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Video: Alte Antworten auf den neuen Terror?

„Angst, Panik, Krieg – alte Antworten auf den neuen Terror?“ – so lautet das Thema bei „Maybrit Illner“ heute Abend um 22.15 Uhr im ZDF. Und die Redaktion stellt weitere Fragen in der Beschreibung zur Sendung: Den „IS“ im Nahen Osten bekämpfen ist wichtig, aber was ist mit den Dschihadisten in Europa? Die Terrorgefahr ist hoch wie nie. Wie schützt Deutschland seine Bürger und seine Grenzen? Antworten darauf versuchen folgende Gäste zu finden: Wladimir M. Grinin, (Russischer Botschafter in Deutschland), Florian Hahn (CSU), Jürgen Trittin (Grüne), Florence Gaub (EUISS), Wolfgang Ischinger (Vorsitzender der Münchener Sicherheitskonferenz) und – für PI-Leser kein Unbekannter – Deniz Yücel (Türkei-Korrespondent der „Welt“, früher taz). Wir sind gespannt, wie perfide diesmal der Islam von jeglicher Schuld am internationalen Terrorismus freigesprochen wird!

» Kontakt: maybrit-illner@zdf.de




JF-TV-Doku: „Die Flüchtlingslüge“ (Teil 2)

Mit einwöchiger Verspätung zeigt JF-TV heute Abend Teil der Dokumentation „Die Flüchtlingslüge“ (hier Teil 1). Die Filmemacher Marco Pino (PI-Lesern als „Frank Furter“ bekannt), Billy Six, Michael Paulwitz, Hinrich Rohbohm und Dieter Stein haben sich auf die Reise gemacht, dem Flüchtlingsstrom von den EU-Außengrenzen bis zu seiner Ankunft in Deutschland zu folgen. Die Erkenntnisse, die sie dabei erhielten, haben sie selbst überrascht! (Quelle: JF-TV)




Islamisierung durch Angela Merkel

Sehr geehrte Frau Dr. Merkel, der Islam ist wie der Nationalsozialismus eine antichristliche totalitäre Ideologie, die nach Weltherrschaft und Judenvernichtung strebt. Hitler war ein Bewunderer des Islam und hat mit Islamisten zusammengearbeitet. Der Islam verbietet Meinungsfreiheit und die Integration seiner Anhänger. Er fordert die Anwendung von Gewalt zu seiner Ausbreitung. Die Funktionäre des Islam streben ein islamisches Europa an durch demokratische Infiltration und durch Anwendung von Gewalt.

(Von Dr. Hans Penner, Linkenheim-Hochstetten)

Ihre Unterscheidung zwischen islamisch und islamistisch ist irreführend. Die Anschläge in Paris wurden von Anhängern des Islam in Übereinstimmung mit der Lehre des Islam durchgeführt und dienten den Zielen des Islam. Die Präsidenten von Frankreich und Deutschland erklärten den Kriegszustand. Wir befinden uns in einem Kulturkampf mit dem Islam.

In diesem Kulturkampf mit dem Islam vertreten Sie die Interessen des Islam:

– Sie haben den Islam legitimiert und zum Bestandteil Deutschlands erklärt, obwohl der Islam im Widerspruch zum Grundgesetz steht.

– Unter Ihrer Regierung wurde der verfassungswidrige Islamunterricht an Schulen und Hochschulen eingeführt.

– Unter Ihrer Regierung sind islamische Stadtteile entstanden, die der deutschen Gerichtsbarkeit entzogen sind.

– Sie fordern die unbegrenzte Einwanderung von Islamanhängern. Dieses Jahr wandern etwa eine Million Islamanhänger in Deutschland ein.

Verwerflich ist, daß die Vorsitzenden der Evangelischen Kirche, der Evangelischen Allianz und der Freikirchen Ihre Islamisierungspolitik unterstützen, obwohl Islamanhänger jedes Jahr Zehntausende von Christen töten.

