van_dethDer Niederländer Jan van Deth (Foto) ist Politikwissenschaftler an der Universität Mannheim. Und zwar für die Fachgebiete „politische Soziologie“ und „Partizipation der Bürger in der Demokratie“. Die Parteienlandschaft betrachtet der Gelehrte sehr eindimensional differenziert, vollkommen sinnfrei vorurteilsfrei und von einer stringent obrigkeitshörigen  basisdemokratischen Warte aus. Seine „Analyse“ über UKIP, FN und all die anderen neuen Parteien im Interview:

Aus der Rhein-Neckar-Zeitung:

Vom Erfolg der UKIP in Großbritannien über den Front National in Frankreich bis zur Dänischen Volkspartei: Sind das einzelne nationale Ereignisse, oder ist das ein europaweiter Trend?

Das sind natürlich alles nationalistische Bewegungen. Daher ist es selbstverständlich, dass nationale Unterschiede im Vordergrund stehen. […]

Warum aber legen sie jetzt gerade zu? Wie ist der Trend zu erklären?

All diese Bewegungen sind populistisch in dem Sinne, dass sie sich gegen „die da oben“ richten. Sie wollen Sprachrohr sein für den „Normalbürger“ – was immer das ist. […]

Dieses „Das“ finanziert ihm die Freiheit der Lehre – wie immer der Herr Professor das nutzen mag.

Also Angst als Motivation?

Ja, Unsicherheit würde ich sagen, eher kulturell als wirtschaftlich. Das, was man früher die multikulturelle Gesellschaft genannt hat, die Verbreitung und das Sichtbarwerden anderer Lebensstile, das weicht alles vom Lebensstil des Standard-Normalbürgers ab und wird deswegen als bedrohend empfunden.

Das böse I-Wort nimmt er nicht in den Mund.

Und dann zieht sich der Normalbürger zurück ins heimelige, wohlvertraute Bild vom Nationalen?

Genau, denn das passt ja gut zusammen: „Der Elite ist offensichtlich nicht zuzutrauen, dass sie unsere Lebensweise schützt. Deswegen müssen wir uns als politische Bewegung selbst organisieren.“

Etwas Richtiges gesagt, aber nicht so gemeint. Das ist die ganz hohe Kunst der politischen Soziologie.

Und wie können die Etablierten darauf überhaupt reagieren?

Man sollte das, was präsentiert wird, als legitime Ausdrücke von politischen Wünschen akzeptieren und damit umgehen. Wenn man es nicht ernst nimmt, verstärkt man genau das, was diese Bewegungen kennzeichnet: Dass „die da oben“ sowieso nicht zuhören. Dann tut man genau das, was der Anstifter solcher Bewegungen gerne hätte. Das Aufleben populistischer Bewegungen ist mit Sicherheit auch ein Erfolg der rechtsradikalen Brandstifter. Schauen Sie doch an, wenn Aktionen gegen Flüchtlingsheime organisiert werden, wie perfekt organisiert rechtsnationalistische Bewegungen die Leute mobilisieren.

Um zu veranschaulichen, wie aalglatt der Herr Professor den Übergang von der politischen Willensäußerung des Souveräns bis hin zum potentiellen Mörder gestaltet, haben wir oben drei Begriffe markiert. So geht Nazi-KeuleGehirnwäsche wissenschaftliche Reflexion, wenn man im Fachgebiet „Partizipation der Bürger in der Demokratie“ besonders bewandert ist.

Also tatsächlich ein Rechtsruck – oder ein diffuses Gefühl gegen das Establishment, das sich eben rechts äußert?

Es ist in jedem Fall ein Anti-Establishment-Gefühl, aber das ist nicht weit entfernt von dem, was traditionell ins rechte Lager gehört. Von daher: Ja, ein Rechtsruck. Da sind eine Reihe von typisch rechten Themen zu sehen.

