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Suhl: Erstaufnahme bald geschlossen?

image [1]Im Erstaufnahme-Lager der südthüringischen Stadt Suhl (Foto) sollen aufgrund von Überbelegung und baulichen Mängeln katastrophale Zustände herrschen. Hygiene und medizinische Versorgung seien „bestenfalls rudimentär“. Massenschlägereien [2] kommen vor. In den Zimmern finden Kämpfe um die nicht ausreichenden Betten statt (1800 statt zulässiger 1200 Personen), berichtet die Ostthüringer Zeitung [3]. Zitat: „Die Stadt Suhl hatte bereits erhebliche Baumängel in der Unterkunft beklagt. Sie stellte dem Betreiber ein Ultimatum zur Behebung der Mängel und drohte mit der Schließung der Einrichtung.“ Betreiber der Erstaufnahme-Lager sind die Bundesländer, in diesem Fall ist somit Rot-Rot-Grün [4] unter der Leitung von Ministerpräsident Bodo Ramelow zuständig. Seine erste Amtshandlung im Dezember war ein Abschiebestopp.

Hier die Entwicklung im Zeitraffer:

» Dezember: In Thüringen hat die erste rot-rot-grüne Landesregierung mit der Arbeit begonnen. Nach der Ernennung der Minister durch Ministerpräsident Bodo Ramelow traf sich das Kabinett am Freitagnachmittag zu einer ersten Sitzung. Angekündigt wurde, dass ein Winterabschiebestopp für Flüchtlinge zu den ersten Amtshandlungen von Rot-Rot-Grün [5] zählen werde. Auf die Frage, was diese Maßnahme koste, sagte Ramelow: »Das kostet zunächst erst einmal Menschlichkeit.«

» April: AfD fordert [6] Landesstelle zur Abschiebung abgelehnter Asylbewerber

» April: CDU: Rot-Rot-Grün verhindert 1000 Abschiebungen [7]

» April: Ramelow für rasche Einbürgerung von Illegalen [8]

» Mai: Landesregierung kontert Kritik an Abschiebepraxis – zu dem Zeitpunkt 3300 ausreisepflichtige [9] „Flüchtlinge“!

Wie verbohrt man in Thüringen im Umgang mit dem Thema Asyl ist, zeigt auch dieser Fall – da bildet auch die CDU [10] keine Ausnahme:

fachwerkhaus-fuer-asylbewerber-gekauft [11]

Der südthüringische Landkreis Hildburghausen kaufte das Fachwerkhaus „Rindermannshof“ in Schleusingen, um dort 35 Asylbewerber anzusiedeln. Gleichzeitig hatte ein „rechtsgerichtetes Bündnis“ Interesse an dem Haus. Dem wollte man zuvorkommen. Nun stellte sich aber heraus, dass das Gebäude zum Betrieb einer Asylunterkunft zu teuer ist:

Der Landkreis Hildburghausen will wegen hoher Kosten nun doch keine Asylbewerber im Fachwerkhaus Rindermannshof in Schleusingen unterbringen. Der Leiter des Kreis-Sozialamtes, Dirk Lindner, sagte MDR THÜRINGEN, für das Gebäude würden hohe Brandschutzauflagen gelten. Um sie zu erfüllen, müssten rund um die Uhr zwei Mitarbeiter abgestellt werden.

Was der Landkreis nun mit dem Anwesen vorhat, ist nicht bekannt. Hauptsache, es wurde erst einmal Steuergeld verbrannt.

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