Video: „Maischberger“ mit Richard Sulik

Der Grexit kann jederzeit doch noch stattfinden, der Brexit ist für den 23. Juni zur Abstimmung ausgeschrieben. In Frankreich verstärkt der wachsende Front National den Druck, die immer stärker werdende FPÖ im Nachbarland will auch lieber heute als morgen raus aus der EU. Immer mehr Bürger Europas sehen in der zentralistisch diktierten EU-Zwangsgemeinschaft eine Bedrohung nationaler Werte und Rechte. Die EU, eine den Bürger mit sinnentleerten Vorschriften, Verboten und Repressalien erschlagende kostenintensive Diktatur – so stellt der den EU-Austritt Großbritanniens bewerbende Film „BREXIT – The Movie“ (siehe Video unten) die EU dar und strebt an, was Maischberger heute Abend um 22.45 Uhr in der ARD zur Diskussion stellt: Läuft der letzte Countdown für die EU?

Leicht panisch werden natürlich auch die „Rechtspopulisten“, als eine Art drohendes Damoklesschwert, einem möglichen Zerbrechen der EUdSSR übergestülpt. Politiker wie Nigel Farage in Großbritannien, Marine Le Pen in Frankreich, Geert Wilders in Holland, oder H.C. Strache in Österreich treten massiv gegen die EU auf und haben europaweit bei den Bürgern immer mehr Zustimmung. Totschweigen geht nicht mehr, also muss man sie zumindest versuchen, verbal zu erschlagen.

Für die „Rechtspopulisten“ wird heute Abend der slowakische EU-Abgeordnete Richard Sulik, Gründer der slowakischen Partei Sloboda a Solidarita („Deutschland wird von Weicheiern regiert“), ins Feld ziehen.

Wohl im Großteil gegen ihn treten an: ARD-Studioleiter in Brüssel Rolf-Dieter Krause; Teletubby Europaabgeordnete Ska Keller (B’90/Grüne); der österreichische Kabarettist Werner Schneyder, der derzeit Stimmung gegen Norbert Hofer, den FPÖ-Kandidaten für die Bundespräsidentenwahl, macht und sich für den senilen, hardcoregrünen EU-Fanatiker Alexander van der Bellen einsetzt; der ehemalige bayerische Ministerpräsident Edmund Stoiber (CSU) und der ehemalige FDP-Europaabgeordneter Jorgo Chatzimarkakis, der noch am ehesten mit Sulik gegen die EUdSSR auftreten wird.

Hier BREXIT – der Film:

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Video: Frauke Petry im Dialog mit AfD-Kritikern

Bei einem Vortrag der AfD-Vorsitzenden Frauke Petry am 14. Mai in der Stadthalle von Landau (Niederbayern) haben linke Jugendliche Zettel verteilt, auf denen stand: „Sie sind der Meinung, Frauen gehören wieder zurück an den Herd? Sie sind gegen den Schutz der Umwelt? Sie weisen homophobe, ausländerfeindliche und rechtsextreme Züge auf? Dann sind Sie bei uns genau richtig – danke für Ihre Stimme!“. Petry forderte die Jugendlichen, die diese Zettel verteilt haben, auf, nach vorne ans Podium zu kommen und mit ihr die einzelnen Punkte zu diskutieren. Und in der Tat: Nach und nach trauten sich die Zettelverteiler nach vorne – blamierten sich dann aber beim Austausch um die besseren Argumente gegen Petry bis auf die Knochen…




Video: AfD-Demo Erfurt mit Höcke und Daebritz

Mit der heutigen Kundgebung auf dem Domplatz von Erfurt will die AfD alle Bürger und Initiativen unterstützen, die sich gegen den geplanten Bau der Moschee in der thüringischen Landeshauptstadt richten. Der Vorsitzende der AfD-Fraktion im Thüringer Landtag, Björn Höcke, hat dazu heute schon in einer Rede im Plenum des Thüringer Landtags Stellung bezogen (Video hier!). Höcke: „Ich bin mir sicher, dass die Multikulturalisierung und Islamisierung Thüringens nicht Mehrheitswille ist. Ich lehne eine Entwicklung wie in den westdeutschen Großstädten für unseren Freistaat ab.“ Neben Höcke wird mit Siegfried Daebritz auch erstmals ein Vertreter von Pegida-Dresden auf einer AfD-Kundgebung sprechen. Ab 17:45 Uhr gibt es auf dem Domplatz ein Konzert von Chris Ares, ab 19 Uhr folgt die Kundgebung. Jetzt mit Videos der einzelnen Redner.




