deutsche-soldaten-in-der-tuerkeiVon anfangs 300 deutschen Soldaten sind immer noch 260 in der Türkei. Normalerweise sind sie in Husum stationiert. Seit Januar 2013 sind sie in einer türkischen Luxusherberge untergebracht, über die jetzt eine Ausgangssperre verhängt wurde. Sie sollen die hochgerüstete Türkei mit deutschen Patriot-Raketen vor dem Islamischen Staat beschützen. Verteidigungsministerin von der Leyen sprach 2014 davon, die Soldaten sollten bis zum Ende des Syrien-Konflikts bleiben. Doch gibt es jetzt noch ein Mandat dafür?

Der Stern sagt Nein. „Zieht die Bundeswehr aus der Türkei ab!“ lautet die Aufforderung. Die Begründung liegt auf der Hand:

Einerseits hat Deutschland im vergangenen Jahr Waffen und Munition an die kurdischen Peschmerga geliefert und beteiligt sich an deren Ausbildung im Irak, um so einen Beitrag zum Kampf gegen den sogenannten „Islamischen Staat“ (IS) zu leisten. Andererseits sind seit Anfang 2013 Bundeswehrsoldaten an der türkisch-syrischen Grenze stationiert, die dort mit Patriot-Abwehrraketen die Türkei vor Attacken aus Syrien schützen sollen. Wenn nun, wie von Staatspräsident Erdogan angekündigt, der Friedensprozess mit der PKK ausgesetzt ist, steht die Bundeswehr unvermittelt auf beiden Seiten der Kombattanten. […] Stimmt angesichts des Kursschwenks von Erdogan noch die Grundlage für das bis Januar 2016 laufende Bundestagsmandat?

Wie chaotisch sich die Lage in der Konfliktregion gestaltet, kann man in der Welt nachlesen. Dort treffen islamische Endzeitprophetien auf den Kurdenhass des Irren aus Ankara. Mittendrin der Friedensnobelpreisträger Hussein Barack Obama.

Erdogan verfolgt gleich mehrere Ziele:

– Rache nehmen für IS-Terror, den er ansonsten unterstützt
– Pufferzone zwischen IS und Türkei legen
– die Flüchtlinge los werden, „Schutzzone“ in Syrien einrichten
– die Flüchtlinge als menschlichen Schutzschild nutzen
– Natopartner in den Konflikt hineinziehen
– kurdischen Staat verhindern, Kurdenhochburgen spalten
– Assad stürzen, den sunnitischen Machtbereich ausweiten

Was Obama will, weiß kein Mensch.

Hier ein Auszug aus dem Lagebericht der Welt:

Eine Sicherheitszone für die vielen Flüchtlinge klingt erst einmal gut. So müssten sie vor Regime und Rebellen nicht mehr in die Türkei fliehen, sondern könnten hier Unterschlupf finden. Nur bei der Einrichtung gibt es ein Problem: Das gesamte Gebiet ist in der Hand der Terrormiliz Islamischer Staat (IS) und muss erst „gesäubert“ werden, wie es der türkische Außenminister Mevlüt Cavusoglu formulierte.

Hier geht es nicht um eine Sicherheitszone für Flüchtlinge, sondern um eine Pufferzone für die Türkei. Die angesprochenen „Säuberungen“ beziehen sich möglicherweise auch auf die Kurden, die der Türkei den IS bisher vom Hals gehalten haben.

In den Städten leben auch noch Tausende Familien, die der IS, wie üblich, als Schutzschilde einsetzen wird.

Selbiges tut die Türkei, wenn sie von einer „Schutzzone“ spricht, in die sie die bislang auf ihrem Boden untergebrachten Flüchtlinge in ein hart umkämpftes Niemandsland aussiedeln will.

Und nicht zu vergessen, in dieser Region liegt auch Dabiq. An diesem Ort, so glaubt die radikale Sunnitengruppe, würde die letzte große Schlacht der muslimischen Armee gegen die Kreuzfahrer geschlagen. Mit ihr breche angeblich der Jüngste Tag an. Man kann davon ausgehen, dass die IS-Miliz Dabiq bis zum letzten Mann verteidigen wird. Sie soll Hunderte Kämpfer geopfert haben, um den vermeintlich sakralen Ort zu erobern.

Da es sich um eine gemeisame Aktion der Türkei und der USA – und möglicherweise weiterer Natopartner handelt – ist das Chaos schon vorprogrammiert. Salafisten aller Länder werden sich zum letzten Gefecht gegen die bösen Kreuzritter aufgefordert fühlen. Wenn sie es nicht bis nach Syrien schaffen, führen sie den Dschihad im Westen.