In Sorge um die Zukunft der jungen Generation

Hans Penner


(Fotomontage gefunden bei Hartgeld.com)




Video-Doku über Australiens „No Way“-Politik

(Ausschnitt aus der Doku „Europa – Grenzenlos“ – mehr Infos hier)




Hannover: Congress-Hotel schmeisst AfD raus

concressDeutschland versinkt täglich mehr in der Gesinnungsdiktatur des linken demokratie- und deutschlandfeindlichen Merkel-Regimes. Immer mehr auch privatwirtschaftliche Unternehmen stellen sich opportunistisch oder einfach nur feige hinter sogenannte „breite Bündnisse“, aus deren Kern der Faschismus nur so hervorquillt. Aktuelles Beispiel für die neue Form des „Kauft-nicht-bei-Juden-Diktats“ spielt sich dieser Tage rund um die Alternative für Deutschland (AfD) und das Congresshotel am Stadtpark in Hannover ab. Die AfD hält am kommenden Wochenende ihren 4. Ordentlichen Bundesparteitag mit rund 600 Delegierten im nahegelegenen Congress-Centrum ab. Deshalb reservierte man rechtzeitig in besagtem Hotel entsprechend Zimmer für die Teilnehmer und bekam die Buchung bestätigt. Nun flatterte der Partei ein Stornoschreiben des Hotels ins Haus.

(Von L.S.Gabriel)

Unmittelbar nach Bekanntwerden des Termins hatte ein „breites Bündnis“, bestehend aus den Jugendorganisationen von SPD und Grünen, Kirchen, div. Dummmenschenvereinen und natürlich dem Deutsche Gewerkschaftsbund (DGB) massiven Protest, mit bis zu 5.000 Teilnehmern vor dem Hannover Congress Centrum (HCC) gegen die Veranstaltung angekündigt. Sogar Mitarbeiter und der Direktor des HCC, Joachim König sind zur Gegenkundgebung angemeldet. König erklärte das Congresszentrum werde zwar die Veranstaltung „professionell durchführen“ aber er wolle sich „inhaltlich von der AfD distanzieren“.

Im „BUNT STATT BRAUN“ – Demoaufruf des DGB steht:

Das Bündnis BUNT STATT BRAUN ruft zu einem lautstarken Protest gegen den AfD Bundesparteitag in Hannover auf. Gemeinsam wollen wir am Samstag, dem 28. November 2015, vor dem Hannover Congress Centrum (HCC) ein Zeichen für Solidarität und Weltoffenheit setzen. Hannover ist eine Stadt, in der viele Menschen sich seit Monaten dafür engagieren, dass sich ge?üchtete Menschen willkommen fühlen und Hilfe erhalten wenn sie Schutz benötigen. Wir wenden uns entschieden gegen rassistische Hetze, die zusätzliche Ängste auf dem Rücken notleidender Menschen schüren und betrachten es als unsere demokratische Pflicht, dem Treiben der AfD in Hannover mit Vehemenz entgegenzutreten. In Hannover ist kein Platz für rassistischen Populismus, wie er von der AfD aus politischem Kalkül betrieben wird. Deswegen fordern wir alle Mitbürgerinnen und Mitbürger dazu auf, sich unserem friedlichen Protest gegen den AfD anzuschließen.

Diese Kundgebung nimmt das dem HCC direkt angebundene Congresshotel zum Anlass, sich aus der Affäre zu ziehen. Im Storonoschreiben heißt es:

…hiermit teilen wir Ihnen mit, dass wir Ihre für unser Haus getätigte Reservierung (Anreise ! Abreise) annullieren und im Rahmen unserer AGBs V. Ziffer 3. Absatz c. vom geschlossenen Beherbergungsvertrag außerordentlich zurücktreten.

Desweiteren werden wir keine neuen Reservierungen annehmen.

Wir haben begründeten Anlass zur Annahme, dass Ihre Inanspruchnahme unserer Hotelleistung im Rahmen des AfD-Bundesparteitags den reibungslosen Geschäftsbetrieb, die Sicherheit und das öffentliche Ansehen des Hotels gefährden.

Mit freundlichen Grüßen

Congress Hotel am Stadtpark GmbH & Co. KG
Jörg-Walter Koch, Geschäftsführer
Cord Kelle, Hoteldirektor

Das Hotel erklärte, man wolle Konfrontationen durch die Demonstration am HCC vom Hotel fernhalten.

