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Schwesig will mehr Schutz für Flüchtlingskinder

schwesig_kinder [1]Wenn ein Kind sexuell missbraucht und ermordet wird, so gibt es kaum ein schlimmeres Verbrechen. Gleich zwei Kinder hat Silvio S. auf dem Gewissen, [2] den vierjährigen Mohamed (l.) und den sechsjährigen Elias (r.). Beide Jungen hat er missbraucht und getötet. Beide Fälle sind gleich grausam und verdienen dieselbe Abscheu. Das fand auch Manuela Schwesig, und deshalb forderte sie jetzt „einen besseren Schutz von Flüchtlingskindern“.

Die ZEIT [3] schreibt:

Nach dem gewaltsamen Tod des vierjährigen Mohamed aus Berlin hat sich Bundesfamilienministerin Manuela Schwesig (SPD) für zügige gesetzliche Regelungen zum Schutz von Flüchtlingskindern ausgesprochen.

„Das Gesetz muss jetzt schnell kommen“, sagte sie Spiegel Online. Der Kinderschutz müsse in allen Erstaufnahmeeinrichtungen, in denen sich Kinder aufhalten, gewährleistet sein. Es müssten Standards zum Schutz vor sexuellen Übergriffen und Gewalt beachtet werden, entsprechend den Vorschriften, die auch für Einrichtungen der Kinder- und Jugendhilfe gelten.

Dazu gehörten zum Beispiel erweiterte Führungszeugnisse für Betreuer, aber auch die Umsetzung von Schutzkonzepten, sagte Schwesig. Über das Programm „Willkommen bei Freunden“ würden die regionalen Servicebüros Länder und Kommunen bei der Umsetzung von Schutzkonzepten unterstützen.

Der vierjährige Mohamed war Anfang Oktober vom Gelände des Landesamts für Gesundheit und Soziales (Lageso) in Berlin-Moabit verschwunden. Erst am vergangenen Donnerstag wurde sein Entführer, der 32-jährige Silvio S. aus dem brandenburgischen Niedergörsdorf, gefasst. Er hat gestanden, Mohamed sexuell missbraucht und getötet zu haben.

Eine Begründung für den hier angeblich besonders benötigten Schutz gibt der „Missbrauchsbeauftragte der Bundesregierung“, Johannes-Wilhelm Rörig:

Durch die Umstände der Flucht sei ein Fünftel der Kinder stark traumatisiert und deshalb besonders schutzbedürftig. „Wenn man Täterstrategien kennt, weiß man, dass gerade diese besondere Schutzbedürftigkeit es Tätern leicht macht, sich Nähe zu Kindern zu verschaffen“, sagte Rörig. Sie planten ihre Taten überaus gründlich und schätzten sehr genau ab, ob sie an Orten, an denen es an klaren Strukturen, Regeln und Kontrollen fehle wie zum Beispiel in den Flüchtlingsunterkünften, Zugang zu Kindern finden.

Nun hat Silvio S. tatsächlich zur Außenstelle des Landesamtes für Gesundheit und Soziales (Lageso) in Berlin Zugang gefunden und Mohamed dort entführt. Er hat aber auch Zugang gefunden zu Elias und ihn entführt. Und nicht nur kleine Kinder in Flüchtlingsheimen sind leichte Opfer, auch solche außerhalb, wie die zahlreichen Fälle beweisen, die es bisher schon gegeben hat und die Frau Schwesig wohl weniger Sorgen bereiten. Der Fall stinkt zum Himmel und ist an Heuchelei kaum zu überbieten. Das empfinden auch die vielen Kommentare unter dem Artikel bei ZEIT online, hier die am meisten empfohlenen:

Lu-S:

Man kann sich schlicht nur noch an den Kopf fassen, wenn man das realitätsferne Gefasel der Leute hört, die sich als unsere Regierung bezeichnen.

Die Kommunen wissen die Massen an Flüchtlingen nicht unterzubringen, doch Frau Schwesig glaubt tatsächlich, man könne gleichzeitig noch verschärfte Standards einführen?

Übrigens scheint Frau Schwesig entgangen zu sein, daß auch ein deutsches Kind durch den Täter ermordet wurde. Soll es also allgemeine Zugangskontrollen z.B. auch für Schulen geben, oder zählt hier nur das Flüchtlingskind?