Obama, der sich ansonsten von der Türkei alles diktieren lässt, hat aber auch eine ganz tolle eigene Idee:

Um das Gebiet der Sicherheitszone zu säubern, sind Bodentruppen nötig. Offiziell sollen „moderate Rebellen mit Luftunterstützung“ gegen den IS vorgehen. […] Das Pentagon hat seit Beginn 2015 ein 500 Millionen Dollar teures Projekt laufen, in dessen Rahmen jedes Jahr 5000 dieser moderaten Rebellenkämpfer ausgebildet und bewaffnet werden sollen.

Allerdings ist das Programm ein Flopp:

Ein Output von 60 Kämpfern, das muss man eigentlich ein Desaster nennen. Das Pentagon sitzt nun in einer Zwickmühle. […] Den USA bleiben nicht viele Wahlmöglichkeiten. Ihnen läuft die Zeit davon. Wirklich relevante moderate Rebellengruppen existieren nur im Süden Syriens in der Region von Dara. Aber die USA brauchen Kämpfer im Norden des Landes.

Man wird auf die IS-Konkurrenten setzen müssen, also auf Al-Qaida & Co., und das Pulverfass damit weiter anheizen. Und in so einer Gegend will man Flüchtlinge in der „Schutzzone“ unterbringen. Ganz großes Kino! Vor allem, wenn man mit der Türkei als Verbündetem operiert:

Die Türkei hatte bisher kein Problem damit, neben der IS-Terrormiliz auch die Al-Nusra-Front oder Ahrar al-Scham zu unterstützen. Diese Haltung dürfte sich nicht gewandelt haben. Beide Gruppen gaben bereits Erklärungen ab, in denen sie die türkischen Angriffe auf den IS und besonders auch gegen die Kurdenmiliz YPG in hohen Tönen lobten. Für die zwei syrischen Islamistengruppen sind die Kurden „Ungläubige“, verhasste Feinde, deren Gebiete sie schon mehrfach versucht hatten zu erobern. Mit Freude würden sich die Al-Nusra-Front und die „Freien Männer“ an einer Offensive gegen den IS beteiligen und sich in der Sicherheitszone festsetzen. Das Gebiet liegt wie ein Block zwischen den kurdischen Gebieten im Westen und Osten Syriens. Damit wäre eine Verbindung beider kurdischer Teile verhindert. Genau das liegt im Interesse der Türkei. Sie will unter allen Umständen einen möglichen Kurdenstaat in Syrien verhindern, und die Einrichtung einer Sicherheitszone ist ein Instrument dafür.

Erdogan benutzt also den nützlichen Idioten Obama einen Nato-Partner, um den tobenden Konflikt weiter anzuheizen und klüngelt mit allen möglichen Islamisten um die Kurden und Assad zu beseitigen. Die USA begehen den wiederholten Fehler mit Islamisten gegen Islamisten vorzugehen.  Kurden, Yesiden, Christen werden dabei letztendlich pulverisiert.

Aus diesem Irrenhaus sollte die Bundeswehr ganz schnell raus und nicht bis 31. Januar 2016 warten! Jetzt wird es auch Zeit, die orientalischen Christen endlich zu evakuieren.

Was sagt eigentlich Merkel zu den Plänen ihres Busenfreundes Obama?

Oberbefehlshaberin von der Leyen ist mit unseren Soldaten noch an weiteren Islamfronten unterwegs: Tunesien, Mali, libysche Küste.

weitere Links:

» Erdogan nutzt Machtvakuum aus (Focus)
» Der Islam strebt nach Weltherrschaft (kath.net)
» Erdogans Krieg gegen die Kurden (FAZ)

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38 KOMMENTARE

  1. Merkels Chef Obama wird verlangen das die Bundeswehr bleibt um mit anderen NATO-Partnern einen Stellvertreterkrieg zu führen.
    Erdogan hat alle ausgetrickst bzw. die Bündnispartner haben sich austricksen lassen.

    Der Bündnisfall wird kommen denn dazu sind Bündnisse da und dann müssen Soldaten das tun wozu sie da sind : Kämpfen, töten und sterben und nicht „retten“. Sterben für Erdogan. Es wurde ja keiner gezwungen dahin zu gehen und außerdem gibt es eine fette Auslandszulage. No risk – no fun.

    Selbstverständlich werden dann weitere Flüchtlingsmassen kommen und das sind dann sogar vermutlich echte Kriegsflüchtlinge und nun ratet mal welches Land sie aufnehmen wird/muss.

