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Papst Franziskus: IS-Terroristen sind „gottlos“

FranziskusWenn sich religiöse Würdenträger zum Islam äußern, egal ob es nun christliche oder jüdische sind, kommt ganz selten etwas Sinnvolles dabei raus. Meistens verhalten sie sich opportunistisch und kriechen dem Islam mit Verharmlosungen und Beschönigungen ganz tief ins Hinterteil. So auch jetzt Papst Franziskus (Bild oben inmitten türkischer Moslems), der die Terroristen des Islamischen Staates als „gottlos“ bezeichnete, was natürlich grober Unfug ist, denn die Sprenggläubigen führen schließlich exakt die Befehle ihres Gottes Allah aus.

(Von Michael Stürzenberger)

In der Frankfurter Allgemeinen sind in dem Artikel „Papst warnt vor pauschaler Verurteilung des Islams“ unfassbare Äußerungen des Oberhauptes der katholischen Kirche zu lesen:

Angesichts der jüngsten Terroranschläge warnt Papst Franziskus vor einer pauschalen Verurteilung des Islams. Die Terroristen seien einfach gottlos, sagte der 78-Jährige. „Man kann eine Religion nicht für ungültig erklären, weil es einige Gruppen – oder an einem Punkt der Geschichte viele Gruppen – gibt, die Fundamentalisten sind.“ Zudem gebe es auch unter den Katholiken viele Fundamentalisten.

Und diese „katholischen Fundamentalisten“ schließen sich ja auch bekanntlich in Terrorbanden zusammen und bringen wahlos Andersgläubige um, oder, Franziskus? Dieser Versuch einer vergleichenden Relativierung ist angesichts dutzender ultrabrutaler islamischer Terror-Organisationen und keiner einzigen christlichen geradezu idiotisch. In Bezug auf die „pauschale Verurteilung“ des Islams stellte der Soziologe Michael Ley 19. November in der Sendung „Terror im Namen Allahs“ bei Servus TV zutreffend fest:

„Jeder, der halbwegs denken kann, stellt den Islam unter Generalverdacht.“

Franziskus kann oder will ganz offensichtlich nicht halbwegs denken. Er schaut lieber ganz weit in die Geschichte zurück, um ein christliches Pendant zu den heutigen Islamkriegen ins Feld schieben zu können:

Es habe in der Geschichte schon immer religiös motivierte Kriege und Konflikte gegeben, sagte Franziskus nach Abschluss seiner Afrika-Reise während des Rückflugs nach Rom. Auch Christen hätten Religionskriege geführt.

Der gravierende Unterschied aber ist: Wenn Christen Kriege führten, haben sie das im völligen Widerspruch zu den christlichen Grundlagen getan. Wenn Moslems Kriege führen, und das machen sie seit 1400 Jahren andauernd, geschieht das in absolutem Einklang zu den Bestimmungen ihrer „Religion“. Wenn sich Moslems friedlich verhalten, tun sie das nicht, weil sie Moslems sind, sondern obwohl sie Moslems sind, wie es Hamed Abdel-Samad am 2. Oktober bei einer Podiumsdiskussion im Bildungszentrum der Arbeiterkammer in Wien zutreffend formulierte. Aber Franziskus ergießt sich in typisch christlicher Rücksicht und Selbstgeißelung, anstatt die brandgefährlichen Fakten zur Killer-Ideologie Islam zu benennen:

„Auch wir müssen (Gott) um Vergebung bitten.“ Franziskus zitierte als unrühmliches Beispiele der Vergangenheit der Kirche etwa den Dreißigjährigen Krieg und die Bartholomäusnacht in Frankreich 1572. Es seien auch nicht Muslime gewesen, die 1527 Rom plünderten, sondern christliche Soldaten von Kaiser Karl V. „Religiöser Fundamentalismus ist nicht religiös, weil Gott darin fehlt“, sagte der Papst.

Allah steckt von vorn bis hinten im islamischen Fundamentalismus, den man auch mit Faschismus vergleichen kann. Der linksverdrehte Südamerikaner entblödet sich auch nicht, den Islam wegen seiner „Werte“ zu loben:

„Die Muslime haben viele Werte; diese Werte sind konstruktiv“, sagte Franziskus weiter, etwa das Gebet und das Fasten. Er selbst habe einen muslimischen Freund. Auch sei der Islam ein guter Dialogpartner.

Ist das nicht schön? Der Papst hat einen moslemischen Freund, und der schneidet ihm (noch) nicht den Kopf ab, dann muss ja alles in Ordnung sein mit dem „Tötet-die-Ungläubigen“-Kult. Und die Moslems beten und fasten doch so schön, da kann man doch glatt vergessen, dass sie alle fünf Minuten einen Christen abmurksen.

Soll Jorge Mario Bergoglio, wie Franziskus bürgerlich heißt, doch mal wahlweise in den Irak, Syrien, Iran, Somalia, Jemen, Pakistan, Afghanistan oder die anderen 50 Islamhöllen gehen und den Christen – falls dort noch welche am Leben sind – etwas von einem „friedlichen“ Islam erzählen, da würde er was zu hören kriegen.

Es ist nicht zu fassen, was der Argentinier in seinem vatikanischen Elfenbeinturm mit seinem hochgradig naiven – oder berechnend opportunistischem – Geschwätz anrichtet. Die sagenumwobene „Unfehlbarkeit“ des Papstes kann man getrost in das Reich der Fabeln und Märchen packen, die sich immer schon um Religionen gewoben haben. Franziskus stellt vielmehr ein regelrechtes Sicherheitsrisiko dar, den man aus seinem gebührenfinanzierten Palast hinausjagen sollte, wenn er weiter in völlig unverantwortlicher Weise den Islam verharmlosen und damit die Christen in Europa in Sicherheit wiegen sollte, was sie zu wehrlosen Opfern einer hochgradig aggressiven Ideologie macht. Aber Franziskus betet lieber in der Moschee, faselt lieber, dass Moslems und Christen „Geschwister“ seien und wäscht lieber Moslems die Füße, als sich um die Aufklärung über die gefährlichste Ideologie zu kümmern, die jemals auf unserem Planeten entstanden ist.

Füße

Einen der wenigen Lichtblicke stellte 2006 Papst Benedikt XVI mit seiner Rede in der Regensburger Universität dar, in der er den byzantinischen Kaiser Manuel II. zitierte:

„Zeig mir doch, was Mohammed Neues gebracht hat, und da wirst du nur Schlechtes und Inhumanes finden wie dies, daß er vorgeschrieben hat, den Glauben, den er predigte, durch das Schwert zu verbreiten.“

Seitdem herrschte aber tiefes Schweigen im Walde, bis der Salzburger Weihbischof Andreas Laun am 11. November in einem bemerkenswerten Artikel jeden Moslem als potentiellen Schläfer bezeichnete. Hoffentlich verlassen die bisher wachkomatös erscheinenden christlichen Funktionäre bald ihre sichere Deckung und machen es dem mutigen Salzburger nach, sonst dürften ihre Schäfchen demnächst Gefahr laufen, im wahrsten Sinne des Wortes kopflos zu sein.