Anti-Establishment-Gefühl – ist das nicht eigentlich das Lebensgefühl der dauerpubertierenden Linken? Ein Lebensgefühl, das bis ins Amt des Bundestagsvizepräsident*in vorgedrungen ist. Geht von dort nicht ein abgrundtiefes Anti-Heimat-Gefühl aus, das bei sensiblen Menschen auf Unverständnis stößt?

Für wie groß halten Sie das Potenzial dieser Bewegungen?

In den Niederlanden wird diskutiert, dass das Potenzial insbesondere unter den wenig Gebildeten zu finden ist. Dann sprechen wir doch über 30, 40 Prozent der Bevölkerung, die relativ einfach zu mobilisieren wären. Ich glaube, dass so etwas auch in anderen Ländern möglich ist.

Was für ein Pech aber auch, dass es so viele „wenig Gebildete“ gibt! Man sollte jedem Wahlbürger 15 Semester Politologie vorschreiben, bevor er an die Urne treten darf.

Das heißt, dass an einer solchen Kraft vorbei keine Politik zu betreiben wäre?

Das haben wir ja beim Front National oder bei Berlusconi gesehen. Da sprechen wir zwar nicht über die Mehrheit, aber über einen substanziellen Teil der Bevölkerung!

Was ist denn da eigentlich passiert als Berlusconi regiert hat? Gab es da Massenverhaftungen von Journalisten? Konnte man seines Lebens nicht mehr sicher sein? Kriegsvorbereitungen? Arbeitslager für missliebige Professoren? Vor Le Pen muss man natürlich Angst haben. Sie will in Frankreich die Todesstrafe einführen, die die progressive EU längst legitimiert hat. Sollten in der EU eines Tages Todesurteile verhängt werden, ist es gut möglich, dass sie gesundheitsschonend und nachhaltig in Paris vollstreckt werden.

Wenn sich ein so bedeutender Teil großer europäischer Völker ins Nationale zurückzieht, ist eine weitere Vertiefung der europäischen Integration wohl vorerst passé?

Ja, das glaube ich schon. Aber auch das sehen wir seit einiger Zeit. Der Prozess stagniert, allerdings auf relativ hohem Niveau.

Europäische Völker „ziehen sich ins Nationale zurück“? Ist es nicht eher so, dass sich die Völker verbünden, um einer EU-Zwangsintegration zu entfliehen? So wie sich die Sozialisten schon längst verbündet haben, um mit vereinten linksgrünen Kräften den Kontinent zu ruinieren.

Und die Aussicht, das von Seiten der Eliten wieder anzuschieben, würde erst recht zu Protesten führen?

In Europa hat man in den letzten Jahren die Kompetenzen für das Europaparlament erheblich erweitert. Und nun hat bei der letzten Europawahl in mehreren Ländern ein wichtiger Teil der Bevölkerung für anti-europäische Parteien gestimmt. Was soll man da tun als verantwortlicher Politiker: Die Kompetenzen des Parlaments wieder ein bisschen beschränken, damit die Eliten sagen können, wo es langgeht? Das ist natürlich undenkbar.

Also die beiden Herren, Herr Bräuer von der Neckar-Rhein-Zeitung und Herr Professor, sind sich ja ziemlich einig. Das macht dieses Interview ja auch so wertvoll und spannend. Und nun haben wir den Salat: Es sitzen lauter Anti-EU-Parteien (nicht Anti-Europa-Parteien!) mitten im Herzen der EUdSSR. Von dort aus lenken  steuern schauen sie zu, was die EU-Elite an Verordnungen produziert. Anders als bei einer Demokratie schaut hier nämlich die kastrierte Legislative dabei zu, was die allmächtige Exekutive an Verordnungen produziert. Die Kompetenzen der EU-Kommission ein bisschen beschränken? Das ist natürlich undenkbar.

Wäre mehr direkte Demokratie auf nationaler oder regionaler Ebene eine Alternative?

Ja, das wäre besser als auf europäischer Ebene. Diese Entwicklung sehen wir deutlich. Es gibt auch in Deutschland immer mehr Bürgerentscheide. Und ich halte das auch für vernünftig.

