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Video: Jauche über unsere Antwort auf Paris

Nachdem europaweit nun klargestellt wurde, dass wir auf keinen Fall den Islam und noch weniger die moslemischen Invasoren für den Terror, der unseren Kontinent in Besitz nimmt, verantwortlich machen dürften, stellt Günther Jauch heute Abend um 22 Uhr in der ARD die Frage, was unsere Antwort auf den Terror sei. Beantworten sollen das: Björn Höcke (AfD), Dr. Hans Peter Raddatz (Orientalist), Michael Stürzenberger (PI-Autor), Andreas Thiel (Schweizer Satiriker) und Nicolaus Fest (Ex-BamS-Vize). Sorry, man wird ja wohl noch träumen dürfen… Nein, es sind natürlich die Üblichen Islam-Beschwichtiger: die waffen- und strategielose Verteidigungsministerin Ursula von der Leyen (CDU), die lebende Drohgebärde Martin Schulz (SPD), Georg Mascolo (Ex-Spiegel-Chefredakteur), sein moslemisch-arabischer Kollege Jaafar Abdul Karim (DW) und „Mr. Tagesthemen“ Ulrich Wickert. Für alle mit Neigung zu Bluthochdruck empfehlen wir den Fernseher auszuschalten und PI zu lesen.

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Merkel größter Schadensverursacher Europas

imageDie unbedachte Migrationspolitik von Bundeskanzlerin Angela Merkel hat eine Bedrohung für ganz Europa geschaffen, erklärte der ehemalige polnische Regierungschef Leszek Miller [Vorsitzender der Linkspartei SLD, Foto] in einem Kommentar zu den Attentaten in Paris. Beim Besuch der französischen Botschaft in Warschau, wo er der Opfer des Blutbades in Paris gedachte, kritisierte Miller Merkels Politik. „Angela Merkel ist der größte Schadensverursacher Europas“, betonte er. Mit ihrer unbedachten Migrationspolitik habe Bundeskanzlerin Angela Merkel eine Bedrohung für ganz Europa geschaffen und den Kontinent damit ins Unglück geführt. Niemand habe die Regierungen und Gesellschaften der EU zuvor gefragt, ob sie zu einer Massenzuwanderung bereit wären, fügte er hinzu. (Quelle: sputniknews.com)




Brüssel: Paris-Terrorist festgenommen

belgienBei einer Razzia im sozialschwachen Brüsseler Stadtteil Molenbeek nahm die Polizei, nach einem Amtshilfeersuchen der Pariser Behörden gestern Abend drei Personen fest. Mindestens eine davon sei nachweislich am Freitagabend in Paris gewesen. Das bestätigte Belgiens Premierminister Charles Michel. Nach Angaben des französischen Staatsanwalts François Molins benutzten die moslemischen Terroristen am Freitag mindestens zwei Fahrzeuge, mit laut Zeugenaussagen, belgischen Kennzeichen. Am Samstagmorgen bei einer Kontrolle an der belgischen Grenze war bereits eines der Fahrzeuge, ein schwarzer Polo, in dem ein Brüderpaar aus Brüssel saß, angehalten worden. Bei einem der nun Verhafteten handelt es sich um einen der insgesamt drei Brüder, auch der Polo wurde in Molenbeek sichergestellt. Françoise Schepmans, die Bürgermeisterin Molenbeeks, sagte, es handle sich um regelrechtes Terrornetzwerk.

(Von L.S.Gabriel)

Das zweite Fahrzeug, einen schwarzen Seat fanden die Behörden nahe Paris, in dem Auto befanden sich mehrere Kalaschnikows.

In Paris identifizierten die Behörden derweil einen der Mörder aus dem Konzertsaal des Bataclans. Es handelt sich um den bereits „wegen kleinerer Delikte“ vorbestraften 29-jährigen „Franzosen“ Ismael M. Nebenbei war der Moslem aber nach Angaben der Staatsanwaltschaft auch wegen seiner Radikalisierung aktenkundig.

