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Harald Schmidt: „Schlecht ausgebildete Migranten machen bei uns ja schon Comedy“

image [1]Peter Schmidt vom Deutschen Arbeitgeberverband hat mit dem Entertainer Harald Schmidt ein Interview über Zeitgeist, politische Korrektheit, Gender Mainstream und den gesunden Menschenverstand geführt und entlockte dem Wahlkölner dabei die ein oder andere überraschende Antwort.

Frage: Wer heute Fernsehen schaut, Radio hört, einen Blick in die Zeitung wirft, muss damit zurechtkommen, dass mit fast keinem Thema ein unverkrampfter Umgang mehr möglich ist. Wenn es um Klima, Tierschutz, Gender geht, verträgt der Zeitgeist keinen Spaß mehr. Knochentrockene Betroffenheit, wohin man schaut und hört. In solchem Umfeld könnte sogar Ihre wichtigste Waffe, die ironische Überhöhung, zu einem gesundheitlichen Risiko werden. Hätte man den Mut aufbringen können, vor Stuttgart 21-Gegnern ein paar kritische Anmerkungen dazu zu machen?

Harald Schmidt: Aber natürlich! Die Lage hat sich ja mittlerweile beruhigt, allein für die Rettung seltener Eidechsen sind laut FAZ rund 2 Millionen Euro investiert worden. Ich selbst konnte auch Wutbürgern, die mir mit hochrotem Kopf durch halb Stuttgart hinterherliefen, auf die Frage: „Auf welcher Seite stehen Sie eigentlich?“ antworten: „Immer auf der Richtigen.“ Das verbindet.

Frage: Medien verbreiten heute nur noch Meinungen. Ein öffentlich-rechtlicher Nachrichtensprecher kann dabei mit dem gleichen Blick tiefster Betroffenheit die Nichterfüllung der Frauenquote in Aufsichtsräten beklagen, um in der nächsten Nachricht deutlich zu machen, dass jede Kritik an anderen Kulturen, auch wenn diese mit Vollverschleierung und Klitorisbeschneidung daherkommen, rassistisch und rechts ist. Entsteht diese Bigotterie Ihrer Meinung nach aus Gruppendruck in den Redaktionen oder sind diese Leute wirklich so einfach gestrickt?

Harald Schmidt: Diesen Eindruck kann ich nicht teilen. Meine Lieblingsnachrichtensendung, das HEUTE JOURNAL hat ja eine überzeugende Arbeitsteilung gefunden. Claus Kleber oder Marietta Slomka bringen uns die boulevardesken Themen wie Kita-Streik oder Grexit nahe, und dann heißt es immer: Weitere Nachrichten jetzt von Heinz Wolf. Und Heinz Wolf verkündet dann Überraschendes im Sinn von „Asien ist heute im Pazifik versunken“. Und Claus oder Marietta sagen dann: Danke Heinz. In diesem „Danke Heinz“ ist für mich die Weltlage perfekt zusammengefasst. (Das ganze Interview gibt es bei deutscherarbeitgeberverband.de) [2]

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