Die Islamwissenschaft in Deutschland

islamViele Jahre lang beobachte ich bereits, welchen Beitrag studierte Islamwissenschaftler zur Islamisierung und zur Verschleierung des wahren Gesichts des Islam leisten. Eigentlich müssten sie es besser wissen, müsste man meinen. Denn sie sind es ja, die Zugang zu den Schriften sowie die nötigen Sprachkenntnisse haben sollten, Originalquellen zu untersuchen.

(Von Sala)

Da ich selbst fünf Jahre lang Islamwissenschaften an einer deutschen Hochschule studierte, konnte ich beobachten, wie die Islamisierung und die politische Korrektheit bereits die Hochschulen durchdrungen hat und ein Heer an Islam-Apologeten erschafft, denen schließlich eine Plattform geboten wird, die politisch gewünschten Ideologien zu verbreiten.

Zu Beginn des Studiums, als mir der Kern des Islams selbst noch fremd war, freute ich mich darauf, Arabisch bis zum Umfallen zu lernen und in die Tiefe der islamischen Schriften einzutauchen. Doch schnell war ich desillusioniert: Arabisch wurde mit wenigen Wochenstunden abgefrühstückt und nach vier Semestern war es vorbei. Keiner konnte es wirklich.

In den Seminaren blieb man oberflächlich. Im zweiten Semester hielt ich einen Vortrag zur Literatur des muslimischen Spaniens und bekam die Literaturempfehlung: „Das Wunder von al-Andalus von Georg Bossong.“ Noch fiel ich auf die Lügen im Buch herein und bekam für das Referat eine Eins.

Im vierten Semester, immer noch hatten wir im Unterricht bis auf die erste Sure keinen einzigen Blick in den Koran geworfen, war ein 8-wöchiger Aufenthalt in einem arabischen Land Pflicht. Ich entschied mich für Damaskus und reiste, anders als meine Kommilitonen, die sich in Gruppen organisierten, allein. Sie suchten sich Unterkünfte im Touristenviertel, einer realitätsfernen Seifenblase, während ich in den Vororten das wahre Arabien kennenlernte. Sexuelle Belästigungen, Angst, Betrug und Beschimpfungen waren für mich Alltag, während meine Kommilitonen Partys feierten. Ich lebte eine Zeit lang bei einer muslimischen Familie, die mich großzügig aufnahm. Arabische Gastfreundschaft ist zu Recht berühmt! Ich tappte zu Beginn in meiner Naivität in viele Fettnäpfchen, passte mich jedoch schnell an.

Wieder zurück in Deutschland war ich traumatisiert. Die vielen Belästigungen auf offener Straße sowie die vielen Beobachtungen, die ich gemacht hatte, ließen Zweifel und Wut in mir wachsen. Etwas an dem, was mir in der Uni vermittelt worden war, konnte nicht stimmen.

Ich besorgte mir Bücher und las islamophile sowie islamkritische Literatur. Besonders die islamische Geschichte untersuchte ich genauer. Endlich platzte der Knoten: Ich erkannte die Schönfärberei, die an der Uni betrieben wurde. Ich wusste, dass ich mein neues Wissen im Unterricht nicht einbringen durfte, beobachtete fortan jedoch die Lügenmärchen und überprüfte sie im Anschluss.

In meiner Bachelorarbeit untersuchte ich das islamische Völkerrecht, welches die ideologische Grundlage für den Dschihad darstellt. Aufgrund meiner guten Recherche und meiner mit Quellen untermauerten Argumentation musste man mich mit „sehr gut“ bewerten, legte mir jedoch im Anschluss nahe, mich in Zukunft mehr mit „theologischen Fragestellungen“ zu beschäftigen.