Das Bataclan war vermutlich nicht nur wegen der möglichst hohen Opferzahl ausgesucht worden, sondern wohl auch weil es sich bei den Besitzern um Juden handelt. Das erinnert an das grausame Islammassaker in Nairobi 2013, das betroffene Kaufhaus hatte auch jüdische Eigentümer, alle Nichtmoslems wurden damals abgeschlachtet.

Sicher ist wohl mittlerweile auch, dass die beiden Selbstmordattentäter, die sich vor dem Stade de France in die Luft sprengten, in Europa „Schutzsuchende“ waren und ebenfalls in Molenbeek lebten. Der eine soll demnach aus Syrien auf die griechische Insel Leros „gerettet“ worden sein. Von dort reiste er mit einer staatlichen Schlepperfähre aufs Festland und weiter nach Athen. Der andere, Amad M., kam wohl mit dem Insavionstrupp aus der Türkei.

Fazit: Es reisen nachweislich mit den angeblich „Flüchtenden“ islamische Terroristen nach Europa ein. Nicht wenige davon haben bereits hier Straftaten begangen und sind vorbestraft. Da auch schwere Verbrechen nicht dazu führen laufende Asylverfahren zu beeinträchtigen, u.a. weil ja dem armen Terroristen aufgrund seiner Taten daheim die Todesstrafe drohen könnte, werden diese Personen nicht abgeschoben, sondern „beobachtet“. Wie effizient diese Beobachtung ist, beweist diese Causa erneut.

Dazu kommen die „Söhne und Töchter“ unseres Bundesinnenministers Thomas de Maizières (aus Syrien zurückgekehrte Dschihadisten mit Mordauftrag), für die wir „Verantwortung übernehmen“ müssten.

Wer übernimmt eigentlich endlich Verantwortung für die Bürger Europas?

Hier ein Video der Festnahme:




„Seehofer, machen Sie sich nicht mitschuldig!“

imageSehr geehrter Herr Ministerpräsident, ich schreibe Ihnen, da ich als Bürger dieses Landes ansonsten keine nennenswerten Möglichkeiten habe, mich politisch zu artikulieren. Sie wissen natürlich, warum ich Ihnen gerade heute schreibe. Sie können sich auch denken, daß die Sorgen der Menschen, die sie zu beschützen haben, nach den Anschlägen von Paris nicht kleiner geworden sind. Meldungen wie die, daß die Regierung offiziell zugibt, den Überblick über die Anzahl und Herkunft der – nach wie vor unvermindert – illegal ins Land strömenden Menschen völlig verloren zu haben, oder wie die, daß einige der Attentäter tatsächlich unter den „Flüchtlingen“ waren, die in Europa angekommen sind, erschüttern weiter das Vertrauen in diese Regierung.

(Offener Brief von Yorck Tomkyle an Horst Seehofer)

Dazu trägt auch die Tatsache bei, daß schwere Waffen offenbar auf unseren Autobahnen von Kriminellen und Terroristen in größerem Stil transportiert werden. Denn wie anders konnten die Massenmörder von Paris zu ihren Waffen kommen als daß die Auftraggeber mehrere Waffenkuriere losgeschickt haben? Die Tatsache, daß die bayerische Polizei einen von ihnen erwischt hat (der sich auch ziemlich dämlich angestellt hat) ist daher wenig beruhigend.

Merkel sagte am Morgen des Attentatstages, sie habe alles im Griff. Bitter fühlt man sich am Abend an jemanden erinnert, der auch mal vom Endsieg schwadronierte, als der Feind schon längst vor den Toren der Hauptstadt stand. Herr Ministerpräsident, es wird der Tag kommen, an dem auch bei uns solch ein Anschlag verübt werden wird. Sie wissen das und wir da draußen wissen das auch. Spätestens dann wird Merkel dafür auch direkt verantwortlich gemacht werden. Es wird der Tag kommen, an dem deutsche Kinder mit blutverschmierten Händen Pappschilder hochhalten werden auf denen steht „Mama Merkel, hilf uns!“

Wollen Sie wirklich, daß neben Gabriel auch Ihr Name auf diesen Schildern erscheint? Jeder, der diese „Politik“ von Merkel mitträgt, macht sich mitschuldig an dem, was da auf uns zukommen wird. Und die Menschen im Land wissen das auch. Lassen Sie nicht zu, daß Sie und die CSU mit in diesen Strudel gerissen werden und handeln Sie endlich anstatt zu reden und ein paar halbherzige Projekte auf den Weg zu bringen, die nichts bringen.