Bloß keine Bürgerentscheide bei der EU! Alleine in den vier größten Volkswirtschaften wimmelt es nur so von „Nazis“. Dann noch das ultrarechte Österreich-Ungarn und jetzt auch noch die Skandinavier! Bei einem Bürgerentscheid hätte jeder dieser Bürger eine Stimme! So etwas sieht das EU-Recht glücklicherweise nicht vor. Die über jeden Zweifel erhabenen Luxemburger entsenden mit ihren ca. 260.000 Stimmen zwölf EU-Abgeordnete, während sich ca. 62 Mio. potentiell gefährliche deutsche Wähler mit 99 Abgeordneten begnügen müssen.

Und ja, es gibt auch in Deutschland immer mehr Bürger, die mitentscheiden wollen und die hohen bürokratischen Hürden überwinden. Glücklich der Staat, der sich eine Gesinnungsjustiz hält, um Bürgerbegehren zu schreddern. Aber auf diesem Gebiet vertieft der Herr Professor seine Forschungen wohl nicht.

In Deutschland hatten bislang rechtspopulistische Bewegungen kaum eine Chance sich zu etablieren. Wird die AfD nach Rechtsruck und Spaltung verschwinden oder sich etablieren?

Wirklich verschwinden wird sie natürlich nicht. Es gibt nur sehr wenige neue Parteien, bei denen es keine großen Konflikte gibt oder nicht nach zwei Jahren drei neue Parteien entstanden sind. Die AfD macht fast eine Standard-Entwicklung durch. Es wird weiter nach rechts gehen. Und da ist auch Platz. Sie kennen die berühmte Aussage von Strauß …

Wenn die Union sich so deutlich in die Mitte bewegt, entsteht natürlich Platz an der rechten Seite. Das ist nicht nur ein Potenzial, das in der Bevölkerung vorhanden ist. Es ist auch das deutsche Parteiensystem mit der Fokussierung auf die Mitte. Ein guter Politiker kann das ausnutzen. Und es gibt am rechten Rand leider keinen Mangel an schlauen Politikern.

Der „rechte Rand“ beginnt also da, wo die Merkel-CDU-SPD gestandene und geachtete Männer ins Abseits mobbt. Ein guter Politiker kann das ausnutzen. Es gibt am „rechten Rand“ glücklicherweise keinen Mangel an schlauen Politikern. Das hat der Herr Professor aber nett gesagt.

Aktuell: Merkel rückt immer näher an ihre eigentliche Bestimmung heran:

aufmacher-merkel-spd

(Aufmacher der Bild vom 24. Juli 2015, SPD braucht keinen eigenen Kanzlerkandidaten)

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31 KOMMENTARE

  1. WOW, ich wußte gar nicht, daß die Niederländer (Bio-Niederländer wohlgemerkt!) bis zu 40 Prozent aus ungebildeten Menschen bestehen!
    Aber Jan van Deth muß es ja wissen – als Niederländer.
    Hat er etwa wegen dieser Aussage sein Lehramt in Holland verloren und als Asylant in Deutschland diese Professur in Mannheim erhalten ???

  2. Aus welcher Schicht kommen Jan van Doofs Student*innen? Ich hoffe, sie können seinen Vorlesungen folgen…

  3. In Mannheim kann man, auf Grund der angespannten Migrationslage, auser Schwachsinn wenig erwarten.

  4. #1 Marie-Belen

    Es ist doch allgemein bekannt, dass in die BRD nur bildungsferne Unterschichten einwandern.
    Deutschland nimmt alles, was man im Ausland nicht mehr gebrauchen kann. Hier in der BRD wird dann daraus eine sogenannte Fachkraft.

    😉

  5. Ein guter Politiker kann das ausnutzen. Und es gibt am rechten Rand leider keinen Mangel an schlauen Politikern

    Der sogenannte „rechte Rand“ der Bevölkerung ist unendlich viel größer als es die gleichgeschaltete, permanent indoktrinierte und volkserzogene sog. öffentliche (bzw. „veröffentlichte“) Meinung erahnen läßt.

