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Al-Quds in Berlin: Hass-Marsch gegen Israel betrifft uns alle – auch Schwule wachen auf

aqAm Samstag machen in Berlin wieder zigtausende Moslems zum al-Quds-Tag mobil, um ihrem Hass auf Israel freien Lauf zu lassen. Gunnar Schupelius hat es in seinem Kommentar in der Berliner Zeitung auf den Punkt gebracht: Dieser Hass beträfe uns alle, denn er sei übergreifend gegen die gesamte freie, westliche, nicht-moslemische Welt gerichtet. Schließlich verkörpert Israel all das, was das der Islam zutiefst ablehnt: Freiheit und Demokratie.

(Von Michael Stürzenberger)

Gunnar Schupelius schreibt in seinem Kommentar:

Am Samstag zieht, wie jedes Jahr nach dem Ramadan, wieder der al-Quds-Marsch über den Kurfürstendamm. Es handelt sich um eine ferngesteuerte Veranstaltung aus Teheran. Der erste Führer des iranischen Gottesstaates, Ajatollah Khomeini, erfand den al-Quds-Tag 1979. Seitdem wird er weltweit begangen. Al-Quds bedeutet auf Arabisch „Jerusalem“. Getrommelt wird am al-Quds-Tag für die Eroberung dieser Stadt und die Vernichtung des Staates Israel, in dem sechs Millionen Juden leben. (..)

Die al-Quds-Propaganda ist eingekleidet in eine so wahnwitzige Demagogie und so ungeheure Lügen, dass ein Joseph Goebbels noch davon lernen könnte. Aufgerufen wird unter der Überschrift „Friede und Gerechtigkeit“ (www.qudstag.de). Dann wird erklärt, dass „die Zionisten“ nicht nur „Palästina“ besetzt halten wollten, sondern das Ziel verfolgen, die gesamte muslimische Welt zu spalten. (..)

Dann wendet sich „Imam Khamenei“, der Diktator des Iran, „im Namen Allahs, des Allerbarmers“ an „alle jungen Menschen in Europa und Nordamerika“. Er erklärt ihnen, dass Israel der Vasall Amerikas sei und die USA außerdem einen weltweiten „faschistischen Islam“ aufgebaut hätten. Damit meint Khamenei so ziemlich alle islamischen Staaten außer dem eigenen. (..)

Warum zitiere ich den selbst ernannten Herrscher aus Teheran so ausführlich? Weil seine Worte deutlich machen, dass mit dem Kampf gegen Israel, der heute wieder auf dem Kurfürstendamm offen propagiert wird, mehr gemeint ist, als nur der Kampf gegen Israel. Es ist der Krieg gegen den Westen, gegen die freien Länder, auch gegen die Demokratien Europas, der hier in den Köpfen vorbereitet werden soll.

Hier der sehr lesenswerte Kommentar von Gunnar Schupelius „Der Hass-Marsch gegen Israel meint uns alle“. So langsam sollte es auch der letzte politisch falsch Indoktrinierte begreifen, dass die Feinde der zivilisierten Menschheit nicht in Tel Aviv oder Washington sitzen, sondern in Mekka, Teheran, Islamabad, Doha, Kabul, Ankara etc.pp.

Im Herbst 2009 war ich zusammen mit meinem Freund und Kameramann Peter in Israel, um dort eine TV-Reportage über das Leben in einer freien, demokratischen und toleranten Gesellschaft zu filmen. Jerusalem wollen die Moslems komplett für sich erobern, um danach ganz Israel in eine islamische Diktatur zu verwandeln (bisher 82.000 Zuschauer auf Youtube):

Die Schwulen in Berlin scheinen es auch so langsam begriffen zu haben, dass es ihnen an die eigene Wäsche geht, und rufen am Samstag um 13:30 zu der Solidaritätskundgebung für Israel und die iranische Freiheitsbewegung auf. Aber sie haben ihr Zielfernrohr noch nicht scharf justiert und reden immer noch politisch korrekt von „islamistisch“:

Seit 1979 gibt es jedes Jahr weltweit Al-Quds-Aktivitäten. Dabei beziehen sich die islamistischen Veranstalter auf den Aufruf des damalige iranischen Revolutionsführers Ajatollah Khomeini, der seine Anhänger zur „Befreiung“ Jerusalems und zur Vernichtung Israels aufforderte. Auch in Berlin findet dieses Jahr wieder eine entsprechende Veranstaltung statt.