Oder ist es so, daß die Regierung sowieso damit rechnet, daß wir alle in Zukunft immer mal wieder ein paar Gewaltakte werden ertragen und aushalten müssen nach dem Motto „Europa und die Menschlichkeit sind uns das ja wohl wert“? Ist es so, daß unsere Regierung es schon aufgegeben hat, uns überhaupt nur schützen zu wollen?

Die Gerüchte in der Bevölkerung über Mütter, die mit ihren Töchtern zur Polizei gehen, die nichts anderes zu tun hat, als sich darum zu kümmern, daß nichts an die Öffentlichkeit kommt oder von Vätern, die zur Presse gehen, die – entgegen ihrem Credo von einer freien und unabhängigen Presse – ebenfalls nichts anderes zu tun hat, diese Gerüchte verstärken das Mißtrauen gegenüber dem Staat und seinen Stützen.

Ein Staat, der irgendeine Flüchtlinge-sind-nicht-krimineller-als-Deutsche-Statistik als Beruhigungspille vom BKA anfertigen läßt, von der jedem sowieso klar ist, daß sie entsprechend frisiert wurde. Möglicherweise aber müssen die Ergebnisse selbst dieser Statistik nun etwas überarbeitet werden – schließlich waren einige der Massenmörder von Paris ja auch „Flüchtlinge“ und eine dreistellige Zahl von Opfern hatte ja selbst der NSU scheinbar nicht.

Was muß noch passieren, damit wenigstens Sie erkennen, daß jetzt endlich gehandelt werden muß? Daß platte Worthülsen nach dem Motto „Vorwärts immer, rückwärts nimmer!“ nichts bringen? Die Zeit dieser Regierung läuft ab. Merkel hat in der ersten Krise ihrer Regierungszeit, die sie nicht aussitzen konnte, bewiesen, daß sie völlig unfähig ist, in so einer Situation die Regierungsgeschäfte dieses Landes zu führen. Sie hat abgewirtschaftet und Sie wissen das auch.

Sorgen Sie dafür, daß sie endlich den Weg frei macht für jemanden, der das Prädikat „Regierungschef“ verdient und der nicht nur in Schönwetterzeiten in der Lage ist, einen Bundeskanzler darzustellen. Wenn es so weitergeht, dann wird Paris bald auch in Deutschland sein und wir alle werden dann wissen, wem wir das zu verdanken haben. Sie haben es in der Hand, das zu verhindern. Tun Sie es.




Nach Islam-Terror in Paris: Bundesregierung will „Kampf gegen Rechts“ verstärken

imageBundesinnenminister Thomas de Maizière hat sich nach einem Treffen mit Kanzlerin Angela Merkel und anderen zuständigen Ministern zu den Konsequenzen aus den Terrorattacken von Paris geäußert: „Auch Deutschland steht unverändert stark im Fadenkreuz des internationalen Terrorismus… die islamistischen Gefährder werden überwacht, aber wir überwachen auch die Rechtsextremen, die darauf reagieren könnten.“ Genauso hat man in Berlin seit 9/11 nach jedem islamischen Anschlag reagiert, und so rückten die Entscheider der Politik und im Gleichschritt mit ihnen die Medien immer weiter nach links und der Souverän notgedrungen nach rechts. Inzwischen gehört alles, was nicht links verortet werden kann, zum rechten Rand.

