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Wo bleibt Ihre Liebe für Christen, Käßmann?

kaese_mannSehr geehrte Frau Käßmann, bezugnehmend auf Ihre Osterbotschaft: „Liebe für die Terroristen!“. Sie dürfen gerne so viele Terroristen lieben wie Sie wollen, aber retten wird Sie das nicht, uns alle nicht. Gott hat uns unseren Verstand gegeben, dass wir ihn auch gebrauchen. Gerne könnte ich Ihnen ein paar Bibelzeilen zukommen lassen, in denen es heißt, man soll sich vor Leuten, die nicht von Gott sind, fernhalten – Sie sollten es eigentlich besser wissen.

(Von Jeanette)

Gerne wüsste man auch, wo Ihre Liebe für die Christen bleibt! Ich spreche von den Millionen Christen, nicht von denen, die kürzlich alle schon getötet wurden im Namen Allahs, sondern von denen, die momentan weltweit verfolgt werden, und wenn es so weiter geht, sogar bald in Deutschland verfolgt werden. Es ist Ihre Aufgabe als Repräsentantin der Christen und als Theologin, sich für die Christen einzusetzen und sich nicht im vorauseilenden Gehorsam den Verfolgern der Christen zu unterwerfen.

Wo ist Ihr Engagement? Fahren Sie nach Pakistan, um die Christen zu besuchen, und ihnen Mut zuzusprechen in ihrer dort aussichtlosen Lage? Besuchen Sie die Christen im Ausland, deren Angehörige in Christlichen Kirchen von geisteskranken Selbstmordattentätern mit deren „Terrorhandbuch“ unter dem Arm mitten im Gottesdienst kaltblütig ermordet wurden? Was tun Sie den ganzen Tag?

Entspringt Ihre Gefühlsduselei einer Weinlaune nach dem alten Roman „Alle Menschen werden Brüder“? Oder ist das tatsächlich ernst gemeint?! Auch unser Justizminister Maas ließ unterdessen verlauten, er wolle die Strafen für Mörder herabsetzen. Man kommt aus dem Staunen gar nicht mehr heraus.

Alles erinnert mich an ein Szenario aus dem alten Film: GETAWAY mit Ally Mc Graw und Steve Mc Queen, in dem sich eine Hausfrau (Name nicht geläufig) ihrem Geiselnehmer gickelnd und anbiedernd unterwirft, ihm sogar Sex anbietet, der davon reichlich Gebrauch macht, und dies alles in Gegenwart ihres Ehemanns, dem Tierarzt, der gefesselt dabei zusehen muss und später Selbstmord begeht. Die schlimmste Szene war, als die Alte ihren Kidnapper in ausgelassener Stimmung kichernd mit Hühnerschenkeln bewarf. Der haute ihr daraufhin gleich eine in ihre „Fresse“, das war sogar dem kaltblütigen Verbrecher zu viel.

Warum erinnern Sie mich daran? Warum sind Sie christliche Theologin geworden, wenn Ihnen die muslimischen Attentäter (die Wölfe im Schafsfell) offensichtlich aufopfernd mehr am Herzen liegen, als die Ihnen anvertrauten christlichen Schäfchen?

Antwort bitte nicht an mich, sondern nach oben!

Zustimmen könnte man Ihnen, wenn Sie öffentlich verkündeten: „Ich werde die Attentäter segnen, damit der Teufel nicht weiter in sie hineinfahren kann!“. Damit könnte man eher einverstanden sein, das würde aber schon einigen Mut voraussetzen. Wenn man sich jedoch entscheiden muss, was mehr Anlass zur Sorge gibt, die Kirche oder die Terroristen, dann fällt die Wahl schwer.