    Solange Michel’s gesunder Menschenverstand von einer nazikeulenden, links-extrem-grün-fundamentalistischen Medienlandschaft niedergeknüppelt wird, rührt sich wenig.

    Angesichts des afrikanisch-vorderasiatisch-südeuropäischen Ansturms auf unseren Wohlstand wird sich der Wind allerdings schnell drehen. Wenn er sich nicht schon längst gedreht hat. Wenn es ans Eingemachte sprich an den Wohlstand geht kennt des Michels Wut keine Grenzen mehr. Wetten?

    „Ihr“ werdet euch noch wundern!

  6. Wir sind nicht anti Europa, wir sind anti EU. Treffender kann man es nicht ausdrücken.

  7. Und die Islamisierung schreitet weiter und weiter,bzw. wird immer weiter vorangetrieben. Nein Herr Professor, der Islam ist kein Spielzeug und auch kein Bündnispartner,der Islam ist eine Entwicklungshemmung auslösende Bio-Waffe.

  8. #6 Cendrillon

    Der Wind scheint sich mächtig zu drehen. siehe folgende Meldungen:

    „Die Sonntagsreden der Politiker kotzen mich an.“

    http://m.mainpost.de/regional/kitzingen/Asylbewerber-Fluechtlinge-Landfriedensbruch-Polizeiinspektionen-Polizeisprecher-Wirtschaftsfluechtlinge;art773,8840855

    „Rheinische Post:

    Städtetag NRW will nationale Grenzkontrollen und Visumpflicht für Menschen vom Balkan“

    http://www.finanzen.net/nachricht/aktien/Rheinische-Post-Staedtetag-NRW-will-nationale-Grenzkontrollen-und-Visumpflicht-fuer-Menschen-vom-Balkan-4446540

    Und die Forderung nach dem Rauswurf der Afrikaner erhebt der Städtetag spätestens nächstes Frühjahr.

  9. #6 Cendrillon (26. Jul 2015 15:07)
    Bald ist es in NRW so weit.
    Das KALIFAT steht kurz vor dem Kollaps.
    Gut so.

    „Plätze sind restlos belegt
    Steter Flüchtlingsstrom überfordert Kommunen: NRW-Städte stehen vor dem Kollaps

    Morgens meldet sich in einer Gemeinde per Telefon überraschend die Bezirksregierung, abends kommen schon Flüchtlinge in den Ort: Städte in NRW drohen unter dem Andrang zu kollabieren. An Rhein und Ruhr sind die Probleme in diesem Jahr so groß wie nirgendwo sonst in Deutschland.“

    http://www.focus.de/politik/deutschland/plaetze-sind-restlos-belegt-steter-fluechtlingsstrom-ueberfordert-kommunen-nrw-staedte-stehen-vor-dem-kollaps_id_4839919.html

  10. Wenn es plötzlich ganz über Nacht keine Soziologen mehr gebe, würde es wahrscheinlich überhaupt niemand merken.

    Diese „Wissenschaft“ ist, ebenso wie ihre Protagonisten, völlig überflüssig.

  11. OT:

    Thüringen rechnet mit steigenden Ausgaben für „Flüchtlinge“

    Thüringen richtet sich auf weiter steigende Ausgaben für die Unterbringung und Betreuung von „Flüchtlingen“ ein. Nach Angaben des für „Flüchtlinge“ zuständigen Justizministeriums werden für das kommende Jahr etwa 99 Millionen Euro veranschlagt. Grund sei die steigende Zahl von Menschen, die in Deutschland Zuflucht suchten und in den Bundesländern nach einem festgelegten Schlüssel untergebracht werden. Im Landeshaushalt sind dafür laut Ministerium in diesem Jahr etwa 79 Millionen Euro veranschlagt. 2014 waren es knapp 45 Millionen Euro./Quelle: MDR Thüringen)

    99 MILLIONEN EURO!!!! Wahnsinn. Und in Erfurt wollten sie Freibäder und Kindergärten schließen, Brücken werden nicht gebaut und auf den Straßen bricht man sich fast die Achsen vor lauter Schlaglöcher. Aber zum Glück bringen uns diese Typen ja mehr ein, als sie kosten.