(Von Alster)

Nach jedem Terroranschlag hofften Europas mündige Bürger vergeblich auf angemessene Reaktionen der Verantwortlichen gegenüber dem antiwestlichen Islam; auf einen „Game Changer“. Und diesmal? Weit gefehlt! Dieses Mal kommt die von Merkel forcierte „Flüchtlingskrise“ mit den wohl mindestens um die 80+ Prozent meist jungen Moslems hinzu, und damit die Angst der etablierten Politiker mitsamt gleichgeschalteter Medien vor einem Erstarken der „Rechtspopulisten“. So bittet denn der Innenminister de Maizière ausdrücklich darum, keine Verbindung zwischen dem islamischen Terror und dem hauptsächlich islamischen Asylantenforderer-Ansturm herzustellen: „Bitte, bitte keinen Bogen zur Flüchtlingsdebatte herstellen!“ So ein Pech, Herr Minister, der „Bogen“ ist längst da, denn zwei Terrorverdächtige kamen über Griechenland als „Flüchtlinge“, wie AFP bestätigte.

Nun zieht sich wie ein roter Faden durch sämtliche Mainstream-Presse und Fernsehtalk-Schwätzereien, dass nicht nur der Islam nichts mit dem islamischen Terror zu tun hat (Mazyek mit Saudi-Arabien mal wieder vorneweg), nun dürfen wir die Hinweise des Verfassungsschutzes, dass unter den „Flüchtlingen“ Personen mit islamischem Kampfauftrag seien, nicht mal mehr aussprechen! Verboten!

Wie sagte de Maizière?: „…die islamistischen Gefährder werden überwacht, aber wir überwachen auch die Rechtsextremen, die darauf reagieren könnten.“ Und so geht das: Die Bundesregierung richtet 250 zusätzliche Stellen im Bundesamt für Verfassungsschutz ein, davon 150 für die Bekämpfung des Rechtsextremismus. „Es ist absolut notwendig, dass wir angesichts der Terrorgefahr durch Islamisten und Rechtsradikale unsere Geheimdienste personell verstärken“, zitierte die Bild am Sonntag ein namentlich nicht genanntes Mitglied der Großen Koalition.

Der islamische Terror in Paris hat zielgerichtet wesentliche Bestandteile unserer westlichen Zivilisation angegriffen, die seit vielen Jahren in unserem Alltag schleichend abgeschafft werden, wie: Musik, Sport, Haram-Restaurants und Bars. Man will unsere westliche Lebensweise sukzessive durch die „islamische Lebensweise“ (so nennen islamische Organisationen die Scharia in ihren Grundsatzpapieren) ersetzen. Politik und Medien wollen/können das nicht thematisieren und wollen Kritik daran am liebsten komplett verbieten.

Derweil zeigen allerorts „Flüchtlinge“ ihre Dankbarkeit über die großzügige Aufnahme in Europa. Hier „bitten“ sie in der Cafeteria einer Asylunterkunft in Schweden um besseres Essen. Keiner würde sich um sie kümmern, meinen sie und rufen „Diebe, Diebe“ (ab 0:50 min). Ein Versuch, mit dem Video um Sympathie und noch mehr Willkommenskultur zu werben:




Merkels kalkulierter Wahnsinn bedroht uns alle

imageWer auch immer dieses Drehbuch geschrieben hat – es muss ein diabolisches Genie gewesen sein: Nur wenige Stunden nach dem gespenstischen „Ich habe alles im Griff“-Auftritt von Bundeskanzlerin Angela Merkel im Fernsehen zeigten acht junge zum Selbstopfer bereite islamistische Killer, dass weder die angeblich „mächtigste Frau der Welt“ noch ihr benachbarter Präsident der Atommacht Frankreich außer ihren zahlreichen Leibwächtern und politisch-medialen Speichelleckern irgendwas im Griff haben. Deswegen löst sowohl Hollandes martialisch-hilflose Rhetorik wie auch Merkels verlogenes Beileids- und Toleranz-Geschwalle nach dem Morden bei jedem noch einigermaßen bei Sinnen befindlichen Zeitgenossen nur noch akuten Brechreiz aus.