  2. NL, der dritte NATO-Staat, der zusammen mit den USA und Deutschland Patriots in die Türkei verlegte („Operation Active Fence“), hat das ganz richtig gemacht: Im Januar dieses Jahres – da lief das NL-Mandat aus – gab es keine Verlängerung wie in Deutschland, sondern sie zog alles ab. So geht das elegant:

    Das niederländische Verteidigungsministerium begründete den Ausstieg aus der gemeinsamen Operation vor allem mit internen Gründen ihrer Streitkräfte:

    – der Einsatz rund um die Uhr (24/7) hat die Systeme maximal belastet

    – durch den kontinuierlichen Einsatz konnten größere Wartungsarbeiten an den Patriot nicht durchgeführt werden

    – eine geplante größere Modifikation der Systeme ist nur in den Niederlanden möglich

    – das verfügbare Personal wird durch den Einsatz äußerst belastet

    http://augengeradeaus.net/2014/08/niederlande-kuenden-ende-ihres-patriot-einsatzes-in-der-tuerkei-an/#more-16420

    Und so war das im Januar in Deutschland (für NL ist übrigens Spanien – mit angeblich für genau diese Aufgabe nicht zu konfigurierender Patriot-Variante – in die Türkei nachgerückt):

    http://augengeradeaus.net/2015/01/kabinett-verlaengert-patriot-einsatz-in-der-tuerkei-mit-ueberzeugungsbrief-an-abgeordnete/

  3. (Fast) alle Kombattanten sind aufgeführt bis auf einen: Der schiitische Iran und der hat (1) ebenfalls 600.000 Mann unter Waffen und (2) in einem ellenlangen Krieg mit/gegen den Irak bewiesen, das ‚er es kann‘. WW III. nimmt Fahrt auf.
    Übrigens: Die Bundeswehr kann derzeit nicht mehr abgezogen werden, den richtigen und möglichen Zeitpunkt hat unsere Regierung vor Monaten leider, leider verpasst. Würde die Bundeswehr jetzt aus der Türkei abgezogen, könnte dies von Herrn Erdogan als Beleidigung verstanden werden. (So in etwa habe ich heute den General aD Harald Kujat im DLF verstanden)

  4. Bald wird die Bundeswehr dringend in Deutschland gebraucht, um die eigene Bevölkerung zu schützen.

  5. Foto
    Das Kastenbild oben rechts ist einfach zu schön, um darüber nicht zu lästern:

    Ich sag mal 5 Grad nach links schwenken und etwas tiefer halten, dann müsste es passen … lol

  6. #4 notar959 (31. Jul 2015 10:55)

    Übrigens: Die Bundeswehr kann derzeit nicht mehr abgezogen werden, den richtigen und möglichen Zeitpunkt hat unsere Regierung vor Monaten leider, leider verpasst.

    Exakt. Der war am Mittwoch, 7. Januar 2015. Da hat das Kabinett nämlich „Ja“ statt „Nein“ zur anstehenden Mandatsverlängerung – oder eben auch nicht – gesagt. Siehe #2 Babieca (31. Jul 2015 10:51).

  7. sich an den Nahosthändeln zu beteiligen, sich dort einzumischen, dazu muß man ideologisch umnachtet, vollkommen verantwortungslos und/oder grenzdebil sein. Da kochen alle nur ihr dreckiges Süppchen, der Drohnenkiller und Obermoslem Obama fett dabei.

  8. Diese völlig unsinnige „Mission“ stand von Anfang an unter einem ganz schlechten Stern:

    Der Wehrbeauftragte der Bundeswehr, Hellmut Königshaus (FDP), war mit der Regierungsdelegation Merkels in der Türkei unterwegs und hat einige Eindrücke von unserem Nato-Partner gewonnen, wie unsere Soldaten von den Türken behandelt werden. Nicht nur, dass die Sanitäreinrichtungen „unter aller Sau“ sind, auch wurde eine Soldatin von einem türkischen General tätlich angegriffen, als sie den Verkehr der Delegationsautos regeln wollte.

    http://www.pi-news.net/2013/03/so-werden-deutsche-in-der-turkei-gedemutigt/

  9. Die entscheidenden Spieler in der Region fehlen völlig:

    Saudi-Arabien (sunnitisch)
    Katar (sunnitisch)
    Beide verfügen über unendliche Gelder und beste Kontakte nach Washington.

    Iran (schiitisch)

    Es geht im wesentlichen um einen Machtkampf der Schiiten gegen die Sunniten im mittleren Osten.