Im Master gab es endlich die lang ersehnten Koran-Seminare: Anstatt jedoch den Text bis ins Kleinste zu zerlegen, wurden einzelne friedliche, mekkanische Suren herausgepickt und im Anschluss der von den übrigen Teilnehmern als angenehm empfundenen Koran-Rezitation gelauscht. Wieder musste ich mich selbst einlesen und verglich verschiedene Übersetzungen mit dem arabischen Original. Erschreckend, wie manche Übersetzer beschönigten. Man kann dieses Studium schaffen, ohne den Koran je im Ganzen gelesen zu haben.

In einem anderen Seminar sollte es um den Islam in Indien gehen. Wir schauten uns Urlaubsfotos an und alle waren fasziniert von den beeindruckenden Baukünsten der Mogulherrscher. Mit keinem einzigen Wort wurde die blutige Unterwerfung der Hindus und Sikhs erwähnt, geschweige denn die grausamen Märtyrertode, die drei Sikh-Gurus ereilten, nachdem sie sich Aurangzebs Forderung, zum Islam zu konvertieren, verwehrten. Indien sollte vollständig islamisiert werden und Aurangzeb sah den Schlüssel dafür in der Autorität der Gurus: Durch Folter sollten sie gebrochen werden und das Volk sollte folgen. Einer wurde mit einem Schwert zerteilt, der zweite langsam gekocht und der dritte in Baumwolle eingewickelt bei lebendigem Leibe verbrannt. Welch übermenschliche Kraft wohl in ihnen sein musste, diesen Schmerzen standzuhalten und ihrem Glauben nicht abzuschwören.

In einem Israel-Palästina-Seminar wurde ich vom bedreadlockten Dozenten darauf hingewiesen, dass Israel-Kritik angebracht sei. Als ich im Seminar mit dem islamischen Völkerrecht argumentierte, welches es den Muslimen zur Pflicht macht, gegen die Israelis zu kämpfen und Israel auszulöschen, wurde ich ausgelacht. Dem Konflikt lägen politische Gründe zu Grunde und keine Religiösen. Dass jedoch hinter jedem politischen Handeln eine Ideologie steckt, wurde vollständig verkannt und ausgeblendet.

Studenten mit der Fächerkombination Politik und Islamwissenschaft waren die Schlimmsten. Mit ihnen war eine Debatte überhaupt nicht möglich. Anstatt meine Thesen mit wissenschaftlichen Argumenten zu entkräften, warfen sie mir rechtes Denken vor. Sie wechselten immerzu von der sachlichen auf die persönliche Ebene. Zuweilen unterstellte man mir emotionale und psychische Probleme.

Wenn wieder einmal ein Anschlag verübt worden war, hörte man überall das gleiche Lied: „Das hat mit dem Islam nichts zu tun. Sie missbrauchen den Islam. Die Rechtspopulisten werden das wieder instrumentalisieren.“

Am meisten lernte ich in den Seminaren über islamisches Recht. Nicht, dass hier die Wahrheit gesagt worden wäre, doch zumindest konnte man hier tiefer in die Materie einsteigen und ich hatte eine bessere Grundlage für meine eigenen Recherchen.

In den letzten zwei Jahren meines Studiums bekam ich hautnah mit, wie ein islamischer Lehrstuhl an der Uni aus dem Boden gestampft wurde und welche Akteure treibende Kraft waren. Eine Verzahnung von Islamwissenschaft und islamischer Theologie wurde angestrebt – Islamisierung ist ein Hirngespinst?

Vielleicht noch eine kleine Anekdote über arabische Männer: Ein arabischstämmiger Dozent machte sich an Studentinnen heran und ich weiß aus erster Quelle, dass er mit mindestens zwei Studentinnen parallel eine Affäre hatte.

Mein persönliches Highlight war, als mir ein arabischstämmiger Professor eine Promotionsstelle anbot, mit dem Hinweis, dass Doktorvater und Doktorandin sehr viel Zeit miteinander verbringen würden, während seine Hand die Meine streichelte. Meine Zeit in diesem Irrenhaus endete schließlich im Büro der Frauenbeauftragten. Nach Abgabe meiner Abschlussarbeit betrat ich dieses Gebäude nie wieder.

Die Zeit nach der Uni: Niemand braucht einen wirklich und man kämpft sich halt mit Gastro- und schlecht bezahlten Bürojobs durch. Meine Bemühungen, an einschlägige Stellen heranzukommen sind bisher gescheitert. Als Journalist sowieso nicht und der Verfassungsschutz ist nur noch ein Lakai der Politik.

Dennoch will ich meine Erfahrungen nicht länger verschlossen halten, denn ich habe das Gefühl, wenn ich mich nicht jetzt dem Widerstand anschließe, werde ich es mir selbst eines Tages vorwerfen. Wenn wir wieder ungläubig vor den Trümmern stehen.




Die Trauer kommt an zweiter Stelle – Bettina Röhl zum gewaltsamen Tod von Niklas P.

niklas_mamaBei der Trauerfeier für den nur 17 Jahre alt gewordenen Niklas P. in Bad Godesberg zeigte sich wiedermal das hässliche Gesicht dessen, was „Kampf gegen Rechts“ genannt wird. Die Gegendemonstranten demonstrierten nicht gegen die Täter, sondern gegen diejenigen, die den Mord an Niklas P. instrumentalisieren könnten. Die Perverse ist das aktive Schweigen des Landes, der Regierung, der Medien und der Gesellschaft, die wie aufgezogene Puppen nur eins kennen: Bei jeder Gewalttat von Migranten singen sie ihr Hohelied auf ihre eigene mutige Bekämpfung von rechtem Rassismus. Den wittern sie hinter jedem Busch, nur nicht in ihrem eigenen Kopf. So wird die eigentliche Straftat, um die es geht, nämlich das Erschlagen des 17-jährigen Niklas P. zur Nebensache. (Die ganze sehr gute Aufarbeitung dieses Falles bei Bettina Röhl-Direkt, auch lesenswert der Kommentar von Pierre Aronnax)




Eurovision-Contest soll „Worldvision“ werden

Schwedische Journalisten sind begeistert. Nach dem industriellen Musik-Albtraum des European Song Contest, ESC, in Stockholm soll dieser politisch missbrauchte „Wettbewerb“ die Globalisierung voranbringen. Eurovision kann „Worldvision“ werden, jubeln sie, denn so können sie mit ihrem Valium-Journalismus den immer offensichtlicher werdenden Niedergang im Land und in Europa übertünchen. Derartige Pläne sollen die EBU und ESC-Veranstalter hegen. Die EBU ist das Netzwerk der European Broadcasting Union, ein Zusammenschluss von 73 Rundfunkanstalten in Europa, Nordafrika und dem Nahen Osten. Dieses Netzwerk EBU hat schon am Freitag vor dem ESC-Spektakel angekündigt, alles zu tun, um einen Sieg des russischen Beitrags zu verhindern. Der britische „Mirror“ zitiert eine Quelle mit den Worten: „Die European Broadcasting Union weiß, wie unpopulär ein russischer Sieg wäre und dass sie alles tun wird, was möglich ist, um anderen favorisierten Ländern zum Sieg zu verhelfen.“

(Von Alster)

Zum ESC müssen wir noch nachtragen, dass der von unseren Zwangsgebühren bezahlte Wettbewerb eindeutig zum Vehikel des Kalten Krieges umfunktioniert wurde. Das ist keine Verschwörungstheorie, denn nicht nur die Tweets des bekannten Hardliners und Transatlantikers Carl Bildt machen das offenkundig. In einer aktuellen Stellungnahme forderte außerdem die Berliner Regierungsberaterin Susan Stewart, eine Osteuropa-Expertin der vom Kanzleramt finanzierten Stiftung Wissenschaft und Politik (SWP), den Ausschluss Russlands aus dem Europarat. „Das Vorgehen der russischen Regierung gegen die Krimtataren und das Verbot ihres Medschlis, einer politischen Organisation, machten es in Verbindung mit anderen Maßnahmen unmöglich, die russische Mitgliedschaft im Europarat weiterhin zu rechtfertigen“, heißt es in einer aktuellen Stellungnahme aus der Stiftung Wissenschaft und Politik (SWP). Die Forderung kommt zu einem Zeitpunkt, in dem die Krimtataren durch die offene Politisierung des Eurovision Song Contest (ESC) europaweit neue Aufmerksamkeit erhalten.

Die „Deutschen Wirtschafts Nachrichten“, DWN, veröffentlichten Tweets vom schwedischen Hardliner.

Bildt war schwedischer Premier und Außenminister und spielt hinter den Kulissen in der EU und der Nato eine wichtige Rolle. Er gilt vielen als Verbindungsmann zu den US-Neocons, die den Kalten Krieg in Europa gegen Russland vorantreiben.

Einer seiner vielen Tweets lautet:

„Globen arena explodes! Tension extremely high – and then Ukraine beats Russia. Slava Ukraina!“ (Die globale Arena explodiert! Spannung extrem hoch – und dann schlägt die Ukraine Russland. Slava Ukraina! Ruhm sei der Ukraine!)

Das Jamala-Jammerlied der Ukraine über die Deportation im Jahr 1944 erzählte nichts von der NS-Kollaboration, die der Deportation vorausging. Jeder zehnte der sunnitischen Krim-Tataren stand laut Historikern 1942 auf der Krim unter Waffen – an der Seite des NS-Reichs. Den von den Krimtataren unterstützten Deutschen fielen auf der Krim bis zur Befreiung der Halbinsel vom NS-Terror mehr als 200.000 sowjetische Soldaten und Partisanen, 20.500 Militär- und 8.000 Zivilgefangene, 38.000 Juden sowie Tausende Roma zum Opfer.

Inzwischen bemüht sich der türkische Osmane Recep Erdogan, die Krim ins anvisierte Groß-Osmanien zurückzuholen. Mit türkischer Hilfe führt eine Guerilla-Truppe Sabotage-Aktionen auf der Halbinsel durch. Lenur Islymanow, der selbsternannte Führer der militanten Krim-Tataren berichtet, dass sie bereits finanzielle Unterstützung von türkischer Seite erhalten haben und sie bald in die ukrainischen Kräfte eingeglieder werden. Es sind bereits die faschistischen Grauen Wölfe aus der Türkei auf der Halbinsel gesichtet worden.

In Israel haben begabte Sänger in der Comedy Show „Eretz Neheeret“ den ESC auf die Schippe genommen. Vielleicht können sie ja bei der zukünftigen Worldvision-Veranstaltung teilnehmen. Ein Ohren- und Augenschmaus.

ABBU represents „Boomzi Boom Boomzi Bam“:




FDP-„Projekt 18“ rückt für SPD immer näher

gabriel_ohrenDie SPD steckt tief in der Krise. Gerüchte um einen möglichen Rücktritt Sigmar Gabriels, die Frage nach Mitbewerbern für einen Wettkampf um die Kanzlerkandidatur und Unmut der Basis machen den Sozialdemokraten zu schaffen. Im aktuellen “ stern-RTL-Wahltrend“ verliert die Partei zwei Prozentpunkte – und sinkt damit auf 19 Prozent ab. Wenn am kommenden Sonntag Bundestagswahl wäre, würde die SPD den von Forsa erhobenen Daten zufolge damit zum ersten Mal seit 24 Jahren unter die 20-Prozent-Marke fallen. Das Meinungsforschungsinstitut Insa sah die 20-Prozent-Marke zum ersten Mal am 11. April 2016 unterschritten. (Quelle: N24)




AfD antwortet auf SpOn-„Gastbeitrag“ von Maas

maasafdBundesjustizminister Heiko Maas (SPD) hat mal wieder einen Gastbeitrag auf Spiegel-Online geschrieben. Wobei, „Gast“ kann man ja schon fast gar nicht mehr sagen nach seiner Islam-Verherrlichung am 4.6.15 und seiner Pegida-Schelte am 23.10.15 auf SpOn. Aber, sei’s drum. Diesmal also ein „Gastkommentar“, in dem er die AfD als „nationalistisch, autoritär und frauenfeindlich“ bezeichnet. Wir veröffentlichen eine auf Facebook publizierte Entgegnung des AfD-Kreisverbands Ravensburg auf den SpOn-Stammautor.