MaxTwa01:

Es steht außer Frage, dass die Kinder in den Massenunterkünften unter einen besonderen Schutz gestellt werden müssen, besser wäre, sie würde da herausgeholt werden und kindgerecht untergebracht werden.

Diese Forderung aber mit dem Tod des Flüchtlingskindes Mohamed zu begründen, ist mehr als absonderlich, weil sein Tod nichts mit seinem Status als Flüchtling, sondern mit der Tatsache, dass es ein Kind war, allein zu tun hat.

Der Triebdruck des Täters ließ ihn nach dem Opfer suchen und es hätte daher jedes andere Kind treffen können.

Wenn Schwesig nur die Flüchtlingskinder vor Triebtätern schützen will, dann müsste man zynisch konsequent folgern, dass ihr die anderen egal sind.

allanoo8:

„Rörig fordert Zugangskontrollen für Großunterkünfte und Flüchtlingseinrichtungen sowie den Nachweis eines erweitertes Führungszeugnisses für Helfer“

was ist mit den spielplätzen? haben wir jetzt da auch mit sicherheitspersonal zu rechnen?

was ist mit elias? es war ein deutsches kind, nicht wahr…es wird nur das flüchtlingskind erwähnt.

ich kann diese heuchelei bei so einem sensiblen thema nicht mehr ertragen.

Mietzchen:

„Schwesig dringt auf besseren Schutz von Flüchtlingskindern“

Übergriffe und sexuellen Missbrauch gibt es nicht nur bei Flüchtlingskindern. Was wird hier für eine seltsame Diskussion eröffnet?!

Missbrauch findet statt im Verein, in der Familie und an der Bushaltestelle.

Wenn Frau Schwesig den Missbrauch von Kindern eindämmen möchte, sollte endlich mal mit der Toleranz gegenüber Pädos Schluss gemacht werden.

Es gibt ja genügend Fälle, da kamen Pädos aus dem Knast und haben direkt das nächste Kind vergewaltigt. Die Sicherheitsverwahrung wurde nämlich abgeschafft.

schneller Thunfisch:

Die Frau ist so verlogen. Wenn sie es Ernst meinen würde, müsste sie sofort handeln und Frauen und Kinder in getrennte Unterkünfte bringen, damit sie endlich vor Übergriffen geschützt werden.

In dem Brief heißt es u. a.: „Die Folge sind zahlreiche Vergewaltigungen und sexuelle Übergriffe, zunehmend wird auch von Zwangsprostitution berichtet.

Es muss deutlich gesagt werden, dass es sich hierbei nicht um Einzelfälle handelt.“

Einfach mal durchlesen, das ist nur noch pervers. Dieser Wahnsinn ist ein Verrat an den wirklich schutzbedürftgen Flüchtlingen, weil sie dieser Tortur ausgesetzt werden aufgrund der unkontrollierbaren Masse.

MaxTwa01:

Es steht außer Frage, dass die Kinder in den Massenunterkünften unter einen besonderen Schutz gestellt werden müssen, besser wäre, sie würde da herausgeholt werden und kindgerecht untergebracht werden.

Diese Forderung aber mit dem Tod des Flüchtlingskindes Mohamed zu begründen, ist mehr als absonderlich, weil sein Tod nichts mit seinem Status als Flüchtling, sondern mit der Tatsache, dass es ein Kind war, allein zu tun hat.

Der Triebdruck des Täters ließ ihn nach dem Opfer suchen und es hätte daher jedes andere Kind treffen können.

Wenn Schwesig nur die Flüchtlingskinder vor Triebtätern schützen will, dann müsste man zynisch konsequent folgern, dass ihr die anderen egal sind.

Paul Astor:

Frau Schwesig operiert in ihrem Sachgebiet wie andere Minister der Merkel-Regierung. Immer schön konfus am Ziel vorbei.

Elias, das andere tote Kind war kein Flüchtlingskind.

Wenn man den freiwilligen Helfern noch Hürden aufbrummt, werden es wohl eher weniger statt mehr werden. Die Arbeit vor Ort übernimmt dann Frau Schwesig und ihr Büro.

Peggy Sue:

Finde die Fehler:

„Nach dem gewaltsamen Tod des sechsjährigen Elias aus Potsdam hat sich Bundesfamilienministerin Manuela Schwesig (SPD) für zügige gesetzliche Regelungen zum Schutze von Kindern ausgesprochen.“

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