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Das zynische Spiel mit den Ankerkindern

muflMinderjährige unbegleitete Flüchtlinge, abgekürzt MuFl, nennt man die unter 18-Jährigen, die vor allem aus den Maghrebstaaten nach Deutschland kommen, „flüchten“, im aktuellen Sprachgebrauch. Wie muss man auf solche Ausreißer reagieren? Und wer?

(Von Sarah Goldmann)

Überlegen wir kurz, was man früher in Deutschland mit einem 15-Jährigen aus Wetzlar getan hätte, den man nachts um 2.00 Uhr in Berlin aufgreift Man hätte ihn vielleicht festgesetzt und am nächsten Tag zu seinen Eltern zurückgeschickt. Warum? Weil ein Jugendlicher ein Zuhause braucht, Schule, feste Strukturen, Liebe der Eltern. Selbst dann, wenn das Verhältnis zu den Eltern schwierig ist, wenn die Liebe fehlt, gibt das Jugendamt bis heute dem Aufenthalt in der Familie den Vorzug und unterstützt dies, wenn es über genügend Mitarbeiter verfügt.

Im schlimmsten Fall, wenn die Eltern ihr Sorgerecht extrem vernachlässigten, hätte das Jugendamt die Kinder letztendlich aus der Familie genommen und vielleicht in eine Pflegefamilie gegeben, vielleicht in eine betreute Einrichtung. Den Eltern würde man das Sorgerecht entziehen, weil sie dem Kindeswohl schaden. Man würde den Kontakt verbieten oder streng kontrollieren.

Und jetzt haben wir diese minderjährigen Ausreißer aus Marokko oder Algerien, aus Ländern, in denen es keine politische Verfolgung gibt, erst recht nicht für Minderjährige.

Die Eingansfrage lautete: Wer soll reagieren? Antwort: Zuerst einmal die Eltern. Sie haben – überall auf der Welt – dafür zu sorgen, dass ihre Kinder nicht in Gefahr geraten, dass sie in Liebe aufwachsen, nach Möglichkeit eine Schule besuchen und eine Ausbildung erhalten.

Und was ist mit den MuFls? Sie heißen nicht umsonst „Ankerkinder“. Sie werden vorgeschickt, um in Deutschland Fuß zu fassen, um sich festzuhaken wie ein Anker. Sie sollen registriert werden, damit sie dann anschließend ihre gewissenlosen Eltern nachholen können, die sie vorgeschickt haben, in der Hoffnung auf ein unbeschwertes Leben ohne Arbeit und bei bester medizinischer Versorgung in Deutschland. Es sind Lumpen, die ihre Kinder nicht nur prostituieren, sondern sogar deren Leben aufs Spiel setzen, um die Zukunft möglichst angenehm in Deutschland zubringen zu können. Die Aussicht auf Familiennachzug, wie ihn deutsche Gesetze garantieren, macht es möglich.

Dieser „Anreiz“ war von wenigen Hellsichtigen der dunkeldeutschen Politik in einem lichten Moment erkannt worden, und deshalb sollte der „Familiennachzug“ eingeschränkt oder verzögert werden. Eine Wartefrist von zwei Jahren war die geplante „Verschärfung“:

In der Begründung des entsprechenden Gesetzentwurfs aus dem Bundesinnenministerium hatte es dazu geheißen, dies sei „durch die steigende Zahl an Minderjährigen, die alleine flüchten oder alleine auf die Flucht geschickt werden, erforderlich geworden“.
Dadurch sei „offensichtlich“ geworden, dass Anreize geschaffen worden seien, sie allein auf die Flucht zu schicken. „Eine Einschränkung des Familiennachzugs erscheint daher auch im Interesse der Minderjährigen selbst geboten“.

Dass die egoistischen Eltern dieser Jugendlichen kein Gewinn für ihre Kinder sind, klingt im letzten Satz durch. Warum sollte man sie auch nachholen? Es gibt keine Antwort, außer einer ideologischen. Es ist die verbale Onanie, die die linksversifften Lumpen hierzulande regelmäßig anleiern, wenn sie – ohne Rücksicht auf die bereits Missbrauchten – denen ihre missratenen Eltern hinterherschicken wollen:

„Menschlichkeit“ sagen sie, ist es, wenn Kinder auf eine ungewisse Reise geschickt werden, und „Menschlichkeit“, wenn man ihnen die unverantwortlichen und gierigen Alten nachholt.

Menschlichkeit, wenn man Kinder nicht in ihr vertrautes Umfeld zurückschickt, wo sie Freunde hatten, vielleicht sogar einen Schulbesuch, und ja, auch die Eltern.

Man will sie hier haben, hier in Deutschland, um sich an ihnen als Ersatzkinder moralisch abzuarbeiten, mit rotzgrüner „Menschlichkeit“. Um sie erneut zu missbrauchen, für das eigene gute Gefühl, doch einmal im Leben etwas Gutes getan zu haben an anderen Menschen, an – ach, an Kindern. Ohne das lästige jahrelange Windeln wechseln, das man bei eigenen Kindern auch mit hätte erledigen müssen.

Daran weiden sie sich, die Grünen, die Roten, an ihrem großzügigen ‚Welcome’, das die MufLfs einen Dreck interessiert. Und wenn sie dann austicken, weil sie die rotgrüne Heuchelei erahnen oder spüren, dann ergötzen sich die Linksgrünen sogar noch daran, ihnen mit noch mehr Menschlichkeit unfähige Sozialpädagogen auf den Hals zu hetzen. Was für ein elender Haufen!

„Menschlichkeit“ bzw. neugrün: „Menschenrechtsbewusstsein“, so nennt das gerade einer, der keine eigenen Kinder hat, der aber wohl trotzdem Experte für Kinder ist. Volker Beck ist es, der mit seinem „Menschenrechtsbewusstsein“ alle totschlagen will, die den elterlich initiierten Schlepperdienst nicht unterstützen und ihn als unmoralisch ablehnen und ihm begegnen wollen.

Und unmenschlich (‚menschenrechtsunbewusst’) ist für ihn auch jeder, der seinem totalen Anspruch auf die meist männlichen Jugendlichen nicht folgen mag und es umgekehrt unmenschlich findet, sie hierher zu holen und hier festzusetzen. Volker Beck geißelt diese Unmenschen:

Der Grünen-Innenpolitiker Volker Beck erklärte, von einem Innenminister, der den Nachzug der Eltern verwehre, könne man „wohl keinen Funken Menschenrechtsbewusstsein mehr erwarten“.

Die SPD-Genossen fanden diese Meinung vom Volker durchaus überzeugend, und selbst bereits ausgetretene SPD-Mitglieder begeistern sich geradezu für diese allzu menschliche Einstellung des grünen Volker Beck. Keiner von ihnen will nun noch „Unmensch“ sein:

Die vom unionsgeführten Innenministerium geplanten Einschränkungen des Familiennachzugs für minderjährige Flüchtlinge, die ihre Eltern nachholen wollen, soll nicht kommen. Dies sei auf Druck der SPD zurückzuführen, so ARD-Korrespondent Matthias Deiß. Die Union habe den Sozialdemokraten nachgegeben, um eine Einigung über das gesamte Paket nicht zu gefährden.