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Warum bleibt der Koran weiterhin außen vor?

imageUnter dem Titel „Wir sind nie über den Berg“ schreibt angesichts der Ereignisse in Paris der langjährige ehemalige Herausgeber der WELT, Thomas Schmid, in seinem Leitartikel: „Die beste Integration von Einwanderern, die perfekte Sicherung der Grenzen Europas und die bestmögliche Verfasstheit der EU werden dem IS nicht den Garaus machen.“

(Von Burkhard Willimsky)

Schmid schreibt weiter, der IS sei zu Handlungen fähig, die wir aus unserer Vorstellungswelt verbannt hätten.

Er ist keine religiöse Kraft, sondern eine, die sich außerhalb des Universums von Humanität und Mitleid stellt. Er ist eine Kraft des Bösen. Kein Gesprächsangebot, kein Wohlstandsversprechen kommt ihr bei. Unsere zivilen Instrumente versagen dem IS gegenüber. Er spricht nicht, er tötet. Vernichtung ist sein ganzes Wesen.

Auch wenn Menschen wegen der ausgeübten bestialischen Brutalität angezogen werden, vor allem, wenn diese Brutalität zur persönlichen Befriedigung führt und gewinnbringend ist, so sind es doch vor allem die durch entsprechende Erziehung, Schulung oder Indoktrination der im Koran fixierten Offenbarungen, die zu diesen besonders stark religiös geprägten fanatischen Handlungsweisen führen und auch das kollektive „Umma“-Bewusstsein prägen.

Sind nicht weite Kreise unseres Volkes, besonders die Meinungs- und Entscheidungsträger unserer Gesellschaft, selbst Schuld, wenn über die zu geringen Integrationsleistungen der Muslime in Deutschland und der EU geklagt wird und viele Einwanderer und deren Kinder noch immer nicht den Wunsch haben, in die Gesellschaft des Aufnahmelandes integriert zu werden?

Ist nicht sträflich die religiöse Motivation der gläubigen Muslime bis hin zu den Radikalen und Terroristen außen vor gelassen worden? Warum sind die für strenggläubige Muslime verbindlichen, ewig geltenden und unveränderbaren Offenbarungen zwischen 624 und 632, dem Todesjahr Mohammeds, nicht zur Kenntnis genommen worden? Stattdessen wurde ohne Information und Diskussion der Islam einfach zur „friedlichen“ Religion erklärt, der zu Deutschland gehört und mit dem (terroristischen) Islamismus nichts zu tun hat?

Abweichende Meinungen waren und sind verpönt und werden weitgehend als verachtenswerte (krankhafte) Islamophobie gewertet.

Für gläubige Muslime, die nicht nur an die Unfehlbarkeit Allahs, sondern auch an die Unfehlbarkeit seines Propheten Mohammed glauben und die den Koran kennen, ist statt Integration die Segregation angesagt. Korangläubige verachten alle durch Menschen gemachte Regeln unserer Gesellschaft, sofern sie den göttlichen Regeln der Scharia widersprechen.

Fragen:

Warum wurde und wird zugelassen, dass der islamische Religionsunterricht als Bekenntnisfach in immer mehr öffentlichen Schulen – mit Ausnahme der Aleviten – nur von orthodoxen muslimischen Verbänden vermittelt wird und damit zum Türöffner für menschenrechtsfeindliche Kernaussagen im Koran wird? Die Integration muslimischer Schüler in unsere Gesellschaft wird dadurch erschwert bzw. verhindert.

• Warum wird die Gülen-Bewegung mit ihren verfassungsfeindlichen „Lichthäusern“ und Nachhilfe-Vereinen geduldet?
• Warum werden die Moschee-Vereine der Milli-Görüs-Bewegung geduldet?
• Warum werden die saudischen Schulen der König-Fahd-Akademien in Bonn und Berlin geduldet?
• Warum werden die vielen salafistischen Vereine mit ihren Indoktrinierungsstätten und Koranverteilungsaktionen geduldet?
• Warum können bekannte Salafisten wie Ibrahim Abou-Nagie oder die Konvertiten Pierre Vogel (Abu Hamza) oder Sven Lau (Abu Adam) ungestört seit vielen Jahren verfassungsfeindlich agieren?

Warum eigentlich schauen wir alle diesem Treiben untätig zu?

• Weil wir der Religion allgemein keine oder nur geringe Bedeutung zumessen?
• Weil wir den Islam nicht kennen und auch nicht kennen wollen?
• Weil es verpönt ist, über grundgesetzfeindliche Offenbarungen zu informieren oder gar zu diskutieren?
• Weil die Meinungs- und Entscheidungsträger unserer Gesellschaft sich bereits seit Jahren der Lobby der orthodoxen muslimischen Verbände unterworfen haben?

Die Kenntnislosigkeit der großen Mehrheit unserer Bevölkerung über die tatsächlichen grundgesetzfeindlichen Offenbarungen im Koran ist neben dem chaotischen Massenzustrom ohne Ende die eigentliche Gefahr für die Zukunft unseres Landes.