1

Nigerianischer Yoruba-Priester verklagt Bonner Universitätsklinik wegen Penis- Sortierung

uniklinik_bonnWenn die „black is beautiful“-Armee (oder: die schwarze Fraktion) demnächst Deutschland übernimmt, sollte sich der aussterbende Weiße unbedingt mit den Religionen der Afrikaner vertraut machen, denn nicht alle sind Muslime. Schon mal was von der Yoruba-Religion gehört, die hauptsächlich in Teilen Nigerias und Benins praktiziert wird und auch der Ursprung einer Reihe von afroamerikanischen Traditionen ist, zu denen Voodo und noch weitere gehören. Manche sprechen aufgrund der weiten Verbreitung vor allem unter den Schwarzen vieler Länder sogar von einer „Yoruba-Weltreligion“. Einer der hohen Vertreter des Glaubens verklagt nun die Bonner Universitätsklinik.

(Von Verena B., Bonn)

Ein 51-jähriger Nigerianer und Hoher Yoruba-Priester fühlte sich jetzt durch die Behandlung in der Bonner Uni-Klinik zutiefst in seinem Schamgefühl verletzt, während der sein wahrscheinlich prachtvolles Genital zu Seite geschoben wurde. Jetzt hat er Angst um seine verletzte Seele und verklagt daher die kulturunsensible Klinik auf Schadenersatz in Höhe von 12.000 Euro. Das bestätigte gestern Gerichtssprecher Bastian Szcech und teilte mit, dass die multikulturell gedrillte und ansonsten radikal moslemfreundliche Klinik der Forderung mit Nachdruck widerspreche. Was war Furchtbares geschehen?

Der Express berichtet über eine fremde Religion:

[..] Der Nigerianer, Priester der Yoruba-Religion, klagt gegen die Uni-Klinik – weil Ärzte ihm das Leben retten wollten.

Rückblick: Am 7. Juni 2013 wurde der Afrikaner als Notfall auf dem Venusberg eingeliefert: Herzrhythmusstörungen, Bluthochdruck – Verdacht auf Herzinfarkt! Die Ärzte fackelten nicht lange, führten eine Katheter-Untersuchung durch. Dass dafür ein Einstich in die Leiste gesetzt und für die Platzierung der Instrumente sein Genital beiseitegeschoben werden musste, sind die Kernpunkte, warum der Priester die Klinik jetzt auf 12 000 Euro Schmerzensgeld verklagt (AZ 9 O 505/14).

Der Hintergrund liegt in John L.s Religion, die eine Mischung aus christlicher Religion und dem Glauben an Naturgötter ist. Das Yoruba-Volk glaubt, Verletzungen, die ihnen zu Lebzeiten beigebracht werden, bestünden auch im Leben nach dem Tod fort.

Zudem fühle er sich durch die „Sortierung“ der Genitalien in seinem Schamgefühl verletzt – und er sei über die Art der Untersuchung nicht aufgeklärt worden.

Die Uni-Klinik bestreitet das. Zwei englischsprachige Ärztinnen hätten L. über die geplante Untersuchung informiert und er sei einverstanden gewesen.

Außerdem sei es nicht so, wie L. behauptet, dass man zunächst auch minimal-invasive Untersuchungen wie Ultraschall und MRT hätte machen können. Vielmehr drängte die Zeit – innerhalb von zwei Stunden muss die Katheter-Untersuchung, die einen eventuellen Infarkt feststellt, durch sein.

Der Hohe Yoruba-Priester sollte auf seinem Recht bestehen, denn er hat gute Aussichten, seinen Prozess zu gewinnen. Da religiöse Minderheiten, wie zum Beispiel der Islam, in unserem Land unter besonderem Schutz stehen und viele Sonderrechte genießen, muss das Schmerzensgeld gezahlt werden. Außerdem sollten die Vertreter der Yoruba-Religion Aufnahme im Rat der Religionen beantragen. Da die Juden wegen der für sie typischen antisemitischen Äußerungen der Muslime aus diesem Rat der Weltreligionen ausgetreten sind, könnte man die Yoruba-Religion ja vielleicht aufnehmen.