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Riesen sterben langsam

image [1]Sommer 2015 – dumpf drückt der Mehltau, der über diesem Land liegt, auf die Gemüter. Man lebt in einem Neo-Biedermeier, zieht sich zurück ins Private wie in Zeiten der Restitution und der gescheiterten Demokratiebewegung Mitte des 19. Jahrhunderts. Ist die Kanzlerin gerade mit einem gegen alle Widerstände brutalstmöglich durchgedrückten politischen Abenteuer grandios gescheitert, das mindestens 65 Milliarden (!) Euro kosten wird und wird selbst jetzt noch versucht, mit der üblichen Vernebelungstaktik eine beinharte und im wirklichen Leben mit Gefängnisstrafen geahndete Insolvenzverschleppung zu übertünchen?

(Von Yorck Tomkyle)

In einer nicht nur simulierten Demokratie müßte auf ein solch massives und vorhersehbares Versagen zwangsläufig der Rücktritt aller Entscheidungsträger von ihren Ämtern und eine angemessene Bestrafung folgen. In Deutschland 2015 hört man noch nicht einmal eine Forderung danach. Opposition?! War da was?!

Aber natürlich: wer sollte das auch fordern – haben doch alle Parteien und auch die Leitmedien in diesem Land für diesen Kurs gestimmt oder geworben! Das hat die Kanzlerin wie immer sehr geschickt gemacht – alle einbinden und dadurch hinterher von niemandem zur Verantwortung gezogen werden können!

Die AfD, die aus dem Griechenland-Desaster ganze Honigtöpfe saugen könnte, beschäftigt sich derweil lieber mit ihrer Selbstsprengung. Und der Bürger? Der mündige Bürger der vielgelobten Demokratie in diesem Land? Zieht sich zurück oder läßt sich gar aufhetzen durch mediale Dauerfeuer-Desinformationskampagnen und wird schließlich via Facebook etc. zur Mobbing-Hilfstruppe der Säger am eigenen Ast – er bemerkt gar nicht, um es mit Erich Kästner zu sagen, daß er aus dem Kakao, durch den er gezogen wird, schließlich auch noch trinkt.

Gestern rief mich ein Bekannter aus dem oberbayrischen Rosenheim an. Er sei vor einigen Tagen am Bahnhof gewesen und habe dort auf einer der großen Bahnhofstreppen Dutzende von jungen schwarzen Männern sitzen sehen, bewacht von einem massiven Polizeiaufgebot. Keine Frauen, keine syrisch oder irakisch aussehenden Menschen. Eher Somalis oder Menschen aus anderen schwarzafrikanischen Ländern. Er habe dann mit einer Passantin darüber gesprochen und sich erstaunt darüber geäußert. Diese habe ihm lapidar geantwortet, daß sich dieses Szenario mittlerweile täglich dort abspiele.

Er sagte mir, daß ihm immer mehr auffalle, wie sich das Rosenheimer Stadtbild verändere – man sehe zunehmend Gruppen von schwarzen jungen Männern durch die Straßen ziehen. Das Auffälligste schien ihm, wie gut diese zumeist gekleidet seien und daß sie meist Handys hätten. Das gönne er ihnen ja, aber es decke sich nicht so ganz mit dem medial verbreiteten Klischee von den armen syrischen Familien, die vor dem IS zu uns fliehen. Offenbar kämen täglich ca. 180 illegale Einwanderer in die Stadt; bei einer Stadt mit 60.000 Einwohnern sei damit errechenbar, wie schnell sich das Stadtbild auch weiter verändern werde.

Er erzählte mir vom Besuch eines befreundeten Ehepaares, dessen Tochter auf das Gymnasium in Raubling geht, der Nachbargemeinde Rosenheims. Vor einigen Monaten habe der Landrat Berthaler den Eltern der Schüler eröffnet, daß die Sporthalle der Schule als Notunterkunft für „Flüchtlinge“ in Betracht gezogen werde. Aber, so habe er angefügt, dies sei ja nur ein absoluter Plan B, der höchstwahrscheinlich sowieso nicht zum Tragen käme. Nachdem so die Gemüter beruhigt worden waren sei ziemlich kaltschnäuzig recht zeitnah mit den Umbauarbeiten für die „Flüchtlinge“ begonnen worden, die unmittelbar danach auch dort eingezogen seien.