  12. #15 BRDDR (26. Jul 2015 15:43)

    Wenn man sich an irgend etwas überfressen hat, bekommt man zuerst Magengrimmen, später muß man sich übergeben.
    Und dann ist alles wieder gut.

  13. Solchen glitschigen Müll könnte ich auch von mir geben.
    Ich trete jetzt in alle demokratischen Parteien ein und wähle dann den zum Kanzler, der mir eine Sabbelprofessur anträgt, C-4, versteht sich, dann halte ich denen zweimal täglich so einen Vortrag.

    Wenn ich an die Zukunft denke, dann graut es mir nicht nur angesichts der ganzen Eindringlinge, sondern fast ebenso vor diesem ganzen akademischen Bodensatz dieser hunderten überflüssiger Studienabschlüssler, die ohne Unterlaß den Arbeitsmarkt fluten werden und somit zur perpetuierung der al-, Betreuungs- und Betroffenheitsindustrie.

  14. #14 Heisenberg73 (26. Jul 2015 15:40)

    Der Fuchs ist schlau und stellt sich dumm, bei Linken ist es andersrum.

    Denn die sind dumm und stell’n sich schlau,
    machen auf Hund und bell’n: WAU!WAU!

  15. Gut geschmierte,akademische Labersäcke braucht das Land,das macht dann das Thema wichtig und es wird den dummen Menschen dann erklärt…
    Diese Fürsten braucht kein Land,das was die dummen, unterprivilegierten Menschen,diesen und den ganzen Politschwadronierer voraus haben,ist die unmittelbare Konfrontation der Realitäten.
    Diese Menschen geniessen keinen Schutz vor dem Islam-und Asylpack,die werden täglich mit diesen Auswirkungen bereichert und machen sich ihre eigenen Gedanken.
    Sie leben vom Existenzminimum,müssen selbst bei ehrlicher Arbeit noch aufstocken,können den Urlaub auf Balkonien verbringen und wenn das Auto mal kaputt geht,wird auch der Ausflug ins Phanatsialand gestrichen.
    Wie wollen diese Vaterlandsverräter denen erklären,dass zwar für sie kein Geld da ist und höher bezahlte Jobs schon gar nicht,aber diese Asylheuschrecken den ganzen sozialen Sektor inc. Büchereien,Jugendtreffs oder Schwimmbäder regelrecht wegfressen…
    Der Herr Soziologe und alle anderen Vaterlansverräter,sitzen ja gut alimentiert in ihren Elfenbeintürmen und können auch weiterhin uneingeschränkt über die fremdenfeindliche Nazidurchtränkte Unterschicht herziehen,was für mich auch nur reinster Rassismus am eigenen Voplk dar stellt.

  16. #19 18_1968

    Schau dich doch nur mal um bei den NGOs, und diesen ganzen neu gegründeten „Gegen Rechts“-Vereinen die wie Pilze aus dem Boden schießen um. Da sitzen nur irgendwelche „ich habe was mit nutzlosen Abschluss studiert“ „Akademiker“. Für die freie Wirtshaft sind die nicht zu gebrauchen, also gründen die irgendeinen „Gegen Rechts“ Verein, und dann wird über die linksversifften Medien Druck auf Bürgermeister, Politiker etc. ausgeübt diesen Verein mit Steuerkohle zu pampern, inklusive Festanstellung für diese wertlosen „Akademiker“. Bestes Beispiel ist München:

    Leitartikel: Die städtische Antifa-Organisation, die in München zur Beobachtung der politischen Opposition, wie etwa der AfD, angeheuert wurde, wird durch die Stadt finanziert.

    http://www.blu-news.org/2015/07/15/die-mietmaeuler-des-dieter-reiter/

  17. Also Angst als Motivation?

    Ja, Unsicherheit würde ich sagen, eher kulturell als wirtschaftlich. … das weicht alles vom Lebensstil des Standard-Normalbürgers ab und wird deswegen als bedrohend empfunden.