Seit den jüngsten Landtagswahlerfolgen der AfD ist der etablierte Politbetrieb aufgescheucht wie ein Hühnerstall, in den man den Fuchs hineingelassen hat. Von Angela Merkel über Olaf Scholz und Sigmar Gabriel bis Heiko Maas fühlen sich nun alle in öffentlichen Selbsttherapie-Sitzungen genötigt, etwas über den richtigen Umgang mit uns von sich zu geben. Immerhin ist der Grundtenor fast aller Wortmeldungen die Aufforderung, mit der Hetze und üblen Nachrede gegen uns aufzuhören und sich endlich programmatisch mit uns auseinander zu setzen. Angeblich sei dies erst jetzt möglich, da wir zuvor ja nur über Programme der AfD-Landesverbände verfügt hätten.

Ein Höhepunkt dieser neuen Strategie ist der Gastbeitrag von SPD-Justizminister Maas auf Spiegel-Online. Der Saarländer, der in seiner Midlife-Crises gerade seine Familie verlassen hat und mit einer Schauspielerin durchgebrannt ist, schafft es dort tatsächlich, einen mehrspaltigen Artikel ohne Forderung nach Einsatz des Verfassungsschutzes abzusondern. (Damit entlarvt er seine diesbezügliche Forderung übrigens als üble Hetze seinerseits.) Dafür teilt er aber sonst ganz ordentlich aus. Für ihn geht es in Sachen AfD um nicht mehr und nicht weniger als die Frage, ob wir ein „modernes und weltoffenes Land [bleiben], oder […] eine Nation verkniffener Spießer [werden], die ihr Heil in der Vergangenheit sucht?“ Das AfD-Programm sei „der Fahrplan in ein anderes Deutschland, in das Deutschland von vorgestern“.

Weiter meint er, dass es „schwer“ sei, „mit Menschen zu diskutieren, die Fakten ignorieren, überall „Elitenbetrug“ oder „Lügenpresse“ wittern und ihre Realität aus den Verschwörungszirkeln des Internets zusammenklauben“. Nun, wenn er dies für problematisch hält, sollte er vielleicht erst einmal bei sich selbst anfangen. Es beginnt schon mit der für einen Minister peinlichen Unkenntnis der deutschen Geschichte: so bezeichnet er diese pauschal und insgesamt als „trübe Vergangenheit“. Weiter unterstellt er uns, die EU auflösen zu wollen, dabei ist unser Anliegen klar, wie das der stärksten Parteien in immer mehr europäischen Ländern, die EU zu reformieren und auf ihren für alle nützlichen Kern als Wirtschaftsunion zurück zu führen. Nichts hat der Akzeptanz der EU mehr geschadet als die von Sozial- und Christdemokraten befeuerte EU-Brüsseler und leider inzwischen auch EZB-Frankfurter Übergriffigkeit.

Darüber hinaus kreidet er uns ausgerechnet in Zeiten, wo hunderte „junge Deutsche“ im Irak und Syrien in den „Heiligen Krieg“ ziehen, an, „zum Blutsrecht von 1913“ zurückkehren zu wollen – zu einem Staatsbürgerschaftsrecht, das vor allem auf der Abstammung eines Einwohners fußt. Ja, hat sich das neue Staatsbürgerschaftsrecht, dass unterschiedlos jedem, der in Deutschland geboren ist und dessen Eltern seit acht Jahren legal hier leben, den deutschen Pass zuspricht, denn seiner Meinung nach bewährt?! – Man musste sogar die Erlaubnis des Doppelpasses nachschieben, damit es nicht gänzlich zum Ladenhüter wurde. Und wem nützt eine Staatsbürgerschaft, die immer öfter weder von dem damit Beschenkten noch durch die „Ureinwohner“ als „einendes Band“ empfunden wird?! – Doch wohl nur der eingewanderten Kriminalität!

