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Spiegel: Armutsbericht spielt AfD in die Hände

armut_rentner [1]Jedes Jahr veröffentlicht der Paritätische Wohlfahrtsverband seinen Armutsbericht. Diesmal war es der Bericht auf Basis der Zahlen von 2014, also aus der Zeit vor der Masseneinwanderung von orientalischen und afrikanischen Paupern. Laut dem Bericht hat sich die Armutsquote zum Vorjahr nicht verschlechtert, ist aber mit 15,4 Prozent immer noch hoch. Betroffen sind 12,5 Millionen Menschen, davon 3,4 Millionen Rentner. Im Vergleich zu 2005 ist gerade diese Gruppe um 46 Prozent gewachsen.

(Von spree-athener)

Anfang des Jahres 2016 veröffentlichte das Bundessozialministerium Zahlen zur Vermögensverteilung in Deutschland. Danach besitzen zehn Prozent der Deutschen 52 Prozent des Nettovermögens und die breite Masse, nämlich 50 Prozent, besitzen gerade einmal ein Prozent. Im Vergleich zu 1998 haben sich die Gegensätze zwischen Lohnabhängigen und Superreichen deutlich vergrößert. Damals besaßen die zehn Prozent noch 45 Prozent und die Masse von 50 Prozent noch drei Prozent.

Ausgerechnet ein Konformist des Systemmediums Spiegel Online, Guido Kleinhhubbert, fordert jetzt, dass der Paritätische Wohlfahrtsverband seinen Armutsbericht lieber in der Schublade hätte lassen sollen. Er schreibt:

[…] Das ist gerade in diesen Zeiten äußerst gefährlich. Denn wer dem Paritätischen Wohlfahrtsverband seine Botschaft einfach so abkauft, den kann schnell die Wut packen – auf ein System, das die eigenen Bürger angeblich in Armut vegetieren lässt.

Und weiter:

Es kann also sein, dass Blues-Sänger Schneider einige neue Fans bekommt, die er sich nicht gewünscht hat. Zum Beispiel AfD-Politiker, […] und Pegida-Gröhler.

Probleme sollen also verschwiegen werden, damit der patriotische Widerstand in Deutschland nicht wächst. Der ganze SPON-Artikel ist hier zu finden [2].

» Kontakt zum Spiegel-Autor: guido.kleinhubbert@spiegel.de [3]

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