(Von Wolfgang Hübner, Frankfurt)

Es war die Bundeskanzlerin und all die unzähligen sich feige wegduckenden deutschen Untertanen in Politik, Medien, Wirtschaft und Gesellschaft, die es zugelassen haben, dass die Grenzen unseres Landes weit geöffnet wurden und noch immer offen sind auch für diejenigen, die unter der Maske des „Flüchtlings“ nun auf den Tag warten, an dem sie den Befehl zum Schlachten von Menschen bekommen, die sich keine Leibwächter leisten können, also der überwältigenden Mehrheit des Volkes. Doch diese überwältigende Mehrheit sind sozusagen die lebenden Schutzschilde derjenigen, die in kalkuliertem Wahnsinn demografische Defizite beheben, billige Arbeitskräfte beschaffen, den Vielvölkerstaat errichten, das multikulturelle Vielfaltparadies realisieren wollen.

Es war für jeden weiter denkenden Menschen immer klar, dass das Resultat dieses kalkulierten Wahnsinns nur ein noch viel schrecklicheres Monster sein kann als es der realisierte Kommunismus je war. Aber weder die vielen tausend Opfer islamistischen Terrors der Vergangenheit und auch nicht die neuen Leichenberge in Paris werden die Ideologen und Profiteure dieses kalkulierten Wahnsinns von ihrem verderblichen Weg abbringen. Dieser Illusion sollte sich niemand hingeben. Die einzigen, die das können und jetzt auch unbedingt müssen, sind die vielen Millionen, die spätestens seit Freitag wissen: Die Schlächter sind unter uns!

Das wissen nur zu gut auch all jene, die diese Situation zu verantworten haben, wenn die de Maizieres, Gabriels und Co. so verdächtig eilfertig vor der Verknüpfung des Flüchtlingsthemas mit den Pariser Anschlägen warnen. Offenbar soll jeder klare Gedanken darüber, welche Gefahren mit Merkels Öffnung der deutschen Grenzen für hunderttausende Menschen aus kaputten islamischen Ländern verbunden waren und sind, schon im Ansatz erstickt, dämonisiert und am besten auch kriminalisiert werden.

Doch wer in unserem Land noch einen Kopf zum Denken, ein Herz zum Schlagen und eine Seele zum Fühlen hat, kann und wird sich jetzt nichts mehr von einer politischen und medialen Klasse vorschreiben lassen, die auf ihrem Weg des kalkulierten Wahnsinns offenbar bereit ist, auch über die Leichen all derer zu gehen, die nicht mehr ohne Todesgefahr ein Konzert, ein Restaurant oder ein Fußballspiel besuchen können. Die Opfer von Paris mahnen nicht zu blumigen Beileidsbekundungen, sondern zur konsequenten politischen Abrechnung mit denen, die den Schlächtern die Türen geöffnet haben und es noch immer tun.


(Im Original erschienen auf bff-frankfurt.de / Foto oben: Der 25-jährige Ahmed Almuhamed, einer der Attentäter von Paris, ist am 7. Oktober mit einem syrischen Pass über die Balkanroute nach Frankreich gereist)




Wolfgang Röhl: Mayntz bleibt doch nicht Mayntz

mayntz[…] Wie aber sah das „Einknicken“ in der Realität aus? Manche Medien verfuhren dabei sehr kreativ. Nehmen wir den Fall „Rheinische Post“. Noch Tage, nachdem die Presse gemeldet hatte, dass Pirincci erfolgreich gegen die Falschberichterstattung von Medien vorgegangen war, war auf der Website der RP der Brachialvorwurf zu finden, es handle sich bei seinem Redetext um einen „Aufruf zum Völkermord in dieser Woche.“

Von Pirinccis Anwalt zu einer Unterlassungserklärung genötigt, gab die Rechtsabteilung der Mediengruppe Rheinische Post in einem Schreiben nach allerlei Geschwafel die Erklärung ab, „es (…) zukünftig zu unterlassen zu behaupten und/oder zu verbreiten

die Äußerung des Gläubigers: ‚Die Konzentrationslager seien leider derzeit außer Betrieb’ auf den Umgang mit Flüchtlingen zu beziehen und damit als Aufruf zum Völkermord zu verstehen (…).“

