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Türkischer Imperialistenaufmarsch in Nürnberg

Am Sonntag demonstrierten „500 Menschen“ (nordbayern.de), lt. BR Rundschau 2500 gegen den Terror der PKK und des IS. Man kann sich also aussuchen, wie viele es tatsächlich waren. Nordbayern.de spricht aus politisch korrekten Gründen in der Überschrift nicht einmal von Türken. Die „Grauen Wölfe“ (oder doch Wölfe im Schafspelz?), hatten ihren Kundgebungsort am Jakobsplatz, zwischen Jakobs- und St. Elisabethkirche. Ein Ort, an dem auch PEGIDA-Nürnberg bereits mehrere Versammlungen abhielt.

(Von spiderPig, PI-Nürnberg)

Mit zwei Unterschieden: die Pfarrer der beiden Kirchen hatten am Sonntag ihre Glocken im Griff, so dass die Grauen Wölfe ungestört ihre Märchen vom „Islam ist Frieden“ usw. erzählen konnten. Außerdem vermieden es die Pfarrer tunlichst, irgendwelche Schmachtfetzen der Stadt Nürnberg zwischen den Kirchen aufzuhängen.

Nachdem viele Türken so unheimlich gut integriert sind, wurden etliche Reden nur in türkisch gehalten. Ob Volksverhetzendes geäußert wurde, kann damit auch nicht belegt werden. Die Anhänger Kemal Atatürks, als Friedensengel auftretend, ließen dann tatsächlich weiße Friedenstauben aufsteigen. Sehr schön! Nur um später immer wieder lautstark „allahu akbar“ zu skandieren.

Unruhig wurde es dann in der Ludwigstraße, als man ein kurdisches (?) Lokal mit Gegenständen bewarf, weil die Angestellten auf die Provokation der Grauen Wölfe entsprechend antworteten.

Während des Aufmarsches waren, wie erwartet, keine Antifanten zu sehen. Ein paar der aufrechten Kämpfer gegen Rechts mussten Dienst bei der Gegendemo vor der Lorenzkirche bzw. Hallplatz tun. Die war allerdings nicht so toll besucht. Wer die Freilassung eines Terroristen verlangt, dessen Organisation für eine Reihe von Anschlägen mit etlichen toten Touristen verantwortlich zeichnet, kann auch nicht ganz dicht sein.

Bilder der Gegendemo:

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