Auf der Facebookseite des Hotels versucht das Management die Sache zu kalmieren und schreibt vom „Verständnis der AfD“ für diese Entscheidung.

Das ist eine glatte Lüge! Auf Nachfrage von PI wurde seitens der AfD bestätigt, dass man mitnichten auch nur den Funken von Verständnis für diese eindeutig politisch motivierte Handlung habe. Sogar der NDR zitiert AfD-Pressesprecher Christian Lüth, es sei „mehr als fragwürdig, warum man dann aus politischen Gründen unseren Delegierten pauschal kündigt. Das wird der Bewertung des Hotels nicht gut tun“.

Wie verquer und wider jedes Demokratie- und Rechtsverständnisses die Denkweise dieser linksverbildeten Gesinnungsterroristen ist, belegen in erschreckendem Ausmaß die Aussagen von HCC Direktor König, der in seiner und der Teilnahme seiner Mitarbeiter am linken Protest keinen Widerspruch sieht. „Wir haben keine Handhabe. Das Gesetz zwingt uns, die Veranstaltung durchzuführen.“ Das sei eben von der Kommunalverfassung und dem Parteiengesetz so vorgeschrieben, bedauert er, ebenso wie, dass das HCC ein städtisches Unternehmen sei und daher, nicht wie ein Privatunternehmen, die Veranstaltung einfach ablehnen könne.

Wäre das HCC ein Privatunternehmen und würden das Management und die Mitarbeiter gegen einen Kunden so einen Zinober veranstalten, würden sich diese Personen wohl sehr schnell wieder auf dem freien Arbeitsmarkt anbieten müssen. So aber sind sie ja steuergeldfinanzierte Diener des linksdeutschen totalitären Merkel-Regimes und meinen, sich über Demokratie und Meinungsfreiheit erheben zu können.

Das Congresshotel jedenfalls ist offenbar der Auffassung, auf den wachsenden Anteil deutscher Gäste aus „Dunkeldeutschland“ und deren Geschäftspartner verzichten zu können. In dieser Auffassung sollte man dieses Paradebeispiel für Lügen- und Gesinnungsgastronomie durchaus bestätigen und es künftig nicht nur persönlich boykottieren, sondern dieses Schaustück faschistischer Gästeselektion durchaus auch im Ausland und Geschäftspartnern weiter kommunizieren.

Kontakt:

Congress Hotel am Stadtpark GmbH & Co. KG

kochJörg-Walter Koch
Geschäftsführer
Clausewitzstr. 6
30175 Hannover
Tel: +49 511 – 2805-0
E-Mail: info@congress-hotel-hannover.de

imageCord Kelle
Hoteldirektor
Tel: 0511 – 2805-781
Fax: 0511 – 2805-335
E-Mail: c.kelle@congress-hotel-hannover.de




Wahn! Wahn! Überall Wahn!

In einer Folge der britischen Comedyserie Fawlty Towers sagt ein Arzt, der mit dem chaotischen Wirken von Hotelbesitzer Basil Fawlty, gespielt von John Cleese, konfrontiert wird: „Dieser Mensch bietet Stoff für einen ganzen Psychiatriekongress.“ Ich habe in den letzten Tagen häufig an diesen Satz gedacht. Denken müssen; Anlässe dafür gibt es wahrlich genug. Was man an Aussagen und Ansichten zu Migration und Terror in Medien und (a)sozialen Netzwerken finden kann, lässt keinen anderen Schluss zu als „Die spinnen mehr als die Römer!“. Migration und Terror in einem Absatz genannt – hier käme schon der erste Aufschrei. „Das hat doch nichts mit …“ doch, hat es wohl. Genau so wie Islam und Terror. Die Impertinenz, mit der nahe liegende Zusammenhänge und denkbare… (Fortsetzung hier)




