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Zur Verteidigung Trumps

donald_trump11. Die Gegenseite wirft Islamkritikern Rassismus vor. Vernünftige Islamkritik beruht jedoch auf Kritik an Ideologie, an den islamischen Schriften, am Leben des „Propheten“, dem seiner Nachfolger und an der Realität in den Ländern, in denen Islam politische Macht besitzt. Anhänger des Islam weisen alle möglichen Hautfarben auf und entstammen allen möglichen Ethnien. Der Rassismusvorwurft hält vernünftiger Prüfung nicht stand.

(Von Selberdenker)

2. Die Gegenseite wirft Trump Faschismus vor.

Der Begriff des Faschismus ist schwammig, es gibt zahlreiche Definitionen und der Begriff scheint längst zur reinen Kampfvokabel, zum rein emotionalisierenden Wirkungswort verkommen zu sein. Konkret beschreibt Faschismus lediglich eine „Zusammenbündelung“ von Kräften im Kampf gegen einen Gegner. Hierbei wird nicht argumentiert, es setzt sich die mächtigere Seite, notfalls mit Gewalt durch. Nicht das Individuum zählt, sondern der Sieg des Bündels (fascio). Nach dieser konkreten Basisdefinition kann man alle totalitären Bewegungen als faschistisch bezeichnen. Dazu gehören der Linksradikalismus, der Rechtsradikalismus und der Islamismus.

Darüber hinaus ist der Begriff „Faschismus“, vorwiegend von selbsternannten „Antifaschisten“ so geprägt und verwendet, lediglich eine Art maximales Schimpfwort und Synonym für alles Böse, sprich: für den politischen Gegner. Wenn Trump nun zunächst die Ursachen für den islamischen Hass ergründen will, bevor er weitere Anhänger des Islam ins Land lässt, dann ist das nicht faschistisch, sondern zumindest logisch nicht unbegründet.

3. Die Gegenseite wirft Trump vor, mit der Islamdebatte die Gesellschaft spalten zu wollen.

Meiner Beobachtung nach ist die Gesellschaft in dieser Frage längst gespalten – in „Gläubige“ und „Ungläubige“ – in „Islamhasser“ und „Islamversteher oder Gutmenschen“. Das gilt, kulturunabhängig, weltweit. Es gilt überall da, wo der Islam Einfluß gewonnen hat. Die Ursache sind nicht Konservativismus, republikanische Werte, das Christentum, der Buddhismus oder der Hinduismus, nicht die politische Linke oder Rechte, nicht Schwarze oder Weisse, die Ursache ist – der Islam.

4. Die Gegenseite verweist auf die Religionsfreiheit.

Gesetze beruhen auf Prinzipien, die auf weitgehendem gesellschaftlichem Konsens beruhen. Religionsfreiheit ist kein Prinzip, Religionsfreiheit ist die Ableitung aus einem Prinzip, das dem kategorischen Imperativ standhalten kann. Die Freiheit ist ein Prinzip, dass allgemeines Gesetz werden kann und somit Grundlage für andere, diesem Prinzip untergeordnete Gesetze.

Religionsfreiheit ist dem Prinzip der Freiheit untergeordnet – sie macht nur Sinn, wenn die Folge von Religionsfreiheit der Freiheit dienlich ist – das ist grundlegend und nicht verhandelbar. Was geschieht, ist jedoch genau dies: Das Prinzip der Freiheit wird der Religionsfreiheit untergeordnet. Wenn der Islam mit der Maxime der Freiheit kollidiert, so muß der Islam sich fügen – nicht die Freiheit.

Trump hat daher zumindest nicht Unrecht, wenn er zunächst die Ursachen des islamischen Hasses ergründen möchte, bevor er den Anhängern des Islam noch mehr Raum in seiner Heimat zugesteht und die Freiheit der USA noch weiter gefährdet. Es geht nicht gegen Menschen, schon gar nicht gegen friedliche. Es geht gegen eine problematische Ideologie, die sich im Verhalten von Menschen ausdrückt. Wer sich jedoch zum Islam bekennt, hat das ganze Packet gekauft und muß sich vor sich selbst endlich den kritischen Fragen stellen, statt weiterhin bequem in die Opferrolle zu entschlüpfen. Ja, wir müssen es dem Islam in unseren Ländern ungemütlich machen, wenn er sich bei uns ändern soll. Es ist jetzt Zeit. Was sie in ihren Ländern tun ist, meiner Ansicht nach, ihre Sache.

Islam steht nicht für Aufklärung, nicht für Demokratie und Islam steht auch nicht für Gewaltlosigkeit und Toleranz, nicht für die Selbstbestimmung der Frauen. Das Gegenteil ist der Fall! Wer das in verantwortlicher Position nicht sehen will, ist dumm, ignorant oder boshaft.

Islam steht vor einschneidenden Reformen, falls das überhaupt möglich ist, wenn sich seine Anhänger in aufgeklärte Gesellschaften integrieren wollen. Viele Politiker scheinen sich mit der Nichtintegrierbarkeit des unreformierten Islam bequem abgefunden zu haben und schlagen lieber auf seine Kritiker ein.

„Der Islam gehört zu Deutschland“? Nein, Frau Merkel, ohne festen Standpunkt, ohne Verstand und Rückgrat wird Deutschland irgendwann zum Islam gehören – mit oder ohne blutigen Terror. Dieser Weg wird in die Hose gehen. Deshalb brauchen wir Polarisierer wie Donald Trump, damit die Debatte endlich vorankommt.Wenn Trump nun zunächst die Ursachen