    Der Irak ist 2006 an die Schiiten gefallen.
    Seit Dezember 2005 regiert im Irak die Islamic Dawa Party, eine schiitische Partei.

    Nouri al-Maliki (kämpfte im Iran-Irak-Krieg auf Seiten des Iran) hat als irakischer Ministerpräsident ab 2006 den Irak dann immer mehr an den Iran angenähert.

    Seit 2014 regiert Haider al-Abadi im Irak. Der hat zwar fast sein gesamtes Leben in London verbracht, ist aber auch ein Schiit (Dawa-Partei).

    —-

    Da Assad auch mit den Schiiten im Iran verbündet ist, haben Saudi-Arabien, Katar und die Türkei 2011 und 2012 begonnen, den Islamischen Staat zu finanzieren und hochzurüsten, um den Einfluss der Schiiten aus Teheran in der Region zu schwächen und die Achse Teheran – Bagdad – Damaskus zu zerbrechen.

    Dieses Ziel haben sie erreicht

  10. Diese Meldung die gestern schon durch unsere Lügen/Propaganda- „Medien“ verbreitet wurde, klang wie eine Meldung aus dem fernen Takatukaland.

    Soldaten (sic!) müssen „geschützt“ werden !

    Frage an Radio Erivan: wen soll das Büntes_wehr- „Personal“ denn noch mal „schützen“ ?

    „Schützer“ müssen „geschützt werden ???

    https://www.youtube.com/watch?v=Y4SPPGSXJHI

    :shock:.

  11. Wen wundert es, dass der türkische Wahnsinnige seigen eigenen Ziele verfolgt? Nur Vollidioten und Ignoranten konnten nicht erkennen was abgeht. Leiter sitzen in der Politik jede Menge von diesen Universalgenies, die meinen alles zu wissen, aber real keinen Schimmer haben und wahrlich keine Leuchten sind.

    Die EU wird noch sehr viel Freude haben mit den Türken, die alleine ihren eigenen Vorteil im Auge haben, etwas was unseren Politikern total zu fehlen scheint, denn sie verkaufen ihr Volk gern für den Vorteil der Anderen. Die wirkliche Regierung sitzt eben in den USA und unsere Zivilverwaltung, die lediglich Regierung spielt, ist nur der Ausführende von Befehlen aus den USA. Das wissen viele, aber darüber schweigt mal lieber. WIE LANGE NOCH ?

  12. Eltern sind empört – Kinder sollen Förderschule für Flüchtlinge räumen

    http://www.focus.de/politik/deutschland/nahe-koeln-eltern-sind-empoert-kinder-sollen-foerderschule-fuer-fluechtlinge-raeumen_id_4850984.html

    In Oberfranken wären die Eltern sicherlich erfreut gewesen. Denn dort haben die Jungs und Mädchen der Förderschule der Lebenshilfe Hof am Donnerstagvormittag (23.07.15) einen selbstgeschriebenen „Willkommens-Rap“ mitten in der Stadt aufgeführt. Und alle freuten sich.

    http://www.br.de/nachrichten/oberfranken/inhalt/hofer-schueler-willkommensrap-fluechtlinge-100.html

  13. Im Januar 2012 scheiterte ein Plan der Arabischen Liga (AL), gemäß dem die Befugnisse von Präsident Baschar al-Assad an Faruk al-Scharaa (Sunnit) hätten übergeben werden sollen.

    Dagegen hatte sich unter anderem der Irak ausgesprochen. Der irakische Premier Nuri al-Maliki befürchtete, dass ein Sturz Assads in einem unversöhnlichen Kampf in Syrien münden werde.

    Mitglieder der irakischen Regierung hatten sich außerdem besorgt gezeigt, dass der Machtantritt eines Sunniten zu einem erneuten Aufstand in der westirakischen Provinz Anbar führen könnte.

    In Syrien war es wegen dieses Planes landesweit zu Massendemonstrationen für Assad gekommen.
    Die Unterstützer des Präsidenten sahen darin eine „grobe Verletzung der syrischen Souveränität“

    Quelle:
    https://de.wikipedia.org/wiki/Faruk_al-Scharaa

    ———————


    Syria: fall of Bashar al-Assad will bring war to Middle East, warns Iraq

    Iraq has raised renewed fears that the Middle East will be engulfed by sectarian bloodshed if Syria’s President Bashar al-Assad is deposed as the country falls into civil war.