    Wenn ich diese blöden Vokabeln schon höre! Ich will das alles einfach nicht, es gefällt mir nicht, ich mag es nicht, basta! Und warum ich das nicht will, ist meine Sache und völlig zweitrangig. Da kannst du deine abgedroschenen Reflex-„Erklärungen“ so lange absondern, wie du willst, dummer Schwätzer!

    Und dann wieder dieses arrogante Herabsehen auf den „Standard-Normalbürger“, lächerlich. Demnach wären also das kleine Häuflein der PEGIDA-Demonstranten die „Standard-Normalbürger“. Kann doch irgendwie nicht hinkommen, oder? Sind nicht die gehirngewaschenen, gutmenschlich-verblödeten, politisch-korrekten Mitläufer auf der Gegenseite viel eher die „Standard-Normalbürger“?

  18. Nehmen wir mal an, ein Vermieter läßt sein Haus völlig verkommen, es regnet hinein, die Treppengeländer wackeln bedenklich, Beleuchtung geht nicht usw. Die Mieter machen Rabatz und beschweren sich: die Mißstände sollen behoben werden.

    Der steinreiche Vermieter hält sich aber einen Soziologen, und der wird in einem Interview zu den Motiven der rebellischen Mieter befragt, da könnte er den gleichen Scheiß runterleiern:

    Also Angst als Motivation?

    Ja, Unsicherheit würde ich sagen, eher kulturell als wirtschaftlich. … das weicht alles vom Lebensstil des Standard-Normalbürgers ab und wird deswegen als bedrohend empfunden.

  19. #1 Marie-Belen (26. Jul 2015 14:51)
    WOW, ich wußte gar nicht, daß die Niederländer (Bio-Niederländer wohlgemerkt!) bis zu 40 Prozent aus ungebildeten Menschen bestehen!
    Aber Jan van Deth muß es ja wissen – als Niederländer.
    Hat er etwa wegen dieser Aussage sein Lehramt in Holland verloren und als Asylant in Deutschland diese Professur in Mannheim erhalten ???
    —————————————————–

    In DE kriegt jeder noch so gescheiterte Sozialwissenschaftler an den Lach-Unis Arbeit, solange er gehörig links verankert ist. Für linke Laberfächer für untalentierte Studenten ist immer noch Platz!

  20. Jan van Deth ist kein Wissenschaftler, sondern Ideologe.
    Ein seriöser Wissenschaftler würde nachprüfbare Belege für seine Aussagen bringen.

  21. Der Herr Professor sollte sich doch auch hier mal des Vergleichs zur NS-Zeit bedienen, der in seinen Kreisen doch sonst so beliebt ist. In der NS-Zeit sind die geistigen Eliten nämlich massenhaft in die NSDAP und in die SS eingetreten. Gerade die Geisteswissenschaften waren Brutstätten der NS-Ideologie. Gebildet sein bedeutet halt zu aller erst einmal, besonders lange und besonders intensiv in Schule und Hochschule die vorherrschende Staatsideologie vermittelt zu bekommen. Problem ist halt, dass die weniger gebildeten sich häufig ihren gesunden Menschenverstand erhalten haben, aber nicht darauf trainiert sind, andere zu überzeugen und einen funktionierenden Widerstand zu organisieren.

  22. #28 ridgleylisp (26. Jul 2015 22:03)

    Sein Lehramt in Holland war bei Radboud Uni in Nijmegen, auch bekannt als Havanna a/d Waal (Waal = Fluß bei Nijmegen).

    In den Niederlanden ist (von allen Niederländern) ca. 22% niedrig gebildet, 35% zwischen 25 und 64 Jahren hochbildet, und 43% ist höher unterrichtet.

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