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Die Mutter der Spaltung

spalterinWas Angela Merkel gerade in Deutschland anrichtet, ist extreme Politik, die dem Land auf vielen Ebenen massiv schadet. Wie sie ihre Linie durchzieht, ist nicht vermittelnd, versöhnend oder erklärend, wie es dem Auftrag eines demokratischen, verantwortungsvollen Staatsoberhauptes entspräche – Angela Merkel herrscht durch. Sie beherrscht Deutschland und lässt die Dinge gerade rücksichtslos laufen. Das kann sie natürlich nicht alleine. Angela Merkel verfügt über ein in den über zehn Jahren ihrer Regierungszeit sorgsam gesponnenes Netz von Paladinen, Nutznießern, Zuträgern, und treuen Lakeien – in allen gesellschaftlich relevanten Bereichen. So klappt´s auch mit dem Herrschaftserhalt.

(Von Selberdenker)

Doch auch in einer parlamentarischen Demokratie herrschen leider nicht immer die Besten, sondern die am besten Angepassten. Das müssen nur wenige Figuren in den richtigen Pöstchen sein. Der Rest des Volkes braucht und bekommt nur einen vollen Bauch und Unterhaltung, um ruhig zu bleiben – bei einem Säugling ist es zumeist sehr ähnlich. Wenn es hart wird, reicht die eine oder andere Tablette Baldrian oder wahleise eine grenzdebile Duchhaltefloskel vom Schlage „Volkssturm brich los!“ oder „Wir schaffen das!“. Die Deutschen als Masse erscheinen dahingehend gerade wieder besonders gut steuerbar.

Überhaupt erweisen sich die alten Weisheiten zur Lenkung von Massen in diesen Tagen als überaus richtig: „Brot und Spiele“ scheinen einem großen Teil der Deutschen völlig zu genügen, denn man „interressiert sich ja nicht für Politik“ – und „Die da oben machen ja eh, was sie wollen“ – sagt man, wie zur Entschuldigung dafür, dass man „Die da oben“ immer wieder wählt oder ihnen durch Nichtwahl passiv zur Macht verhilft.

„Das Opium des Volkes“ ist in Deutschland und Europa längst nicht mehr die Religion, wie zu Zeiten eines gewissen Herrn Marx – das Opium ist momentan ein völlig vernunftbefreites Gutmenschentum. „Teile und herrsche!“ – eine weitere Taktik zum Machterhalt, die sich wieder großer Beliebtheit erfreut, denn „Wenn zwei sich streiten, freut sich“ bekanntlich „der (oder die) Dritte.“

Das Merkel-Regime strebt erst garnicht nach Dialog, nach Austausch, nach Verständigung, nach fairer, sachlicher Diskussion. Sie setzen auf Dämonisierung und Verächtlichmachung derer, die ihre extreme Politik nicht unterstützen wollen. Wer die extreme Regierungspolitik kritisiert, wird in diesen Zeiten zum bösen Extremisten stigmatisiert. Gesellschaftliche Spaltung wird so zumindest bewußt in Kauf genommen.

Allein Bedenken anzumelden reicht aus, eine Lawine der künstlichen, der berechneten Empörung loszutreten. Jedes Zucken, jedes Mucken wird von Merkels Spinnennetz registriert – die Kleinen werden gefressen, die Großen werden vergiftet und möglichst beschädigt, alles wird zumindest geahndet. Ungehorsam wird von den Toleranzdogmatikern nicht toleriert.

Immer mehr Menschen sagen jedoch trotzdem NEIN, eine Mehrheit ist sogar ernsthaft besorgt aufgrund von Merkels eigenmächtigem migrationspolitischem Flutungskurs. Doch das Regime schert sich einen Dreck darum, speist uns mit blödsinnigen Floskeln ab. Sowas erzeugt ein Gefühl der Ohnmacht, der Hilflosigkeit, weil Merkel, sich über uns alle hinwegsetzend, in unser Leben eingreift, ohne uns gefragt zu haben. Das ist nicht mehr Demokratie. Das ist eigenmächtig. Merkel bricht Gesetze, ihr Vorgehen ist illegal und daher nicht mehr legitimiert.

