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Mazyeks perfides Gesprächsangebot an die AfD

matscheAiman Mazyek wird es heiß unterm Hintern. Der Islam, der intolerante, der tollwütige, der aggressive und grausame, der alle Freiheiten verachtende und intellektuell unter dem Niveau eines Aschenbechers daherkommende Islam, dieser Islam ist in den Fokus derjenigen geraten, die weiter in Frieden und Freiheit in Deutschland leben wollen und sich das nicht durch diesen Islam zerstören lassen wollen. So viel zur Differenzierung.

(Von Sarah Goldmann)

Denn „den“ Islam gibt es ja nicht, wie uns die Muslime immer wieder sagen. Hier geht es also um den eben gerade skizzierten bösen Islam, um das kurz klarzustellen, nur um den.

Trotzdem fühlt sich aber (der dem „friedlichen“ und „toleranten“, dem „guten Islam“ angehörende) Aiman Mazyek sehr unwohl bei dieser Kritik an seinen tollwütigen Glaubensbrüdern und er will sie in Schutz nehmen. Er zählt diese Muslime – so kann man das dann wohl indirekt ableiten – also doch wieder zum Islam, zu dem Islam, den er in Deutschland zu repräsentieren meint und für den er jetzt als Verteidiger auftritt.

Der „Angriff“ auf die muslimischen Verfassungsfeinde kommt von der AfD. Die AfD will keinen politischen Islam mit seinen totalitären Ansprüchen und Anmaßungen in Deutschland. Und es gibt auch erste CDU-Politiker wie Volker Kauder, die sich der Kritik anschließen und plötzlich ihrem Amtseid folgen.

Mazyek konzentriert seine Kritik jedoch auf die AfD, weil ihre Kritik wirklich ernst gemeint ist und ernst genommen werden muss, nicht die der CDU. Das ist Aiman Mazyek bewusst. Mazyek agiert nicht ungeschickt: Er signalisiert Gesprächsbereitschaft, er sucht den Dialog mit der AfD. So etwas hört sich gut an, es hört sich an nach Verständigung, nach Bemühen um Austausch der Meinungen, nach Demokratie.  Und so etwas kommt gut an beim Publikum. Der Westen berichtet:

Der Vorsitzende des Zentralrats der Muslime, Aiman Mazyek, hatte der AfD vorgeworfen, sie bedrohe eine ganze Religionsgemeinschaft in Deutschland – den Islam. In einem Interview mit der „Neuen Osnabrücker Zeitung“ lud Mazyek Petry nun zur nächsten Vorstandssitzung seines Verbandes ein. „Wir wollen wissen: Warum hassen Sie uns Muslime?“, sagte Mazyek der Zeitung.

Wenn man sich Mazyeks „Angebot“ genauer ansieht, dann erkennt man unschwer das Prinzip der Taqiyya, des von Allah empfohlenen Lügens und Täuschens des nichtmuslimischen Gegners. Nach diesem Prinzip darf ein Muslim lügen, dass sich die Balken biegen, oder eben Scheinangebote zum Gespräch unterbreiten. So wie Mazyek.

Es beginnt damit, dass er sein „Gesprächsangebot“ garniert mit dem Vorwurf, die AfD „bedrohe“ eine ganze Glaubensgemeinschaft. Bereits an diesem Punkte beendet er im Grunde schon eine ernsthafte Auseinandersetzung mit anderen Meinungen. Denn Mazyek erklärt eine Kritik am Islam zu dessen Bedrohung, womit dann jeder Kritik die Berechtigung entzogen wäre.

Damit bestätigt er bereits im ersten Augenblick seiner Reaktion auf die Islamkritik der AfD einen Hauptvorwurf an den Islam (und dieses Mal auch an den „moderaten“ Islam), nämlich dessen völlig fehlende Kritiktoleranz. Wer den Islam kritisiert, bedroht ihn. Wie soll bei solch einer Voreinstellung ein kontroverses Gespräch möglich werden? Bereits mit dieser Feststellung disqualifiziert Mazyek sich und seine Muslime, das „Angebot“ ist damit entwertet, nutzlos, wertlos.

Der zweite Teil des Gesprächsangebotes beinhaltet die Einladung, an einer Vorstandssitzung teilzunehmen. An einer Vorstandssitzung. Dort kann man sich dann vom Vorstand vorweg ausgesuchte Themen anhören, die vom Vorstand in gefälliger Weise dargeboten werden, man kann also der muslimischen Propaganda lauschen, ohne irgendeine Möglichkeit zur inhaltlichen Auseinandersetzung zu haben.

Den Höhepunkt von Mazyeks „Einladung zum Gespräch“ stellt jedoch die Unterstellung dar, Gegner von Totalitarismus und Faschismus würden ‚alle Muslime hassen’. Die Systemkritik am politischen Islam zieht Mazyek hier herunter auf die persönliche Ebene, um so daraus einen Angriff auf seine Glaubensbrüder zu konstruieren, der sich argumentativ und evtl. auch juristisch ausschlachten lässt.

Was ist das für eine Einladung, wo man die Eingeladenen zum Gespräch gleich zu Beginn als Menschenhasser bezeichnet? Gut, es war keine ernst gemeinte Einladung, Lesern von PI ist das hinlänglich bekannt und bewusst. Aber es gilt, die Mechanismen des Täuschens und Diffamierens im Islam immer aufs Neue zu analysieren und aufzudecken, um den wahren Charakter dieser Ideologie bewusst zu machen. Petry reagierte übrigens recht cool auf Mazyeks Taqiyya-Täuschungsmanöver. Ihre Antwort:

Die AfD-Vorsitzende Frauke Petry hat sich nach wiederholter Kritik am Islam offen für Gespräche mit Vertretern deutscher islamischer Verbände gezeigt. „Miteinander reden ist wichtiger als übereinander reden“, sagte Petry am Freitag im Interview mit dem Deutschlandfunk vor Beginn des Parteitags am Wochenende.

Ob Petry sich vorführen lässt und dem Mazyek hier auf den Leim gegangen ist, darf bezweifelt werden. Sie dürfte dafür wohl zu klug sein. Das Gegenstück von verlogener Taqiyya ist strategisches Talent. Und das Gegenstück von Aiman Mazyek ist Frauke Petry.