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Asylkrise – politische Heimat geht verloren

Die im Bundestag vertretenen Parteien haben sich so weit vom Bürger entfernt, dass sie zumindest in der Flüchtlingsfrage die Mehrheit der Bevölkerung nicht mehr vertreten. Dabei trifft gerade diese Frage einen Nerv unserer Gesellschaft; denn hier geht es nicht nur um Kosten, organisatorischen Aufwand oder irgendwie schon zu verkraftende Unzulänglichkeiten. Es geht um den Kernbereich unseres persönlichen Lebens, der sich nach dem Willen unserer politischen Führer nachhaltig und auch für kommende Generationen grundlegend verändern soll.

Kein Wunder also, wenn das Unwohlsein immer deutlicher wird und bis hin zu immer radikaleren Protesten anschwillt. Denn keineswegs jeder möchte die von unserer Regierung verordnete Veränderung. Man muss weder Nazi oder irgendwie rechts, noch Ausländer- oder Islamfeind sein, um eine grundlegende Änderung der Verhältnisse abzulehnen. Schon wer sich einfach nur ganz wohl fühlt in unserem Land – oder wie Helmut Kohl es gesagt hätte: „diesem unserem Land“ -, so wie es ist, muss sich von der Regierung mit teilweise abenteuerlicher Argumentation erklären lassen, dass es so eben nicht bleiben könne…

(Ein Anonymus schreibt bei Tichy!)