    Quelle:
    http://www.telegraph.co.uk/news/worldnews/middleeast/syria/8934317/Syria-fall-of-Bashar-al-Assad-will-bring-war-to-Middle-East-warns-Iraq.html

    ———————

    Nachdem der Plan der Arabischen Liga (Saudi-Arabien + Katar) gescheitert ist, Baschar al-Assad zu entmachten und durch Faruk al-Scharaa zu ersetzen,
    haben sie zur Beseitigung von Assad den „IS“ hochgerüstet:

    ———————

    ….dass die USA und westliche Staaten gemeinsam mit der Türkei und sunnitischen Golfstaaten wissentlich radikal-islamische Gruppen in Syrien unterstützt hätten. Dabei hätten sie in Kauf genommen, dass sich diese im weiteren Verlauf des Krieges zu einer großen neuen islamistischen Terrorgruppe zusammenschließen könnten.

    Genau das ist mit dem „Islamischen Staat“ vor etwa zwei Jahren auch geschehen. Es wurde vom Pentagon jedoch – trotz aller ebenfalls erkannten Gefahren – als hilfreich bei der Destabilisierung des syrischen Regimes gesehen. Die offizielle Version, wonach die USA nur „moderate“ Rebellengruppen im Syrienkrieg unterstützt haben, sei damit falsch. Womöglich ist das eine Erklärung dafür, dass der IS sich lange Zeit ungehindert formieren und ausbreiten konnte.

    Westen wusste über Gelder an Dschihadisten Bescheid

    Bereits 2012, als das nun in Auszügen öffentlich gewordene DIA-Dokument verfasst wurde, war den US-Behörden klar, dass Al-Kaida im Irak eine maßgebliche Rolle bei der Unterstützung der syrischen Opposition spielte. Die Terrorfiliale gilt als Vorläuferorganisation des IS, bei dem frühere Geheimdienstler des irakischen Baath-Regimes unter Saddam Hussein die Hauptstrategen sind.

    Bereits damals war den USA klar, dass der Konflikt in einen Stellvertreterkrieg von Sunniten und Schiiten münden würde.

    Wörtlich heißt es in dem zitierten Dokument, es bestünde die Möglichkeit, dass sich im Osten Syriens ein neues salafistisches Staatswesen etablieren könnte. „Und das ist genau was die die Opposition unterstützenden Mächte wollen, um das syrische Regime zu isolieren“, heißt es. Das Regime wiederum wird hier als Teil einer vom Iran unterwanderten schiitischen Achse gesehen.

    Journalist Ahmed schreibt, dass die US-Regierung durchaus schon durchblicken ließ, welch ungeheure Summen an die extremistischen Gruppen in Syrien und im Irak geflossen sind. Allerdings habe Vizepräsident Joe Biden dabei nur die direkten Geldgeber Saudi-Arabien, Katar, Vereinigte Arabische Emirate und die Türkei erwähnt – nicht aber, dass die gesamte Strategie der Regionalmächte durch die USA, Großbritannien, Frankreich, Israel und andere westliche Regierungen gebilligt und überwacht worden sei.

    Quelle:
    http://www.n-tv.de/politik/USA-liessen-den-IS-gewaehren-article15177536.html

    ———————

    Der Islamische Staat als Mittel zum Zweck, Assad zu stürzen und die „Schiitische Achse“ (Teheran – Bagdad – Damaskus) zu durchbrechen.

  14. Ich bin davon überzeugt, dass der Irre aus Ankara, auch Krieg auf unserem Boden gegen Kurden führt.

    Sein Kampf ist hoffentlich demnächst zu Ende, ein wahnsinniger mohammedanischer Zündler, dem bald die größenwahnsinnige Idee um den Kopf fliegt, so hoffe ich.

    Wir sollten ihm seine anatolischen Ziegenhirten gesammelt zurückschicken, damit seine Armee aufgefüllt werden kann.

    Unsere Truppen: sofort abziehen aus der Hitze der Steinzeitreligion.

  15. Der Einsatz war von Anfang an überflüssig und ist nur ein weiteres Beispiel für die seit Jahren unqualifizierte und desaströse Verteidigungspolitik. Aber das liegt allein an den unfähigen Politikern, die von kaum einem Gebiet irgendetwas verstehen oder fachfremd sind. Als Soldat hätte ich mich auch über so einen ruhigen Einsatz gefreuet. Gutes Geld, fremde Länder sehen, was will man mehr.

    Aber jetzt sollten unsere Jungs von dort nach Hause kommen, es sollte kein Deutscher Soldat wegen diesem doppelzüngigen Falschspieler Erdogan zuschaden kommen. Noch schlimmer wäre ja wenn die Kurden die BW angreifen würden, mit den Waffen die Frau von der Leyen an die Kurden ausgeben ließ.