Eindeutiger Knick also, wenn auch erst nach robuster Rechtsbelehrung. Und was erfuhren aufmerksame RP-Leser von der Historie der erstaunlichen Abschwächung, die das Pirincci-Bashing in der online-Ausgabe der RP erfahren hatten? Einzig und allein dies:

„Anmerkung der Redaktion: In einer früheren Version dieses Artikels konnte der Eindruck entstehen, Pirincci wolle zum Völkermord aufrufen. Dies hat Pirincci nicht gesagt. Wir haben die entsprechende Passage geändert.“

Der wörtlich und unzweideutig erhobene Vorwurf der RP, Pirincci habe „zum Völkermord in dieser Woche“ aufgerufen, wurde da zu einem „Eindruck“ verniedlicht, der „entstehen konnte“. Der Schwanz am Schluss des geänderten RP-Artikels liest sich beinahe so, als sei der RP-Redaktion selber aufgegangen, welchen Mist sie gebaut hatte. Worauf sie sich, total qualitätspressemäßig wie ihr rheinisches Käseblatt nun mal ist, umgehend korrigierte. Natürlich gab es kein Wort der Entschuldigung.

Autor des zwangsgeänderten Artikels ist ein Gregor Mayntz [Foto oben]. Der Mann ist „Politikredakteur der Parlamentsredaktion“ der Rheinischen Post, seit 2011 auch Vorsitzender der Bundespressekonferenz. Das ist ein privater Verein, der in Berlin residiert. Seine mehr als 900 (!) Mitglieder, die überwiegend als „Hauptstadtkorrespondenten“ firmieren, kommen sich ungemein wichtig vor, weil mehrmals pro Woche die Pressesprecher von Regierung und Ministerien in der BPK aufscheinen und ihre Verlautbarungen vorlesen.

Investigativjournalisten, die Relevantes recherchieren und das exklusiv veröffentlichen möchten, sieht man so gut wie nie in diesem Klüngelhaufen, der die heiß ersehnte Nähe zur Macht für drittklassige Polit-Journos simuliert. Letztere haben in der BPK Gelegenheit, mit der einen oder anderen kecken (aber bitte nicht unbotmäßig harten!) Frage auf sich aufmerksam machen. Und sich somit schon mal für die vielen gutdotierten Pressesprecher-Posten zu empfehlen, die Bundes- und Landesinstitutionen zu vergeben haben.

Vom wackeligen Posten in einem notleitenden Holzmedium oder aus der Existenz als Zeilenschrubber für Online-Portale an die sicheren Futtertröge staatlicher PR-Stellen umzusteigen, das ist der Karrieretraum nicht weniger Berliner Journalisten. Und er wird immer wieder wahr! Auch der oberste Regierungspfeifer Steffen Seibert ist, wie viele andere Journalisten vor ihm, diesen Weg gegangen. Seibert wechselte vom Staatssender ZDF in den noch lukrativeren Dienst als Staatssekretär.

Das war natürlich ein Paradefall beruflicher Mobilität. Für manche von Seiberts Ex-Kollegen, die sich in Berlin als journalistische Tagelöhner mit Zweitjobs im Taxi- oder Szenekneipenmilieu über Wasser halten, verströmt schon der Job als Öffentlichkeitsreferent im Sozialministerium von Sachsen-Anhalt einigen Glamour.

Wer aus konkreter Anschauung weiß, in welch prekären Verhältnissen ungezählte Vertreter der so genannten Vierten Gewalt leben, den erstaunt nicht sonderlich, wie lausig sie recherchieren und schreiben. Auch nicht, dass sie sich bei denen, die ihnen beruflich irgendwann vielleicht weiterhelfen könnten, vorbeugend gern mal anfiezen. Und was eignet sich dafür besser als der mutige Kampf gegen „rechts“?

