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Visumpflicht: Türkei droht Europa

davatoglu [1]Der türkische Ministerpräsident Davutoglu lobte bei einem Besuch der Parlamentarischen Versammlung des Europarats in Straßburg die Fortschritte bei der Umsetzung des Flüchtlingsabkommens. Der Plan zeige erste Erfolge, sagte Davutoglu. Die Zahl der Flüchtlinge, die von der Türkei aus mit Booten in Richtung Griechenland aufbrächen, sei deutlich gesunken – auf durchschnittlich etwa 60 pro Tag. Er drohte jedoch, dass die Türkei ihre Verpflichtungen nicht mehr einhalten werde, falls die EU ihre Zusage zur Umsetzung der Visafreiheit nicht einhalten sollte. Er rechne damit, dass die Visumspflicht für türkische Bürger im Juni aufgehoben werde, hatte Davutoglu vor seiner Abreise nach Straßburg gesagt. Sollte dies nicht der Fall sein, sehe sich die Türkei nicht länger in der Pflicht, ihre Zusagen einzuhalten.

(Auszug aus einem Artikel von Focus-online [2])


An dieser Stelle sei auch nochmal daran erinnert, dass die Türkei die von ihr mitproduzierten „Flüchtlinge“ aus Syrien gezielt zur Erpressung der EU Richtung Europa schickte [3]. Man kann auch getrost davon ausgehen, dass die Türkei jedem „Flüchtling“, der zukünftig dort erscheint, einen türkischen Pass ausstellt, damit dieser dann ungehindert Richtung Europa verschwinden kann. Schließlich spricht Erdogan ganz offen davon, „den Islam siegreich nach Westen zu tragen“ [4]. Eine gute Analyse über die vor allem gegen Deutschland eingesetzte „Migrationswaffe“ hat vor kurzem Wolfram Weimer abgeliefert (PI berichtete hier) [5].

Eine ähnlich erfolgreiche und verhängnisvolle Erpressung ist der Türkei im Jahre 1961 geglückt. Damals musste die BRD türkische Arbeitslose als sogenannte „Gastarbeiter“ [6] aufnehmen, die zum großen Teil heute die hässliche Fratze des türkischen Imperialismus in Deutschland darstellen.

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