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Berlin: Studie über Dschihad-Masterplan

TerrorDas Jüdische Forum für Demokratie und gegen Antisemitismus in Berlin veröffentlichte Ende Oktober eine Studie über den globalen Dschihad-Terrorismus, dessen Speerspitze die Anschläge auf Juden und jüdische Einrichtungen sind. In dieser Studie wird auch der Masterplan zur Islamisierung der Welt beschrieben, dessen Grundlagen vom ausgewiesenen Judenhasser und Dschihadisten Abu Musab al-Zarqawi stammen. Von 1996 bis 1999 verbüßte der palästinensische Jordanier in seiner Heimat eine Gefängnisstrafe und wurde in dieser Zeit von einem radikalen Glaubensbruder, dem Journalisten Hussein, zu seinen Plänen interviewt. Die Ähnlichkeit mit Adolf Hitler ist unübersehbar, der ebenfalls im Gefängnis seine rassistische und antijüdische Gesinnungsschrift „Mein Kampf“ diktierte.

(Von Michael Stürzenberger)

Das Deutschlandradio Kultur hat Details dieser „Dschihad-Studie“ des Jüdischen Forums veröffentlicht. Darin wird deutlich, dass die Eroberungsstrategie von al-Zarqawi bisher in allen Einzelheiten realisiert wurde:

Dieser Masterplan sieht vor, in einem Zeitraum von 20 Jahren beginnend 2001 bis 2020 in sieben Stufen dafür zu sogen, dass eine globale Bewegung es schafft – nach einer letzten Schlacht in Armageddon 2020 – ein Weltkalifat auszurufen. (..)

Dieser Plan ist 1995/96 bekannt geworden, ist interessanterweise auch nie übersetzt worden, dieses Buch. Retrospektiv macht es sehr viel Sinn, weil lange vor dem Arabischen Frühling schon drin stand, dass arabische Regime gestürzt werden müssen, genau in diese Phase fällt der Arabische Frühling. In einer darauffolgenden Phase heißt es, es muss ein Kalifat ausgerufen werden, das ist nun im letzten Jahr am 29. Juni in Mesopotamien, in Mossul passiert.

Und nun wird eine islamische Armee aufgestellt, auch das fängt an Realität zu werden. Und nach der Kalifats-Proklamation hat man auch ins Internet gestellt: 2020 am Ende dieses 7-Stufen-Plans, wird Madrid fallen. Spanien war über Jahrhunderte das „dar al-Islam“ und deshalb hat man auch Anspruch auf diese Gebiete, was mal zum Islam gehörte, gehört auf Immer und Ewig dazu. Und es scheint so zu sein, dass der Islamische Staat diesen Plan des Abu Musab al-Zarqawi, und dieser Herr ist der Vor-Vor-Gänger des heutigen Kalifen, dass der abgearbeitet wird.“

In Europa würden die Anschläge auf Juden die Speerspitze dieses Dschihad-Masterplans bilden:

März 2012 Anschlag auf eine jüdische Schule in Toulouse, Rabbiner Jonathan Sandler, dessen Söhne Gavriel und Arieh und die Tochter des Schulleiters sterben. Mai 2014 Anschlag auf das jüdische Museum Brüssel, vier Tote, darunter ein Ehepaar aus Israel. Januar 2015, parallel zum Charlie-Hebdo-Anschlag Mord in einem jüdischen Supermarkt. Und Februar 2015, Anschlag auf die Synagoge in Kopenhagen.

Für den Publizisten Berndt Georg Thamm, der die Studie verfasst hat, seien diese Anschläge systematisch:

„Und das ist auch die Quintessenz dieser Studie, dass wenn jüdische Menschen in der Diaspora, in Israel, Israelis im Ausland Opfer terroristischer Anschläge werden, ist das eben kein Kollateralschaden eines global agierenden Dschihad-Terrorismus, sondern mit Tatvorsatz ausgesuchte Ziele militanter Islamisten. Die antisemitische Speerspitze dieses globalen Dschihad-Terrorismus zieht sich wie ein roter Faden durch die Geschichte des Dschihad-Terrorismus.“

Durch die massenhaft einströmenden Moslems sei das Gefahrenpotential in Europa enorm gewachsen:

Auch müsse man genau aufpassen, welches Gedankengut nun die mehrheitlich muslimischen Flüchtlinge nach Europa mitbringen würden. Nicht dass nun alle radikale und gewaltbereite Dschihadisten sein würden. Aber auch der Zentralrat der Juden in Deutschland hat jüngst in diesem Zusammenhang vor einem Anstieg des Antisemitismus gewarnt.

Die ehemalige Vorsitzende der Jüdischen Gemeinde Berlin und Mitgründerin des Jüdischen Forums für Demokratie, Lala Süßkind, ergänzt:

Aber die Gefahr besteht selbstverständlich. Diese Menschen dort sind aufgewachsen mit dem Judenhass in sich. Sie sind dazu geschult worden, Juden zu hassen, Israel zu hassen. Und warum sollten sie das plötzlich ablegen, nur weil sie nach Deutschland gekommen sind?“

Hier der gesamte hochaufschlussreiche Artikel bei Deutschlandradio Kultur. Juden stellen im Zielfernrohr des islamischen Terrorismus die ersten Opfer dar. Wenn Israel vernichtet werden sollte, verlagern sich die gesamten Terror-Aktivitäten des Islams nach Europa. Jetzt schon beginnt der systematische Dschihad mit gezielten Anschlägen auf Juden und jüdische Einrichtungen. Der Messer-Dschihad, der momentan massenhaft und wahllos auf die jüdische Zivilbevölkerung in Israel geführt wird, spielt sich dann auf europäischen Straßen ab. Hier ein Kurzbericht von Euro-News über diese Attacken:

Neben Juden sind aber auch alle anderen Nicht-Moslems im Visier des Islams. Erst sollen die Juden unterworfen oder eliminiert werden, dann alle anderen. Momentan läuft jeder Jude in Israel bei jeder Begegnung mit einem Moslem Gefahr, durch eine Messerattacke getötet zu werden. Wie in der Kurzreportage von Euro-News zu sehen, wurde Dieser Sicherheitsmann von einer Moslemfrau um eine Auskunft gebeten. Während er antwortete, zog sie blitzschnell ein Messer und versuchte wild auf ihn einzustechen:

Messer

Eine unheimliche Situation, die an Zombiefilme erinnert. Daher ist die Solidarität mit der einzigen Demokratie im nahen Osten, Israel, sowie der jüdischen Bevölkerung in Europa nicht nur aus Überzeugung geboten, sondern aus Vernunftgründen sogar zwingend notwendig. Alle Nicht-Moslems sind der gleichen Gefahr ausgesetzt. Wie der Islam-Aufklärer Hamed Abdel-Samad immer wieder eindringlich warnt:

„Der Islam ist nicht gekommen, um Teil von irgendwas zu werden. Der Islam ist gekommen, um zu herrschen“

Um die Apokalypse zu verhindern, ist die Aufklärungsarbeit über diese brandgefährliche Ideologie mit Hartnäckigkeit und Nachdruck fortzuführen, bis es die Verantwortlichen in Politik, Justiz sowie Medien begriffen haben und die notwendigen Maßnahmen durchführen. Die Verzichtsforderung an alle islamischen Organisationen auf die Scharia und alle weiteren verfassungsfeindlichen Bestandteile des Islams ist zwingend erforderlich.