Los gehts morgen um 13:30 Uhr auf dem Wittenbergplatz. Das wäre vielleicht einmal eine Möglichkeit, um über die politischen Grenzen hinweg für ein gemeinsames Ziel zu demonstrieren. Aber vermutlich wollen sich die 16 beteiligten Organisationen, darunter u.a. das Jüdische Forum für Demokratie und gegen Antisemitismus (JFDA), die Amadeu Antonio Stiftung sowie der Lesben- und Schwulenverband Berlin-Brandenburg (LSVD) vom vermeintlichen „Rechtspopulismus“ abgrenzen. Noch.

Ich bin am Montag als Redner zur Bärgida nach Berlin eingeladen und freue mich, dort wieder viele Freunde und Mitstreiter zu treffen. Berlin war für mich zehn Jahre lang regelmäßiger Anlaufpunkt, da mein Bruder Bernd dort bis 1995 im Chor der Deutschen Oper sang. Er war homosexuell, links und politisch sehr engagiert, wäre also sicher morgen zu dieser Demonstration gegangen. Leider hat er seinen Kampf gegen die heimtückische Krankheit Aids 1995 verloren. Am 14. August jährt sich sein Todestag zum 20. Mal, daher sehe man es mir nach, wenn ich jetzt im Rahmen dieses Artikels an ihn erinnere.

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Wenn Bernd noch lebte, würde er sich vermutlich auch an unserer Aufklärungsarbeit über den Islam beteiligen, da er trotz seiner linken Überzeugungen in der Lage war, objektiv zu analysieren. In seinem letzten halben Lebensjahr habe ich ihn in Berlin so gut es ging unterstützt. Seine Kollegen sorgten für einen bewegenden Abschied, indem sie bei seiner Trauerfeier den Gefangenenchor aus Nabuccho sangen:

Bernd war ein typischer 68er, glaubte an die scheinbare „Gerechtigkeit“ des Sozialismus und versuchte überall die Gesellschaft zu verbessern. So verweigerte er beispielsweise den aus seiner Sicht verachtenswerten „Kriegsdienst“ und leistete Zivildienst. Jahre später meldete er sich dann doch noch freiwillig zur Bundeswehr, um dort Widerstand zu organisieren.

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Er steckte voller Energie, war aber leider durch den damaligen 68-er Zeitgeist fehlgeleitet. In Berlin hat er breite Spuren hinterlassen: Als Sänger im Chor der Deutschen Oper in Berlin, wo er viele gemeinsame Aktionen und Ausflüge organisierte, als Gründer des ersten schwulen Berliner Volleyballvereins „Vorspiel“, als unermüdlicher Organisator von Sportveranstaltungen und Stadtteilfesten, als Initiator von Platzbenennungen wie beispielsweise des Meyerinckplatzes und als kommunikationsfreudiger Vernetzer sowie Vermittler.

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Obwohl Bernd mir als Bruder sehr nahestand und ich seine Homosexualität akzeptierte, würde ich die heutige regelrechte Propagierung des Schwulseins genauso verurteilen, auch wenn er noch leben würde. Wenn man Kindern in der Schule einzureden versucht, dass Homosexualität etwas völlig Normales sei und es ihnen gar eintrichtert, die persönliche Ablehnung dieser Form der Sexualität würde auf einer „Neurose“ gegen das eigene Geschlecht beruhen, ist es höchste Zeit, gegenzuwirken. Auch die idiotischen „Unisex“-Toiletten müssen unverzüglich wieder verschwinden. Wenn ein Transsexueller noch ein Glied besitzt, soll er aufs Männerklo, wenn es wegoperiert ist, aufs Damenklo. Fertig. Man muss nicht alle psychischen Verwirrungen auch noch unterstützen. Es gäbe noch viel zu dem Gender-Wahnsinn zu sagen, aber das würde den Rahmen dieses Artikels sprengen.

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Unvergessener Bruder, am Samstag und am Montag läufst Du sicher im Geiste in Berlin mit:

(Musik: Ritchie Blackmore)