  16. #11 Tjalfi (31. Jul 2015 11:15)

    „Unsere“ Regierung ist nicht einmal verbrecherisch, wenn sie es duldet, dass unsere Soldaten in diesen undurchschaubaren Hexenkessel, Vorderasien genannt, hineingeraten – diese Regierenden sind ja nur arme Marionetten.

    Die Berufung auf einen ‚Befehl‘ (Befehlsnotstand) wird vor deutschen Gerichten nicht anerkannt, jeder ist für das verantwortlich, was er tut und auch unterlässt.

    Ansonsten gilt wohl vom vorderen Orient, was Bismarck vom Balkan sagte: er sei nicht die gesunden Knochen eines einzigen pommerschen Musketiers wert.

    Nichts für ungut: Er sagte Grenadier. Der Musketier war ca. 100 Jahre früher und insb. auf franz. Seite unterwegs. 🙂

  17. Jetzt wird es ernst für unsere Spielzeughelden! Wir haben im Ausland nichts zu suchen und fertig! Nun geht bei unserer Muschiarmee das Geheule los und die Angst kommt auch noch dazu! Frage mich manchmal, was sich unsere Soldaten unter Krieg vostellen?! Es ist ebend nicht in der Sonne liegen und Wolken zählen! Wer sich missbrauchen lässt, hat am Ende die Konsequenzen zu tragen!

  18. Obwohl Erdogan als muslimischer Kriegstreiber seit langem erkannt ist, wird er trotzdem auch von der BRD weiterhin stark unterstützt.

    Er lässt den „Islamischen Staat“ vermeintlich bombardieren. Tatsächlich benutzt er aber die Gelegenheit, um vor allem die Kurden zu bekämpfen. Diesem 40 Millionen Volk gesteht man im Gegensatz zu den arabischen Terroristen in Gaza und in der „Palästinensischen“ Autonomie (PA), zugewanderten Arabern nach ISRAEL, keinen Staat zu. Hier sieht man, dass der Antisemitismus der Türken, Araber und der übrigen „Weltgemeinschaft“ (UN) höher eingestuft wird als das Völkerrecht, dass den Juden einen eigenen Staat zuspricht.

    Merkels und Uschis Politik gegenüber der Türkei und das Säbelrasseln an der russisch-ukrainischen Grenze ist abenteuerlich und schadet der BRD in hohem Maße!

  19. Deutschland muss schon lange nicht mehr am Hindukusch verteidigt werden …
    #25 Anita Steiner (31. Jul 2015 11:58)

    Wer hat das doch noch gesagt mit dem Hindukusch? Das weiß kaum noch einer, das macht aber nichts, ganz im Gegenteil. Der damalige Verteidigungsminister Peter Struck (SPD), verstorben 2012, verdient es auch nicht, im Gedächtnis zu bleiben. Höchstens negativ. Zum Hintergrund: General Reinhard Günzel hatte im Fall Martin Hohmann Partei für diesen erfgriffen. Deshalb wurde er entlassen.

    Hier ein Zitat, das auch in dieser Länge, wie ich finde, gerechtfertigt ist, da es ein Schlaglicht auf das Verhältnis der politischen Führung zur Bundeswehr wirft. Dem General wurde es sogar verwehrt, sich von seinen Männern zu verabschieden. Aus dem JF-Archiv (aus unerfindlichen Gründen nicht direkt zu verlinken), hier aus einer Besprechung von Strucks Memoiren:

    Wirklich unvergessen bleibt sein schäbiges Verhalten als oberster Vorgesetzter bei der Entlassung des Kommandeurs der Spezialkräfte, Brigadegeneral Reinhard Günzel, und die Tilgung des Namens „Mölders“ vom Ärmelband des Jagdgeschwaders 74. Als ehemaliger Freiwilliger der Legion Condor im Spanischen Bürgerkrieg war das weltweit hoch angesehene Flieger-As für die vereinte Linke ein rotes Tuch. Selbst die bekannte Distanz des streng katholischen Oberst Werner Mölders zum Nationalsozialismus half nicht.

    Und hier Details zum Fall Günzel, auch er eines der ungezählten Opfer einer wildgewordenen, hysterischen Political Correctness, exekutiert von Peter Struck:

    Selbst in den übelsten Diktaturen würden Soldaten nicht so aus dem Amt gejagt wie er. Er fühle sich als deutscher General einem Terroristen gleichgesetzt. Selbst wer unter Drogeneinfluß oder im Vollrausch einen Autounfall mit Todesfolge begangen oder das Silber seines Regiments gestohlen hätte, wäre unter ehrenvolleren Umständen entlassen worden als er, rief Günzel.

