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Die Mätzchen des Kultur-Establishments

semperoperIntendanten und sonstige Verantwortliche des Kultur-Establishments haben sich gemeinsam mit Politikern, Mainstream-Medien, Kirchenführern, Gewerkschaften und der linksextremistischen „Antifa“ gegen PEGIDA aufgestellt. Gefördert und gefüttert werden sie allesamt durch den Staat, der wiederum von steuerzahlenden Bürgern unterhalten wird. Der kommissarische Intendant der Semperoper in Dresden, Wolfgang Rothe, beklagt eine Vereinnahmung der Semperoper als Kulisse für PEGIDA und wehrt sich „mit allen Mitteln, sei es auf der Bühne oder mit sonstigen Aktionen“ gegen die Bürgerbewegung: „Wir müssen zeigen, dass wir anders denken“, so Rothe.

(Von Alster)

Im Februar dieses Jahres war ihm die Kulisse der Semperoper aber nicht zu schade, um eine illegale Aktion der „Initiative Weltoffenes Dresden“ und „Refugee Struggle Dresden“ auf dem Theaterplatz zu unterstützen, indem er für ein „Flüchtlingscamp“ auf dem Theaterplatz den Strom lieferte – aus „humanistischen“ Gründen (PI berichtete). Dieser Pseudo-Humanismus wird im Theaterbetrieb gerne bemüht. „Die Theaterhäuser stehen für humanistische Grundwerte, und dann passiert montags so etwas“, meinte Rothe in einem Interview mit dem MDR. Dieses „so etwas“ nennt sich PEGIDA „Patriotische Europäer gegen die Islamisierung des Abendlandes“ und diese europäischen “Spaziergänger“ demonstrieren friedlich, damit unsere freie und offene Lebensweise für alle in Europa lebenden Menschen erhalten bleibt. Das und mehr kann man den Forderungen von PEGIDA entnehmen und widerspricht wohl kaum humanistischen Grundwerten.

Zur Erinnerung: PEGIDA ist entstanden, weil fremde Religionskriege auf unseren Straßen, hier Hamburg-Kurden gegen Salafisten, stattfanden und in Zukunft vermehrt stattfinden werden, da nachweislich 80 Prozent der „Asylsuchenden“ junge männliche Moslems sind. Die PEGIDA-Dresden ist die einzige Möglichkeit geworden, friedlich(!) darauf aufmerksam zu machen. Denn im Westen, dort, wo schon islamische Ghettos mit ihren vielen Moscheen und eigener Rechtsprechung entstanden sind, ist eine Demonstration bereits nicht mehr möglich. Warum? Politiker, Medien und Polizei können und wollen dort solche Demonstrationen nicht schützen und ermuntern ihr Fußvolk, die Antifa, gewalttätig gegen Andersdenkende vorzugehen.

Wenn PEGIDA gegen die Islamisierung demonstriert, dann tritt sie gegen einen inhumanen „göttlichen“ Gesetzes-Islam auf, in dem Allah im Mittelpunkt steht. Aus unerklärlichen Gründen verdammen Theaterleute PEGIDA-Demonstranten, die für den Erhalt der Werte des Abendlandes, gegen die Islamisierung und damit auch für die Meinungsfreiheit und die Freiheit der Kunst eintreten. Die Liste der durch Rücksicht auf den Islam eingeschränkten Meinungsfreiheiten und Freiheiten der Kunst ist lang. So hat die Deutsche Oper Berlin aus Sorge über mögliche islamische Anfeindungen die Mozart-Oper„Idomeneo“ vom Spielplan genommen. Filmemacher wurden ermordet (van Gogh), Autoren mit einer Fatwa belegt (Todesdrohung gegen Rushdie), Mohammed-Karikaturisten bedroht und ermordet (Charlie Hebdo) und Kabarettisten meiden das Thema Islam. Es gibt spätestens seit 9/11 eine immer länger werdende Liste der vorauseilenden Unterwerfung unter den Islam, inklusive Scharia-Gerichte.

Diese Liste ist aus dem Jahre 2006 und inzwischen um ein Vielfaches länger geworden. Die linken Freunde des Herrn Rothe haben am 19.10.2015 die Semperoper mit Graffiti-Schmierereien verschandelt. Gegen das Reiterstandbild von König Johann flogen Farbbeutel. Dagegen hatte er anscheinend nichts einzuwenden.

Bunt sind auch die Fahnen, mit denen die wunderbare Semperoper verunstaltet wurde. Das sind Mätzchen, und die Botschaften auf den Fahnen lassen eindeutig den Verstand vermissen. Inzwischen bemühen sich auch die Kollegen der linken Straßentruppen darum, gegen PEGIDA zu demonstrieren – diese aber auf der Bühne. Unter der Regie von Volker Lösch führte das Dresdner Staatsschauspiel „Graf Öderland“ von Max Frisch auf. Der eigentliche Text gab nichts her, darum hat Lösch seine pseudomissionarischen Eingebungen über PEGIDA hinzugefügt.

Das sind PR-Aktionen, die heute vielfach mit Kunst verwechselt werden. Dieser Eintrag auf der Facebookseite von MOPO24 Dresden soll als Rezension zum Stück genügen:

„Habe gerade einen Ausschnitt dieses Theaterstücks in der ZDF Mediathek gesehen. Hier wird so ziemlich das gesamte linksliberale Weltbild der Rotweintaliban exemplarisch präsentiert. Es lohnt sich sicherlich als Aufzeichnung für spätere Generationen, quasi ein Zeitdokument für die Irrungen unserer Epoche.“

Auch die ZDF-Sendung Aspekte berichtete am 27. November ausführlich über das Theaterstück, wobei das Solo einer Irren der „Wutmonolog einer Dresdenerin“ fast schon realsatirische Züge aufweist.

Auch in Mainz störten Ensemble-Mitglieder des Staatstheaters mit Ludwig van Beethovens „Ode an die Freude“ eine Kundgebung der Partei AfD vor dem Haus (PI-berichtete). Inzwischen wird die zunächst zum Schlusschor amputierte Sinfonie als Hymne gegen Andersdenkende gebrüllt und zu Werbezwecken für politische Korrektheit allseits genutzt. Hier hat sich ein grölendes Mainstream-Theater mit den Trillerpfeifen der Antifanten zusammengetan.

Wurde gegen die Molli-schmeißenden faschistischen Antifaschisten-Sprechchöre auch schon mal mit Beethoven angesungen? Am Dresdner Schauspielhaus trugen die Skulpturen Warnwesten – als Symbol der Anti-PEGIDA-Demonstration. Das sind Mätzchen!

theater

Die Dresdner „Spaziergänger“ mögen keine Bevormundung und sie haben genau hingeschaut – in den Westen und in ihre Stadt. Sie konnten an ihrem Schauspielhaus lesen: „Montagscafé: Refugees are welcome here.“ Im Herbst ’89 stand an der Leipziger Nicolai-Kirche „Offen für alle“. Das ist der Unterschied zu heute.