Migranten greifen Einwohner von Calais an

calaisSeit vielen Monaten versuchen junge Migranten, von Calais aus auf wartende LKWs oder Fähren zu gelangen, um so illegal nach Großbritannien einreisen zu können. Aus dem Frust, wenn ihnen das wieder und wieder nicht gelingen will, greifen die aggressiven jungen Männer jetzt auch immer öfter Bewohner der Hafenstadt an. In Deutschland hört man kaum etwas von dieser gefährlichen Entwicklung, in den polnischen „unfreien“ Medien dagegen wird sie thematisiert.

Der Radiosender RMF 24 brachte es heute in seinen Nachrichten und hat die entsprechende Meldung auch auch auf seiner Internetseite eingestellt (Übersetzung von PI):

Bewaffnet mit Brecheisen und Messern haben Immigranten-Gruppen aus dem großen Lager „Neuer Dschungel“ in Calais begonnen, die dortigen Häuser der Einwohner anzugreifen, alarmieren lokale Verantwortliche. Die Flüchtlinge versuchen ins Innere der Gebäude zu gelangen. Daneben zerstören sie auf der Straße abgestellte Autos.

Der Bürgermeister der Ortschaft Marck in der Nähe von Calais verlangt die dauerhafte Einsetzung von Sturmtruppen der Polizei sowie die Auflösung des Parkplatzes für LKW, auf denen die Immigranten versuchen, sich zu verstecken. Schon zum zweiten Male sind es Gruppen aggressiver Flüchtlinge, die, bewaffnet mit Brecheisen, Metallstangen und Messern, vom Parkplatz zurückkehren, und versuchten in die Häuser der Einwohner einzudringen. Menschen verbarrikadierten sich im Innern, schlossen die Fensterläden ab. Die Angreifer stießen Drohungen gegenüber den Bewohnern aus, die dort wohnen. Die herbeigerufenen Polizisten haben die Angreifer auseinander getrieben. Es wurde jedoch niemand verhaftet.

Die empörten Einwohner schlugen Alarm, dass die Einwanderer nicht bestraft werden und dass die Angriffe sich deshalb wiederholen können. Ordnungskräfte vermuten, dass die Flüchtlinge in die Häuser einzudringen versuchen, auf der Suche nach Lebensmitteln und Geld. Wenn sie vom LKW-Parkplatz zurückkehren, sind sie oft frustriert, dass es ihnen nicht gelungen ist, sich auf einem LKW zu verstecken, um illegal nach Großbritannien zu gelangen.

Früher war es einer Gruppe Flüchtlinge gelungen, auf das Gelände eines Kindergartens in Marck zu gelangen. Um solche Vorkommnisse zu verhindern, wurden um den Kindergarten, wo die Kinder sich aufhalten, und in der Nähe der benachbarten Schulen, neue Zäune im Wert von einer Million Euro errichtet. Die Polizisten unterstreichen, dass es ähnliche Probleme auch in den Vororten von Calais gibt und in einigen Ortschaften in der Gegend.

Wem die Phantasie fehlt, sich das vorzustellen, dem kann dieses Video eine erste leichte Vorstellung geben: