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Kölner Karneval: Was ist erlaubt, was nicht!

koppDer Kölner Polizei sitzt die Angst von Neujahr noch im Nacken. Sie bittet dieses Jahr um besondere Rücksichtnahme im Karneval. Die Jecken sollen nicht als Cowboy, Pirat oder Jedi-Ritter kommen. Was eignet sich also zur Kostümierung von Männern? PI hat sich im Karnevalsgroßhandel umgesehen und erklärt, was geht und was nicht.

Die BILD berichtet aus Köln:

Eine Stadt im Ausnahmezustand. Nach der Sex-Mob-Schande in der Neujahrsnacht am Hauptbahnhof ruft die Kölner Polizei alle Einsatzkräfte bis Aschermittwoch zusammen, um verlorenes Vertrauen zurückzugewinnen, den Bürgern größtmöglichen Schutz zu bieten. Und sie schickt einen besonderen Appell an die Kölner: Kommt nicht als Cowboy, Pirat oder Jedi-Ritter! (…) An die Jecken appelliert die Polizei, in diesem Jahr keine Kostüme zu wählen, zu denen Waffen gehören: „Das kann Menschen sehr verunsichern.” (…) Die Lage an Karneval sei nicht nur wegen der Täter-Banden angespannt, die Frauen begrapschen und beklauten. Die Polizeiführung warnt jetzt erstmals auch vor Terroranschlägen – und Rockern! Gruppen von Rockern, aber auch Hooligans haben angekündigt, Frauen vor Übergriffen beschützen zu wollen, berichtet Römers. Vor solchen Einsätzen warnt die Polizei. „Wir werden diese Leute aufspüren, kontrollieren und gegebenenfalls Platzverweise aussprechen”, so der Polizist. (…)

PI hat die Gefahrenlage gründlich analysiert. Außer Kutten und Fankleidung können folgende Kostümierungen bei der Kölner Polizei Panik auslösen:

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Vermeiden Sie jedes männlich-martialische Aussehen. Dann kann Ihnen nichts passieren. Wer unbedingt als Cowboy gehen will, sollte unmissverständlich klarstellen, dass er unbewaffnet und sehr tierlieb ist. Zum Beispiel so:

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Geeignet erscheinen unserer Redaktion überhaupt alle Arten von Tierkostümen. Es muss ja nicht gerade ein Säbelzahntiger sein. Ein Häschen, ein Hahn, ein Käfer tun es auch. Wir empfehlen geringelte, karierte, geblümte und gepunktete Stoffe. Dazu Hippie-Style, Samt und Satin. Alle Accessoires sollten aus weichen, elastischen Materialien sein. Hier eine kleine Auswahl:

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Aus polizeilicher Sicht sollten Sie allerdings auf Koffer, Spazierstöcke, Ketten und Gürtel verzichten. Wer nichts Entsprechendes parat hat, nimmt einen Schlafanzug und bastelt sich eine passende Mütze. Das kann sehr nice aussehen.

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Zu jedem Kostüm empfehlen wir farblich passende Abstandshalter. Diese können Sie sich aus Schwimmnudeln, ein paar Holzlatten und Kabelbindern selber bauen. Achten Sie darauf, dass das Gestänge beim Tragen möglichst eng am Hals sitzt, damit nichts verrutscht. So halten Sie automatisch den erforderlichen Sicherheitsabstand (eine Armlänge).

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Stripper- und Nacktkostüme sind dieses Jahr nicht zu empfehlen. Insbesondere von Brustplastiken raten wir ab. PI wird zum CSD noch eine gesonderte Kostümberatung herausgeben.

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Viel wichtiger noch als das Kostüm ist der Gang zum Urologen. Frauenrechtler und Frauenrechtlerinnen empfehlen: Lassen Sie sich noch vor Karneval vollständig kastrieren! Sie wissen ja: Alle Männer sind Schweine und außer einigen Zuchtebern wird im Saustall Deutschland alles kastriert.