekündigt. Damals sagte sie: „Es geht jetzt vor allem darum, dass wir sehr schnell im Mittelmeer Menschen, die in Not sind, helfen und Flüchtlinge vor dem Ertrinken retten.“ Die Frage, ob für diesen Einsatz ein Beschluss des Bundestages notwendig wäre, kann nach Angaben ihres Ministeriums noch nicht beantwortet werden.

Gutmenschenorganisationen wie Pro Asyl reicht das aber noch lange nicht. Bund und Länder müssten sich stärker für die Aufnahme von „Flüchtlingen“ engagieren. Deutschland müsse mehr Menschen als andere EU-Staaten aufnehmen und sie sollten ihr Asylland frei wählen dürfen.

Angela Merkel hatte ja beim EU-Gipfeltreffen gesagt: „Ich glaube, dass die Dublin-Regeln verändert werden müssen.“ Dem müssten nun Taten folgen, so Pro Asyl.

Jetzt können die illegalen Eindringlinge sich also unbesorgt auf ein Holzbrett setzen und winken. Schon nach kurzer Zeit können sie damit rechnen von deutschen Schiffen aufgenommen und nach Europa gebracht zu werden. Bestimmt kommt bald schon ein deutscher Gutmensch auf die Idee, dass dann das Land dessen Schiff die Illegalen „gerettet“ hat auch für deren Aufnahme zuständig sein soll. Und weil die Deutschen aufgrund ihrer „ewigen Kriegsschuld“ auch hier Musterschüler sein müssen, werden sie alles daran setzen von allen Rettungsschiffen der EU, die „allerallermeisten“ Invasoren nach Europa zu bringen.