    Von Verteidigungsminister Peter Struck, der ihm die ehrenvolle Entlassung verweigert hatte, sei er nicht enttäuscht: „Enttäuscht werden kann man nur, wenn man eine bestimmte Erwartungshaltung von jemandem hatte.“

  20. Dann möchte ich gerne mal ZDF und ARD hören.

    Fehlende Willkommenskultur, Gruppenbezogener Rassismus, Neonazi, Pesonstwasgida. Und dann noch ein paar redundante Füllwörter.

  21. Der Islamische Staat als Mittel zum Zweck, Assad zu stürzen und die „Schiitische Achse“ (Teheran – Bagdad – Damaskus) zu durchbrechen.
    #19 Kunter Bunt (31. Jul 2015 11:39)

    Wenn man es im größeren geostrategischen Rahmen sieht, kann man die Achse noch ergänzen: Teheran – Bagdad – Damaskus – Moskau – Peking (?).

    Siehe dazu auch:
    „Schlag gegen Syrien – Ziel: Russland“
    http://www.barth-engelbart.de/?p=8104

  22. Die Türkei unterstützt den IS zumindest indirekt, indem sie zulässt das die Terrorarmee türkischen Boden als Rückzugs- und Ruheraum benutzt.
    Sehr wahrscheinlich unterstützt sie IS sogar direkt.

    Die Türkei hat bereits mehrfach das, immer noch souveräne, Syrien mit Luftraumverletzungen provoziert.

    Eigentlich gehören die achtkantig aus der Nato geschmissen, aber sie haben innerhalb der Nato einen mächtigen Fürsprecher und Beschützer und genau das weiß Erdogan auch.

  23. Ein Profi, ehemaliger Oberst im Generalstab, zur laienhaften von der Leyen:

    Da bewaffnet die Bundeswehr die Kurden, damit diese gegen den IS kämpfen können und dann werden kurdische Stellungen vom NATO-Partner Türkei bombardiert. Statt das ganz entschieden zu verurteilen, lobt die Ministerin am selben Tag das Engagement der Türkei im Kampf gegen den IS.

    http://www.alternativefuer.de/pazderski-unter-von-der-leyen-wird-das-bmvg-zum-pleiten-und-pannen-ministerium/

    II
    #33 Tjalfi

    Das Reizwort in der Sache Hohmann war „Tätervolk“:

    Daher sind weder „die Deutschen“, noch „die Juden“ ein Tätervolk.

    In der „anstößigen“ Hohmann-Rede ist ein interessantes Detail versteckt:

    Solche gnädige Neubetrachtung oder Umdeutung wird den Deutschen nicht gestattet. Das verhindert die zur Zeit in Deutschland dominierende politische Klasse und Wissenschaft mit allen Kräften. Sie tun „fast neurotisch auf der deutschen Schuld beharren“, wie Joachim Gauck es am 1.10. 2003 ausgedrückt hat.

    http://www.heise.de/tp/artikel/15/15981/1.html

    Und später hat sich dieser charakterlose Opportunist an
    die Top-Position der Schuldsuhler geschleimt und geflennt! Widerlich!

    („tun beharren“ klingt etwas unbeholfen, geschenkt)

  24. #33 Tjalfi (31. Jul 2015 13:11)

    Hier mal eine Übersicht der Verteidigungsminister der Bundesrepublik Deutschland

    Theodor Blank Olt (Wehrmacht)
    FranzJosef Strauß Olt (Wehrmacht)
    Kai-Uwe von Hassel Lt (Wehrmacht)
    Gerhard Schröder Uffz (Wehrmacht)
    Helmut Schmidt Olt (Wehrmacht), Hptm d.R. (Bundeswehr)
    Georg Leber Uffz (Wehrmacht)
    Hans Apel – ungedient
    Manfred Wörner Oberst d.R. ohne Grundwehrdienst, aber mit zahlreichen Wehrübungen
    Rupert Scholz – ungedient
    Gerhard Stoltenberg Flakhelfer
    Volker Rühe – ungedient
    Rudolf Scharping Flieger
    Peter Struck – ungedient
    Franz Josef Jung Gefreiter, eventuell auch Ober- oder Hauptgefreiter
    Karl-Theodor zu Guttenberg Stuffz d.R:
    Thomas de Maizère Olt d.R.
    Ursula von der Leyen – ungedient

  25. #19 Kunter Bunt (31. Jul 2015 11:39)

    Journalist Ahmed schreibt, dass die US-Regierung durchaus schon durchblicken ließ, welch ungeheure Summen an die extremistischen Gruppen in Syrien und im Irak geflossen sind. Allerdings habe Vizepräsident Joe Biden dabei nur die direkten Geldgeber Saudi-Arabien, Katar, Vereinigte Arabische Emirate und die Türkei erwähnt – nicht aber, dass die gesamte Strategie der Regionalmächte durch die USA, Großbritannien, Frankreich, Israel und andere westliche Regierungen gebilligt und überwacht worden sei.

