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Video: Björn Höcke – „Es sind keine Flüchtlinge“

180 Freunde und Förderer des Instituts für Staatspolitik sind zum III. Staatspolitischen Kongreß am 21. und 22. November nach Schnellroda geströmt. Rund 200 weiteren Interessenten mußte aus Kapazitätsgründen abgesagt werden. Neben der brennenden Thematik des »Ansturms auf Europa« hatte der Andrang wohl vor allem einen Grund: die Ankündigung, daß Thüringens AfD-Fraktionschef Björn Höcke am Samstagabend eine Rede halten würde. Wir dokumentieren sie hier.

Höckes fulminanter Vortrag, der immer wieder von Akklamationen unterbrochen wurde und schließlich in Stehapplaus endete, analysierte die bisherige (Nicht-)Herangehensweise der aktuellen politischen Kaste an die über Europa und insbesondere die Bundesrepublik hinwegrollende Asyl- und Flüchtlingskatastrophe.

Gleichwohl berührt die ernste Lage Deutschlands nicht nur den Umgang mit den fremden Einwanderern, sondern schlägt sich auch in einer strukturellen Schwächung der Gesamtgesellschaft nieder. Höcke betrachtete dieses Problem unter dem Gesichtspunkt eines vielleicht spezifisch deutschen, geradezu naiven Vertrauens in die Zuständigkeit anderer – vor allem der Politiker, die die Angelegenheit schon irgendwie in geordnete Bahnen lenken würden, während sie in Wahrheit vielleicht noch die ratlosesten aller Beteiligten (und Betroffenen) an der Asylkrise sind.

Doch trotz aller Bitterkeit, die sich bei der nüchternen Betrachtung der Situation breitmachen mag: Björn Höcke vermochte es sehr wohl, seine Rede mit reichlich Galgenhumor zu würzen. Besondere Aufmerksamkeit verdient wohl die Ankündigung, daß die AfD sich auch in Zukunft nicht ausschließlich mit parlamentarischer Kärrnerarbeit aufreiben, sondern den Protest auch aktiv auf die Straße tragen werde. Und seine begründete Hoffnung, »doch noch die Wende in Deutschland [zu] schaffen«, hin zu »einer neuen Vertrauensgemeinschaft«, dürfte wohl allgemein anschlußfähig sein.

In diesem Sinne: Film ab!


(Der Orginalartikel wurde auf Sezession-online veröffentlicht, wurde aber inzwischen gelöscht)