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Vierter Anschlag auf Chemnitzer AfD-Büro

CIMG0052In der vergangenen Nacht verübten Linksextremisten den insgesamt vierten Anschlag auf das Chemnitzer AfD-Bürgerbüro des Landtagsabgeordneten und stellvertretenden Landesvorsitzenden der Alternative für Deutschland, Carsten Hütter, in der Theaterstraße. Drei Anschläge passierten in drei Nächten in Folge. Diesmal zündeten die Täter einen mit Sprengstoff gefüllten Gegenstand. Die Detonation war so stark, dass der Putz von der Wand bröckelte. Im Büro tagte zum selben Zeitpunkt der Kreisverband der AfD-Chemnitz.

Die Anschlagserien auf die AfD nehmen sprunghaft zu. Eine Kleine Anfrage der AfD im Sächsischen Landtag ergab, dass in diesem Jahr 40 Anschläge auf Büros und Einrichtungen aller Parteien in Sachsen verübt wurden. Davon trafen bisher über 30 die Einrichtungen der Alternative für Deutschland. Kein einziger Täter wurde bisher überführt.

„Ich erwarte, dass sich alle Parteien klar und deutlich von linksextremistischer Gewalt distanzieren“, sagte Sachsens AfD-Generalsekretär Uwe Wurlitzer. Und weiter: „Gerade die Partei ‚Die Linke‘ muss sich vorwerfen lassen, linke Gewalttäter nicht nur zu beschweigen, zu dulden und auch zu verteidigen, sondern in Einzelfällen auch zu unterstützen und zu ermutigen. Es darf nicht erst Todesopfer geben, bevor Politiker aller Parteien deutlich machen, dass Gewalt nicht tolerabel ist und mit allen Mitteln bekämpft werden muss.“