Aus Hilflosigkeit kann berechtigte Wut entstehen. Wütende Bürger, brennende potentielle Siedlerheime – das ist nicht schön. Es ist jedoch direkte Auswirkung von Merkels polarisierender, verantwortungsloser, den Bürgerwillen grob ignorierender Agitation. Es auf „boshafte Fremdenfeindlichkeit“ zu reduzieren, ist zu einfach. Einige Bürger lassen sich nicht gerne ignorieren.

Pegida macht seit über einem Jahr erfolgreich Druck, macht sehr vielen Bürgern Mut, gibt Selbstvertrauen und Hoffnung und erntet dafür Solidarität in ganz Europa. Pegida ist und war wichtig und bewegt etwas, kann aber das Gefühl der Hilflosigkeit nicht völlig nehmen, wenn Merkels Besiedlung einfach weiter durchgezogen wird. Möglichkeiten der Volksabstimmung nach dem Vorbild der Schweiz gibt es bislang nur im Pegida-Thesenpapier und im Parteiprogramm der AfD. Es wird höchste Zeit, dass solche Möglichkeiten durchgesetzt werden.

Was Merkel und ihre Seilschaft praktiziert, ist zudem auch nicht Nächstenliebe – es ist blinde, die Gefahren ignorierende Fremdenliebe auf Kosten des Nächsten, für deren Folgen nicht die Herrschaften Regierenden, sondern wir alle werden bitter bezahlen müssen. Kein Mensch, der nach Deutschland kommt, ist noch Verfolgter. Doch selbst Pegida, selbst die AfD möchte wirklich Verfolgte nicht ohne deutsche Hilfe lassen. Vernünftig helfen kann man aber nur in vernünftigem Rahmen geltender Gesetze, mit bestehenden Grenzen und im Dialog, mit Rückhalt in der Bevölkerung, mit Rücksicht auf die tatsächlich bestehende Hilfsbereitschaft.

Das Merkel-Regime und ihre Medien versuchen uns das, was sie uns eingebrockt und bis heute nicht eingedämmt haben, als Naturkatastrophe zu verkaufen, die wir Deutschen nun „schaffen müssen“. Wir Deutschen müssen garnichts, Merkel. Wir wollen entscheiden, was geschieht. Wir entscheiden auch selbst, was wir als richtig oder falsch, als gut oder böse ansehen.

Ein Staat mit realen Menschen und einer gewachsenen Kultur und Tradition ist auch nicht Hollywood – auch wenn George Clooney, internationale Sternchen, Adelige und andere Abgehobene Frau Merkel in den Olymp jubeln. Aus den plump klischeehaft „bösen Deutschen“ sind nun, dank der Heldenmutter Merkel, die klischeehaft „guten Deutschen“ geworden? Abspann – cut! Wird Merkel demnächst für den Oskar nominiert? Habt ihr eigentlich noch alle Tassen im Schrank?

Demokratie ist nicht die Herrschaft der Reichen und Mächtigen, der Traumtänzer oder derer, die sich gerade für die besseren Menschen halten. Demokratie ist die Herrschaft des Volkes. Die gewählten Vertreter haben sich danach zu richten – und nicht das Volk zu richten, wenn es nicht spurt. Nichts anderes zählt. Das werden sich auch Merkels Nachfolger hinter die Ohren schreiben müssen, die sehr wahrscheinlich aus ihrer Seilschaft hervorgehen werden.

Wir Deutsche sind das Volk, der Souverän – und alle, die mit uns Deutschland erhalten wollen und deshalb gerne Deutsche geworden sind. Schönes Deutschland, lass Dich nicht länger vergewaltigen, überrumpeln, lass Dich nicht länger spalten!