Insofern ist der Fall der Pirincci-Rede für eine Erkenntnis gut. Ja, Schaum-vorm-Mund-Geheul klingt schauerlich. Ebenso das, was Gesinnungsschreiber daraus manchmal so stricken.

(Im Original erschienen auf der Achse des Guten)

» Tichys Blog: Der Fall Pirincci: Jetzt trifft es Prominente




Donald Trump: „Hätten die Menschen Waffen getragen, wäre es anders verlaufen“

Der republikanische Präsidentschaftsbewerber Donald Trump hat die Terroranschläge von Paris für ein Plädoyer für laxere Waffengesetze genutzt. „Niemand hatte Waffen“, sagte er über die Opfer der Attacke. Die Angreifer hätten „einfach einen nach dem anderen erschossen“, sagte der 69-Jährige am Samstag bei einer Wahlkampfveranstaltung im amerikanischen Bundestaat Texas. Wenn die Menschen hätten Waffen tragen dürfen wie in den Vereinigten Staaten, dann wäre die Situation ganz anders verlaufen. (Quelle: FAZ / Die vollständige Rede von Donald Trump in Texas am 14.11. gibt es hier)




Klonovsky: Paris wird auch bei uns stattfinden

Diese Art von Blutkirmes, wie sie in der Nacht zu Paris, einstmals Welthauptstadt der westlichen Kultur, heute Hauptexerzierfeld des Untergangs derselben und bereits nahezu franzosenfrei, diese Art von Blutkirmes, sage ich, wie sie dortselbst Typen veranstaltet haben, die offenbar über der Koranlektüre wahnsinnig geworden sind wie ehedem hinreichend viele junge Männer über der Karl-Marx-Lektüre, wird selbstverständlich in den nächsten Monaten auch in Deutschland stattfinden, das potentielle Kampfpersonal ist in Tausenderstärke, unregistriert, aber tutti quanti willkommen geheißen, ins Land eingedrungen, inmitten einer weit größeren Schar von Sympathisanten und künftigen Kombattanten, denen an einer Umwertung aller hiesigen Werte notdurftsnah gelegen ist, aber die Macht-die-Tore-auf!-Kanzlerin, die nach eigener Auskunft „alles im Griff“ hat, wird wohl erst in der Zwangsjacke oder im Orkus enden, wenn es zu spät ist.

Der schwache Trost für unsereinen dürfte schließlich darin bestehen, dass die Kalaschnikow-Galgenvögel in ihrer Sehnsucht nach dem Himmelreich keine Unterschiede machen zwischen Neonazi und Grünem, zwischen Schaubühne und Pegida-Demo, dass sie, mit anderen Worten, auch den einen oder anderen Willkommenskasper erwischen werden. Die Lektion wird hart, Brüder und Schwestern der guten Herzen für alles Fremde und Abartige, und wenn man die Kapitulantenlarve von Hollande nach dem Massenmord gesehen hat und sich die hiesige Karyatide der westlichen Freiheit in vergleichbarer Situation beim Preisgeben des nächsten Meters Heimat vorstellt – mei, man möchte einfach nur spein…

PS: Aber die meisten Flüchtlinge sind doch selber Opfer dieser Banditen? – Ich habe als deutscher Kanzler zuerst mein Volk zu schützen, dann verfolgten Fremden zu helfen. Wenn unter der Fahne der Hilfeleistung mehrere hunderttausend Menschen aus Nicht-Kriegsgebieten in unser Land kommen, mit Vorstellungen des Zusammenlebens im Kopf, die hier nur Unfrieden stiften können, dann ist diese vermeintliche Hilfe tendenziell selbstzerstörerisch und abzulehnen. Es geht im Übrigen längst nicht mehr darum – diesen Satz sagte ich neulich einem Russland-Experten, der mich, der ich bloß Realist bin, für einen Putinisten hielt –, welche Gesellschaft die angenehmere, schönere, freiere ist, sondern welche überlebt.

(Im Original erschienen auf michael-klonovsky.de)