Ansonsten wittert Herr Maas noch „biologistischen Rassismus“, wenn die Sorge vor dem in vielen (Groß-)Stadtteilen schon greifbaren „ethnisch-kulturellen Wandel“ formuliert wird. – Dass auch die Erosion unseres Bildungssystems und die Ausbreitung der Kriminalität damit im Zusammenhang steht, kommt ihm freilich nicht in den Sinn. – Oder er sieht durch uns die Religionsfreiheit bedroht, wenn wir keine stadtbildprägenden Moscheen möchten. Doch sollten es funktionale Zweckbauten für eine Religion mit ungeklärtem Verhältnis zum westlichen Wertekanon, nicht auch tun?!

Weiter kreidet Heiko Maas uns an, gegen die Erbschaftssteuer zu sein. Nun, eine Gesellschaft, in der sich wieder jeder zwei Kinder leisten kann und will, kommt auch weitgehend ohne Erbschaftssteuer aus, kann sie doch auch auf ständig neue Wellen von meist besitzlosen Einwanderern verzichten. In einer solchen Gesellschaft, wie die AfD sie anstrebt, kann die Besitzverteilung auch über Generationen im Lot bleiben. Nicht zu vergessen: Werte, die von Familien geschaffen wurden, entstanden aus Versteuertem. Und Grunderwerbsteuer verteuert auch für die „kleinen Leute“ den Wohnungserwerb!

Am frechsten ist in dem Meinungsbeitrag aber die Behauptung des SPD-Politikers, dass die AfD „die Frau an den Herd und den Mann auf die Jagd“ schicken wolle und damit „frauenfeindlich“ sei. Es ist vielmehr das Leitbild unseres Politik-Mainstreams, das frauenverachtend ist und darüber hinaus Kleinstkinder schon nach dem ersten Lebensjahr in „staatliche Aufzuchtstationen“ zwingen will. Sogenannte „moderne“ Politiker sollten sich dringend von ihrer einseitig durch Karrierefrauen geprägten Weltsicht lösen und mit den 80 Prozent Frauen reden, die – zumindest so lange ihre Kinder klein sind – nur arbeiten, um zu überleben. Für diese Frauen muss es mehr Freiräume sowie gesellschaftliche Anerkennung geben – und mindestens eine ordentliche Rente!

Nein, Herr Maas, so werden Sie uns nicht beikommen! – Das, was Ihresgleichen aus unserem Deutschland gemacht hat, ist nicht „weltoffen und liberal im Innern, gute Nachbarn und friedliche Partner nach außen“. Längst marschiert eine von Ihnen mit aufgehetzte „rote SA“ in Ihrem angeblich so „liberalen“ Land gegen uns Andersdenkende. Und der nicht nur für Griechenland zum Fluch gewordenen Euro oder die angestrebte Einwanderer-Zwangsverteilung in Europa haben auch nichts mit „guter Nachbarschaft“ zu tun! Ein Deutschland, das dem übrigen Europa immer öfter wie ein Geisterfahrer erscheint, der ihm aus Richtung Berlin entgegen kommt, ist alles andere als „modern“, sondern tatsächlich gestrig.

Ja, die AfD steht für ein „anderes Deutschland“, das sich wieder auf seine Wurzeln, seine Stärken und seine Toleranz für andere europäische Mentalitäten und Gesellschaftsordnungen besinnt. Was Herr Maas mit „Rückwärtsgewandtheit“ verwechselt ist in Wahrheit ein „zurück in die Zukunft“.


(Im Original erschienen auf der Facebook-Seite der AfD-Ravensburg)




Weidel sagt Treffen mit Mazyek ab

mazyek_weidelAfD-Vorstandsmitglied Alice Weidel (r.) hat ihre Teilnahme an dem für kommenden Montag vorgesehenen Treffen mit Aiman Mazyek (l.) abgesagt. In einem Schreiben an Mazyek wirft sie dem ZdM-Vorsitzenden als „Vertreter der Geschlechterungleichheit“ Scheinheiligkeit vor, der nichts gegen die Radikalisierung in den Moscheen unternehme, so Weidel. Einzelheiten auf bild.de.