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HH: Verordnete Willkommenskultur für Schüler

willkommenEine besonders perfide Vereinnahmung von deutschen Schülern hat jetzt die Hansestadt Hamburg im Programm. Im Projekt „Schüler leben Willkommenskultur – Gemeinsam unterwegs in Hamburg!“ sollen deutsche Schüler „zugewanderten“ Mitschülern zeigen, wie „die Metropolregion Hamburg auf interessante und kulturell vielfältige Weise erfahren werden kann.“

(Von Sarah Goldmann)

Der Bildungsserver der Hansestadt stellt das Konzept vor, das vom Hamburger Verkehrsverbund (HVV) angeboten wird:

Die Idee: Schüler zeigen zugewanderten Mitschülern, wie die Metropolregion Hamburg auf interessante und kulturell vielfältige Weise erfahren werden kann. Die Schüler entwickeln hierfür das Konzept einer Erkundungstour, das Lernziele und methodisches Herangehen sowie Stationen, Routen und zugeordnete Aufgaben definiert.

Das Konzept wird an einem „Tag der Begegnung“ realisiert. Die Schüler dokumentieren Konzept und Umsetzung in Text, Bild bzw. Video und präsentieren ihr Projekt auf einer gemeinsamen Abschlussveranstaltung. Eine unabhängige Jury beurteilt und bewertet die Projekte. Es werden attraktive Preise vergeben.

An solch einer Veranstaltung kann man erst einmal nichts aussetzen. Wenn junge Leute sich kennenlernen, miteinander reden, etwas (Kulturelles) unternehmen, so ist das natürlich sinnvoll und gut. Was sollte man dagegen sagen?

Eine erste grundsätzliche Frage wäre, ob es sinnvoll ist, Menschen zu integrieren, bevor überhaupt über ihren Aufenthalt entschieden ist. Sie stellt sich aber nur theoretisch, denn mittlerweile darf wohl jeder bleiben, der illegal deutschen Boden betreten hat. Die Hamburger Polizei wurde ja geradezu angewiesen, rechtliche Bedenken fallen zu lassen.

Hier soll aber gefragt werden, was mit den deutschen Schülern passiert, die nicht an solch einer Veranstaltung teilnehmen wollen.

Darf eine Schülerin sagen: Ich will mich an diesem Projekt nicht beteiligen? Ich will keinen illegalen Zuzug nach Hamburg? Ich will nicht mitmachen bei der Unterwanderung und Aushöhlung unseres Asylrechts? Ich will keine neuen Leute kennenlernen, meine Freunde reichen mir?

Wie wird ihr Lehrer reagieren, der das Projekt im Unterricht vorschlägt oder sich schon bei der Schulbehörde angemeldet hat? Oder der Herr vom HVV, wenn er in den Unterricht kommt?

Kontakt:

Bildungsbehörde Hamburg:
Tel. 040/42 863 37 07
E-Mail: matthias.dehler@bsb.hamburg.de

Hamburger Verkehrsverbund:
Dr. Andreas Huber, Tel. 040/72 594 181
E-Mail: huber@hvv-schulberatung.info


(Hinweis an unsere Leser: Wir bitten Sie bei Schreiben an die Kontaktadresse, trotz aller Kontroversen in der Sache, um eine höfliche und sachlich faire Ausdrucksweise.)