Sarkastisch erklärte mein Bekannter, es sei ja gute deutsche Politikertradition, zu behaupten, daß Dinge, die längst geplant sind, nicht passieren werden. Es seien auch keine „Flüchtlingsfamilien aus Syrien“ gekommen, sondern fast nur junge Männer aus Somalia, Sierra Leone und dem Kosovo. Die paar Frauen, die man dort mit einquartiert habe, seien „aus Sicherheitsgründen“ bereits nach kurzer Zeit verlegt worden. Den Schulkindern, insbesondere den Mädchen, habe man nahe gelegt, daß sie sich züchtig kleiden und die jungen „Flüchtlinge“ nicht mit Blicken provozieren sollten.

Offenbar habe man den Neuankömmlingen aber dennoch so wenig vertraut, daß jetzt ein Sicherheitsdienst mit 6 Mann vor Ort sei, um aufzupassen, daß nichts passiert. Es habe aber trotzdem schon mehrere Polizeieinsätze wegen Randale und anderen Gewaltdelikten gegeben.

Die sich getäuscht sehenden Eltern hätten anfangs versucht, sich gegen diese Zustände zu wehren und vor allem auch gegen das erbärmliche Verhalten der örtlichen Politiker protestiert. Es habe dann „einen massiven Brief an die Eltern“ gegeben, in dem diesen „Rassismus und Fremdenfeindlichkeit“ unterstellt wurde. Seitdem herrsche gespannte Ruhe, aber es gebe offenbar nicht wenige, die mit der geballten Faust in der Tasche lebten, weil sie sich von ihren Volksvertreten hintergangen und im Stich gelassen fühlten.

Am Ende des Telefonats fragte ich ihn, was denn jetzt zu tun sei. Er stöhnte resigniert. Nichts, sagte er schließlich. „Unsere Politiker haben uns verraten und belogen. Sie haben überhaupt keine Idee wie sie diesen Massenansturm von illegalen Einwanderern bewältigen sollen. Grenzkontrollen lehnen sie aus politischen Gründen ab, obwohl in den 10 Tagen verschärfter Kontrollen während des G7-Gipfels 10.000 Illegale aufgegriffen wurden – an einer einzigen Grenze. Rechne das doch mal hoch! Weißt Du, wir könnten ja versuchen, das zu bewältigen, wenn wir wüßten, daß es irgendwann aufhört. Aber es wird weiter zunehmen, weil es sich in den Herkunftsländern herumspricht wie das hier läuft. Es warten bereits Millionen darauf, hier bei uns ein besseres Leben führen zu können. Und die Verantwortlichen wissen das. Und weil unsere Politiker und ihre Medien zu feige sind, vernünftige Konzepte zur Lösung dieses Problems zu finden, haben sie sich eben darauf verlegt, uns, ihr Volk, das seine Verwaltung vertrauensvoll in ihre Hände gelegt hat, einzulullen oder, wenn das nicht mehr funktioniert, einzuschüchtern. Damit es niemand wagt, dagegen aufzubegehren, daß sie gerade die Zukunft unserer Kinder verspielen. Dabei geht es den Menschen gar nicht um Geld oder irgendwelche diffusen Ängste. Es geht um die immer konkreter werdende Angst, seine Kultur, seine Heimat zu verlieren und eines Tages in einem Land aufzuwachen, daß nicht mehr uns, den Deutschen, gehört.“

Ich war noch lange wach an diesem Abend. Ich dachte an meine Kinder und daran, daß ich verpflichtet bin, ihnen zu helfen, daß sie in ihrem Land, Deutschland, eine Zukunft haben. Und mir dämmerte einmal mehr, daß wir es selbst sind, die ihnen die Zukunft verbauen.

Schon Napoleon wußte, daß man die Deutschen hervorragend gegeneinander aufhetzen kann – so schwächt man ein Volk, damit man es unterjochen kann. Der Unterschied zu damals ist nur der, daß es heute die eigenen Leute sind, die das mit ihrem Volk machen. Bei den heutigen Deutschen kommt noch übersatte Bequemlichkeit und die Feigheit, diese zu verlieren, hinzu.

Riesen sterben langsam und Frösche lassen sich gern kochen. Deutschland, das Land unserer Vorfahren, braucht jetzt mutige Männer und Frauen, die sich dafür einsetzen. Damit es morgen das Land unserer Kinder sein kann.

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