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Widerstand gegen Merkel-Besuch in Nörvenich

deutscher_widerstand2In den vergangenen Tagen erreichten uns wieder neue Fotos aktueller Widerstandskreativität. Die oben abgebildete Protestaktion fand spontan heute Morgen in der Nähe des Luftwaffenstützpunktes Nörvenich in NRW statt. Grund dafür war der Besuch Angela Merkels anlässlich des 60-jährigen Bestehens des Fliegerhorsts. „Da haben wir uns kurzerhand entschlossen dabei zu sein“, schreibt uns eine treue Leserin. Auf das Gelände durfte das gemeine Volk natürlich nicht, um die Kanzlerin zu „begrüßen“. So mussten sich die Bürger eben anders die Zeit vertreiben.

Selbstverständlich wurde diese Spontandemo sofort seitens der Personen auf dem Fliegerhorst als „unangemeldete Demo“ angezeigt. Auch wenn die Polizei selber wohl wenig überzeugt war von der Notwendigkeit, wie PI mitgeteilt wurde, musste sie amtshandeln und die Personalien der friedlich mit ihrem Banner dastehenden Bürger aufnehmen.

Hier ein weiteres Foto der Aktion:

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Vor den Kommunalwahlen in Hessen wurde das aufgenommen:

Nicht jeder Widerstand ist 100% PI-Linie, aber dem Hauptsatz können wir voll und ganz zustimmen:

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Aber nicht nur Banner auf Brücken oder Aufkleber auf Straßenschildern und Autos können als Protestunterlage dienen. Ganz Wackere tragen ihren Willen stolz auf der Brust. Die meisten Reaktionen seien allerdings bisher eigentlich positiv gewesen, schreibt uns der Einsender.

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Im sächsischen Bautzen wurde Ende Januar diese, leider sehr vergängliche, Botschaft aufgenommen. Um es länger am Leben zu halten fuhr der Besitzer des Wagens trotz Eiseskälte ohne Heizung zur Arbeit.

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Das folgende Foto entstand im sächsischen Niederau bei Meißen und ist eine Forderung, die man von engagierten Widerständlern immer wieder hört.

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Leider schrecken immer noch viele davor zurück, sich ein Herz zu fassen und ihren Unmut und Willen bei friedlichen Demonstrationen auf der Straße zu untermauern. Hier leistet der neue Überwachungs- und Einschüchterungsstaat ganze Arbeit, die Menschen haben Angst vor Anfeindungen, Sachbeschädigung, Jobverlust oder gar gewalttätiger persönlicher Angriffe. Diese Ängste sind mit Sicherheit nicht unbegründet, aber viel größer sollte ihre Angst vor dem sein, was auf sie zukommen wird, wenn sich der Widerstand nicht durchsetzt.

Bisherige PI-Beiträge zum „Deutschen Widerstand 2.0“:

» Stuttgart: Widerstandsbanner über A8 und B14
» Widerstand gegen Asylpolitik
» Einsendungen: Deutscher Widerstand 2.0
» Widerstand in Stuttgart: „Kein Zaun ist illegal
» Massenhaft Widerstandsbanner auf A81 und B27
» Deutscher Widerstand wird immer vielfältiger
» Widerstand 2.0 – weitere Einsendungen
» Deutscher Widerstand 2.0 – neue Fotos


Bringen auch Sie Ihren Protest kreativ zum Ausdruck und sind daran interessiert, Hunderttausende zu erreichen, bzw. haben Sie Entsprechendes irgendwo entdeckt? Dann schicken Sie bitte Ihre aussagekräftigen Bilder, ergänzt mit Ortsangaben und sonstigen Infos an: info@blue-wonder.org.