Innsbruck: Protest gegen Salafisten bestraft

innsbruckDie 70-jährige Sabine K. traute am 10. Januar dieses Jahres ihren Augen nicht: Drei Tage nach den Charlie-Hebdo-Morden von Paris verteilten Salafisten an einem „Lies“-Stand in der Innsbrucker Innenstadt die Betriebsanleitung für das Töten. Sie protestierte engagiert und rief den Langbärten zu, dass es eine Frechheit sei, nach den Morden in Paris und den Massenmorden im Islamischen Staat hier dieses Buch unter die Menschen zu bringen. Sabine warf einen der Gratis-Korane auf den Boden und stellte sich mit einem Fuß darauf. Das befand die österreichische Justiz als bestrafungswürdig: Die Rentnerin wurde wegen „Herabwürdigung religiöser Lehren“ nach §188 StGB zu 60 Stunden gemeinnütziger Arbeit verurteilt.

(Von Michael Stürzenberger)

Den Stein ins Rollen brachten Polizisten, die sich in der Nähe des Salafisten-Standes aufhielten und die Personalien der couragierten Rentnerin aufnahmen. Ähnlich muss sich damals Sophie Scholl gefühlt haben, als sie für ihren ebenfalls mehr als berechtigten Widerstand von den Vollstreckern der herrschenden Macht abgeführt wurde. Austropress berichtet über die verabscheuungswürdige Behandlung einer mutigen, kritischen, hellwachen und verteidigungsbereiten Bürgerin, die sich als eine der Wenigen gegen die Ausbreitung einer faschistischen Ideologie wehrt:

Den uns vorliegenden Gerichtsdokumenten zufolge rief sie „Das traut ihr euch noch, nach diesen Massenmorden in Paris und den Morden in Syrien, Irak, Iran hier dieses Buch zu verteilen!“. Nach diesen Worten warf sie einen der Gratis-Korane auf den Boden und setzte ihren Fuß darauf. „Ich wollte damit ein deutliches Zeichen setzen“, so Sabine K.

Die offenbar in der Nähe der angemeldeten Verteilaktion befindliche Polizei unterbrach das Geschehen sofort, nahm die Daten der Pensionistin auf und brachte sie zur Anzeige: Herabwürdigung religiöser Lehren nach §188 StBG.

Ein erstes Angebot zur Diversion – einen Zahlungsbescheid in Höhe von 210 Euro, schlug die Beschuldigte aus. Am 2. Oktober wurde vor dem Bezirksgericht Innsbruck verhandelt. Hinweise auf die Meinungsfreiheit und die nach Meinung von Sabine K. „blutigen und brutalen Inhalte des Korans“ fanden kein Gehör. Die Richterin Dr. Stix-Jaudl verwies darauf, dass auch im Alten Testament blutige Stellen vorkämen. Das Verfahren endete mit einem Diversionsangebot zu 60 Stunden gemeinnütziger Arbeit.

Wie damals bei den Nazis, muss auch jetzt erst die Katastrophe hereinbrechen, bis die Kollaborateure in Justiz, Medien, Politik und Polizei aufwachen. Es müssen erst zerfetzte Leichenteile auf österreichischen und deutschen Straßen liegen, bis die Betonköpfe allmählich begreifen, dass sie es mit einer todbringenden Ideologie zu tun haben, die gefährlicher ist als Nationalsozialismus, Kommunismus, Sozialismus und Faschismus zusammengenommen. Die denkblockierten Schrumpfhirne können offensichtlich die einfachsten Zusammenhänge nicht verstehen: Dass das 1400-jährige Massenmorden auf den grausamen Befehlen eines einzigen „Heiligen“ Buches und des brutalen Wirkens seines Schöpfers begründet ist.

Und so verurteilt diese verkommene Justiz eine 70-jährige Renterin, die sich völlig zurecht gegen die Verteilung dieses todbringenden Buches wehrt. Dieser Schwachsinns-Paragraph 188 StBG über die „Herabwürdigung religiöser Lehren“ gehört unverzüglich gestrichen, zumal sich in Österreich auch jeder über das Christentum lustig machen darf, wie Austropress berichtet:

Führt der §188 StBG möglicherweise nur bei „Vergehen“ gegen den Islam zu einem Gerichtsverfahren? Anlässlich der Charlie-Hebdo-Morde überboten sich österreichische Medien gegenseitig in der Beurteilung, ob die Karikaturen des Satiremagazins hierzulande überhaupt erlaubt oder gar verboten und strafbar wären. Die oftmals deutlich drastischere Verhöhnung der christlichen Religion durch Liebkinder der Regierungspartei SPÖ wie Manfred Deix, Gerhard Haderer oder Herrmann Nitsch führten hingegen regelmäßig zu Verfahrenseinstellungen. So zeichnete Haderer 2002 Jesus als Marihuana rauchenden Hippie. Die Staatsanwaltschaft sah dies als „milden Spott“ an. Ob ein Marihuana rauchender Mohammed zu blutigen Ausschreitungen und ausgelöschten Zeitungsredaktionen führen würde, traut sich zumindest in Österreich niemand herauszufinden.

Offensichtlich knickt in Österreich die Justiz in vorauseilender Unterwerfung vor dem Droh- und Gewaltpotential des Islams feige ein. Christen protestieren eben nicht wutschnaubend und kündigen blutige Vergeltung an, wenn man sich über Jesus oder die christliche Lehre lustig macht. Austropress schildert diese offensichtliche Ungleichbehandlung ebenso wie die Gefährlichkeit der Salafisten, die wie ein Durchlauferhitzer für Terroristen sind:

Abou-Nagie und sein Weggefährte Pierre Vogel bejahen islamisches Märtyrertum und den Jihad im Sinne von Gewaltausübung gegen Andersdenkende. Immer wieder finden sich Fotos von Personen, die sowohl bei Veranstaltungen und Ständen der „Lies!“-Stiftung als auch als Kämpfer des Islamischen Staates in Erscheinung treten. Einer von ihnen war der bekannte deutsche Rapper Dennis Cuspert, ein weiterer der Austro-Islamist Mohamed Mahmoud. Gegen Abou-Nagie wurde in Deutschland unter anderem wegen Anstiftung zum Mord ermittelt. Gegenwärtig steht er seit Jahren wegen mutmaßlichem Sozialhilfebetrug vor Gericht.

Salafisten dürfen das gefährlichste Buch der Welt verteilen, das den Weg für den Terror bereitet, der ganz Europa in Angst und Schrecken versetzt. Mutige Kritiker dieser tickenden Zeitbombe werden hingegen bestraft. Geistesgestörter Irrsinn mit Vorsatz im Jahre 2015.




Kämpfen statt Kaffee trinken

imagePolens neuer Außenminister hat sich gleich zu Beginn seiner Amtszeit gewaltig in die Nesseln gesetzt. Witold Waszczykowski [Foto] von der nationalkonservativen Partei Recht und Gerechtigkeit (Pis) hat die syrischen Flüchtlinge in Europa zum Kampfeinsatz in ihrer Heimat aufgefordert und hat ihnen Hilfe dabei angeboten, eine Armee aufzubauen. So könnten sie gut ausgebildet zurückkehren, um ihr Land zu befreien, und müssten das nicht anderen überlassen. Es gehe schließlich nicht an, „dass wir unsere Soldaten in den Kampf nach Syrien schicken, während Hunderttausende Syrer Unter den Linden ihren Kaffee trinken“, sagte Waszczykowski.

Nun hat noch niemand hunderttausende junger Syrer beim Kaffeetrinken im „Einstein“ beobachtet oder von der polnischen Armee einen Auslandseinsatz in Syrien gefordert. Doch abgesehen davon hat das Argument einiges für sich.

In Deutschland sind die Äußerungen von Waszczykowski als wirres Gequassel wahrgenommen worden – sofern sie überhaupt jemand zur Kenntnis genommen hat. Warum eigentlich? Weil wir so friedfertig sind, gern auch stellvertretend? Weil wir den Kampf um Syrien lieber selbst aufnehmen wollen? Weil wir darauf warten, dass die Amerikaner die Dinge regeln? Oder weil wir in jedem Ankömmling, auch wenn es ein kraftstrotzender Jüngling ist, ein armes Opfer sehen, zu dem man sich helfend herabbeugt?

