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„Syriens Christen droht totaler Untergang“

ignatiusDer syrisch-katholische Patriarch Ignatius Youssif III. Younan gibt dem Westen die Hauptschuld am Gemetzel in Nahost und am Untergang der orientalischen Christen. Er hat völlig recht, auch in Bezug auf Deutschland. Merkel und ihrer Kamarilla sind die syrischen Christen vollkommen egal, sonst hätten wir gezielt diese Leute als Flüchtlinge aufgenommen und den Islam draußen gelassen, wie es Tschechien und Polen ja vorhaben. Der Patriarch sagte aber noch andere interessante Dinge:

Zu einer verschwindenden Minderheit sind die Christen in Syrien und im Irak inzwischen geschrumpft, sie stellen gerade noch fünf Prozent der Bevölkerung in Syrien – vor 100 Jahren waren es noch 30, vor 70 Jahren noch knapp 20 Prozent. Im Irak seien christliche Bürger heute kaum noch zählbar.

In einem anderen Interview nennt er für den Irak noch 300.000 Christen. Und:

„Seine Seligkeit“, wie er angesprochen wird, hat in Rom studiert, in New York gelebt, und nennt die Juden im Nahen Osten alttestamentarisch „unsere älteren Brüder“. Trotzdem habe der Westen nicht das Recht, zum Schutz Israels „alle Länder drumherum zu zersprengen, Zivilisation und Kultur zu zerstören, Menschenleben wie die von Fliegen zu behandeln und Kinder im Mittelmeer zu ertränken“.

Und:

Ursache für den Konflikt sei eine „kurzsichtige, undifferenzierte Sichtweise der Westmächte“, welche die Gewalt noch geschürt hätten und Russland kritisierten. Dabei seien es „die Russen, die christliche Minderheiten gegen die Dschihadisten verteidigen“. Man müsse sich einmal fragen, ob man eine gemäßigte Diktatur wie die Assads nicht einem radikal-islamistischen Totalitarismus vorziehe.

Dies sind Zitate aus der WELT! Wer nach dem Patriarchen gugelt, findet weitere Artikel in allen Sprachen, wobei man diesem Kirchenmann nur 100-prozentig Recht geben kann!