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Geert Wilders zeigt Mohammed-Cartoons aus Texas im niederländischen Fernsehen

Das holländische Fernsehen ist dazu verpflichtet, Sendezeit für Spots politischer Parteien – auch unabhängig von Wahlkampfzeiten – zur Verfügung zu stellen. Geert Wilders von der Partij voor de Vrijheid (PVV) hat diese Möglichkeit heute Mittag um 13 Uhr genutzt, um mit jener Serie von Mohammed-Karikaturen im TV aufzutreten, die Anfang Mai in der texanischen Stadt Garland im Mittelpunkt eines von Pamela Geller initiierten Mohammed-Karikaturen-Wettbewerbes standen. Die Veranstaltung, an der auch Geert Wilders teilgenommen hatte, war Ziel zweier moslemischer Attentäter [1] geworden, die im Zuge der polizeilichen Abwehr erschossen wurden. Update: Der öffentlich-rechtliche Sender NPO 2 hat den Spot heute nicht übertragen. Stattdessen wurde ein alter Werbespot gezeigt. Geert Wilders spricht von Sabotage. Die nächsten Termine für eine Übertragung sind Mittwoch, der 24. Juni und Freitag, der 03. Juli. Dann hoffentlich ohne „Panne“.

» Kontakt zum Sender NPO 2 [2]

(Von L.S.Gabriel)

Aufgrund dieser Attacke holte Wilders die Ausstellung nun in die Niederlande: „Die Terroristen sollen wissen, dass sie niemals siegen werden und wie wichtig die freie Meinungsäußerung für uns Niederländer ist“, sagte der Politiker [3].

Der etwa dreiminütige Spot ist aufgebaut wie ein Spaziergang durch ein Museum und soll dem Betrachter eine Auswahl der Karikaturen zeigen und erklären, warum es notwendig ist, sie zu zeigen.

Ursprünglich wollte der unbeugsame Freiheitskämpfer die Ausstellung im Gebäude der Zweiten Parlamentskammer in Den Haag präsentieren. Aber eine Mehrheit des Präsidiums beschloss, diesem Vorhaben keine Genehmigung zu erteilen. Geert Wilders aber sagt: „Die einzige Möglichkeit, den Dschihadisten zu zeigen, dass wir uns ihrem Terror und ihrer Gewalt nie beugen werden, ist zu tun, was sie verhindern wollen, dass wir es tun.“

Er möchte damit auch jene unterstützen, die „den Stift und nicht das Schwert benutzen. Wenn wir sagen, es könnte beleidigend sein, also lassen wir es, senden wir das Signal, dass es funktioniert“, zitiert ihn die New York Times [4].

Wilders präsentiere die Karikaturen nicht, um zu provozieren, sondern um zu zeigen, dass man für Meinungsfreiheit stünde und sich nie der Gewalt ergeben werde. „Freiheit ist unser Geburtsrecht“, so Wilders und die Freiheit der Rede müsse immer Vorrang vor Gewalt und Terror haben.

» Breitbart-Interview [5] mit Geert Wilders
» Wilders: „Jedes Land sollte einen Mohammed-Karikaturen-Wettbewerb ausrichten!“ [6]

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