(Fortsetzung beim Blog von Cora Stephan, gefunden auf Jouwatch)




Video: Til Schweiger und Flüchtlinge

(Video von STUPIDOvizion mit mehr als 200.000 Aufrufen)




Achse: Die Also-unter-uns-gesagt-Gesellschaft

Also, unter uns gesagt. Komischer Anfang? Keineswegs. Immer mehr Gespräche fangen neuerdings so an. Also, unter uns gesagt: Ich hab schon ein Problem damit, dass eine Million Flüchtlinge großenteils unkontrolliert aus den nahöstlichen Kriegsgebieten zu uns kommen. Aber, wie gesagt, das muss unter uns bleiben. Wir sind auf dem Weg in eine Unter-uns-gesagt-Gesellschaft. Oder in eine Hinter-vorgehaltener-Hand-Gesellschaft. Normalerweise sind solche Gesellschaften Diktaturen. Wer was Falsches sagt, wandert ins Gefängnis. Eine solche Gesellschaft sind wir nicht. Wer bei uns was Falsches sagt, gerät lediglich unter Rechts-Verdacht. Und wer will das schon. Rechts ist Mist. Links ist wenigstens chic, auch wenn es blöd ist. Aber rechts? Nein, danke. Da sagt man, was man sagt, lieber hinter vorgehaltener Hand. Unter uns eben. (Weiter auf der Achse des Guten)




Tessin: Schariatracht endgültig verboten

niqabBereits 2011 initiierte der ehemalige Journalist Giorgio Ghiringhelli in der Schweiz eine Volksinitiative, die darauf abzielte, jegliche Gesichtsverschleierung ausnahmslos zu untersagen. 2013 stimmten 65,4 Prozent der Schweizer im südlichen Kanton Tessin dafür. Um das Verbot aber rechtlich umzusetzen, bedurfte es einer Genehmigung der eidgenössischen Räte. Eine Entscheidung ließ aber bis dato auf sich warten. Die islamische Blutorgie in Paris am 13.11.2015 bescherte der diffizilen Debatte wieder Nachdruck. Strittig war vor allem, dass das Gesetz ausnahmslos für alle, also auch etwa für Touristinnen in gleicher Weise, wie jedes Vermummungsverbot angewandt werden sollte.

(Von L.S.Gabriel)

Nun ist das Gesetz durch. Es beschreibt „die Pflicht, sein Gesicht in der Öffentlichkeit zu zeigen“. Burka und Niqab sind mit Inkrafttreten im Frühjahr 2016 verboten.

Mit 56 Ja- zu 3 Nein-Stimmen und 15 Enthaltungen stimmte der Große Rat für die Vorlage. Wer künftig gegen das Gesetz verstößt, muss mit einer Strafe von bis zu 10.000 Schweizer Franken (rd. 9.200 Euro) rechnen. Die Hoteliers und Gewerbetreibenden, besonders um den feudalen Luganer See, bejammern aber schon wieder mögliche Umsatzeinbußen, wenn die Koranverstörten mit ihren verhüllten Ehefrauen ausbleiben werden. Als Gegenmaßnahme werden sie nun noch mehr für arabische Gäste werben.

Unterstützung bei der Unterwanderung des Gesetzes naht aber schon von moslemischer Seite. Rachid Nekkaz, ein französisch-algerischer Immobilienunternehmer, kündigte bereits an, in der Schweiz, ebenso wie er es bereits in Frankreich, wo es ein ähnliches Gesetz gibt, praktiziert, die Geldstrafen aus einem eigens dafür eingerichteten millionenschweren Fonds zu begleichen.

Also zumindest auf dem Papier setzt die Schweiz sich zur Wehr. Wie die Exekutive im Einzelnen das Gesetz durchsetzen und eine verschleierte Rechtgläubige, samt gewalttätigem Koranregelverteidiger, dazu bringen will, sich zu „entblößen“, ist noch nicht geklärt. Unterm Strich ist es ein Erfolg für die freie Gesellschaft, aber auch die Möglichkeit für die Moslems, ein weiteres Mal zu beweisen, dass unsere zahnlose westliche Kuschelrechtsprechung ihrem Hass- und Unterdrückungskult in letzter Konsequenz nichts entgegensetzt.