    Quelle:
    http://www.n-tv.de/politik/USA-liessen-den-IS-gewaehren-article15177536.html

    Genau das ist die Wahrheit!!!

    Man kann es auch an alle hier auf PI, die sich immer noch über Obamas Strategie wundern, nicht oft genug wiederholen. Der IS ist ein Kind Washingtons. Lest endlich die Wolfowitz-Doktrin. Länder werden zerschlagen, mit allen Mitteln, denn ein kaputtes Land kann sich nicht wehren. Handzahme Diktatoren sind in der US-Politik out, im Chaos läßt sich viel besser Plündern. Den Dreck dürfen dann die Europäer wegmachen und unsere Poltimarionetten spielen mit.
    Der ganze Kampf gegen den IS ist eine Farce. Die Bombardierungen sind abgesprochen oder höchstens mal kleine Strafaktionen, wenn sich der IS nicht an Absprachen hält.
    Auch die Enthauptung der US-Journalisten war einvernehmlich, die hätten ansonsten über die Zusammenarbeit berichten können, zudem sollte weitere „Spionage“ vereitelt werden, indem „unsichere Beobachter“ vergrault werden. Auch das die Türken keine Militärbasen anbieten war „getürkt“, damit nicht zu viele Angriffe geflogen werden können, schließlich müssen für die ja „unschädliche Ziele“ aufgetrieben werden.
    Obama ist absolut kein Depp, er führt den größten „Fake-War“ der Geschichte. Und nebenbei unterstützt er gekonnt unsichtbar den weltweiten Jihad.

  26. @ #6 Marie-Belen
    „Bald wird die Bundeswehr dringend in Deutschland gebraucht, um die eigene Bevölkerung zu schützen.“
    Minus einiger Hunderte von Moslems in den Reihen der Bw die man für den Schutz der eigenen Bevölkerung vor den Invasoren ( meist Moslems ) nicht gebrauchen kann.

  27. „Die Bundeswehr aus der Türkei abziehen!“

    Normalerweise werden Deutschen von Türken abgezogen!

  28. Unsere Bundeswehr (heißt ja schon so, wofür sie da ist) hätte niemals dorthin gedurft!
    Doch die Terroristen(unterstützer) sind näher als mancher denkt: so kommt ein Teil der großen Waffenlieferungen modernsten Geräts aus Zagreb/Kroatien über Jordanien zu den Mujagidin nach Syrien. Ein Gynäkologe und dortiger Repräsentant des vom Syrien-feindlichen Ausland erstellten SNC (auch außersyrische „Opposition“ genannt und mit der Muslimbruderschaft verbunden) organisiert dort alles: https://mephistohinterfragt.wordpress.com/syrien-was-die-meisten-medien-nicht-bringen-teil-iii

    Und die Iraker beschweren sich, daß die sog. US-geführte Koalition eher den IS unterstützt, sttt ihn zu bekämpfen:
    http://www.mephistohinterfragt.wordpress.com/iraq-was-die-meisten-medien-nicht-bringen/

  29. hatte unsere Patriot-Truppe eine EINZIGE Rakete abgefeuert, die den Einsatz dort …. nunja… gerechtfertigt hätte? Also nicht nur zur Übung?
    Ich denke mir, dass die Medien das schon breitgetreten hätten….
    Falls nicht – dann aber ab nachhause. Es ist dafür schon genug Geld verbrannt worden.

  30. Es ist schon seltsam, dass Sozialisten immer gegen die Bundeswehr waren und alles Militärische abgelehnt haben, jetzt plötzlich aber unsere Soldaten als „Weltpolizei“ am liebsten rund um den Globus einsetzen würden…….

  31. Deutschland haette niemals Soldaten zur Unterstuetzung Erdowahns in die Tuerkei mit Batterien abstellen sollen.

    Es haette sicher eine passende Ausrede gegeben, sofern man gewollt haette.

    Gelle Frau Merkel, alternativlos ist reines Schmierentheater, diese existiert immer, sofern man will, sein Volk verantwortungsgvoll fuehrt und durch die Klippen steuert.

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